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TZA-IOG28

07.03.2020 // 17:23

Tansania: Sauberes Wasser für Kabanga

Projekt zur nachhaltigen Verbesserung der Wasserversorgung durch Ausbau und Fassung der umliegenden Quellen in Kabanga, Tansania


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Kabanga, Tansania
  • Spendenkürzel: TZA-IOG28
  • Zielgruppe: Einwohner von Kabanga
  • Zeitraum: 01/2020
  • Partnerorganisation: Ortsansässige Help Community Initiative (HCI)
  • Projektvolumen: ca. 15.000 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblatttza-iog28.pdf
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

Kabanga ist ein Dorf mit aktuell ca. 14.000 Einwohnern in der Region Kigoma im Osten Tansanias. Die Bevölkerung ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Die Bevölkerung des Dorfes und der Region lebt überwiegend von der Subsistenzwirtschaft, weshalb die gesamte Region wirtschaftlich zu 85% von Ackerbau und Viehzucht abhängig ist. Dadurch sind die finanziellen Möglichkeiten der Dorfbevölkerung stark beschränkt, um zum Beispiel aus eigenen Mitteln eine qualitativ hochwertige Wasserversorgung aufzubauen.

Die aktuelle Wasserversorgung besteht aus vier ergiebigen Quellen, die um das Dorf verteilt sind. Problematisch ist jedoch die Qualität des Trinkwassers, weshalb wasserbedingte Krankheiten ein großes Problem innerhalb des Dorfes sind. Einer Studie des Dorfkrankenhauses nach kommt es durch wasserübertragbare Krankheiten im Durchschnitt zu fünf Krankheits-Tagen pro Einwohner und Monat. Das bedeutet für Kinder, dass sie nicht in die Schule gehen können, um sich weiterzubilden. Für die Erwachsenen, die zum Beispiel als Landwirte arbeiten, bedeuten die fehlenden Tage auf dem Feld eine erhebliche wirtschaftliche Einbuße. Der für die Wasserversorgung zuständige Distrikt-Ingenieur hat weder ausreichend finanzielle noch zeitliche Ressourcen, um die Wasserversorgung zu verbessern.

Projektbeschreibung

Ziel des Projektes ist es, die verfügbare Wasserqualität zu verbessern und somit die Anzahl der Krankheitstage durch wasserübertragbare Krankheiten zu senken. Dies soll auf zwei Weisen erreicht werden. Die erste Maßnahme sieht vor die Qualität des Trinkwassers aus den Quellen um das Dorf durch bauliche Maßnahmen zu verbessern. Die zweite Maßnahme zur Erreichung des Projektziels ist die Fortbildung der Partnerorganisationen und der Dorfbewohner. Dabei werden die verschiedenen Personengruppen unterschiedlich weitergebildet, je nach ihren Rollen. HCI dient als Multiplikator für die Weiterbildung der Dorfbewohner, langfristig aber auch für die Bewohner anderer Dörfer. HCI ist eine verlässliche Partnerorganisation, da deren Mitarbeiter alle einen Studienabschluss für verschiedenste Fächer von Landwirtschaft, BWL bis Business Development besitzen, sowohl Englisch als auch Kiswahili sprechen und einschlägige Berufserfahrung im Bereich der Entwicklungshilfe bei Oxfam und UNHCR gesammelt haben. Somit ist HCI für die Ausführung des Trainings, die Vor-Ort Koordination sowie Monitoring-Aktivitäten am besten qualifiziert und wird daher von uns in diesen Bereichen die notwendigen Informationen und Trainings erhalten.