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RWA-IOG16

13.01.2020 // 17:22

Ruanda: AKWA-Projekt (A Karambi Water Access Project)

Wasserversorgung über Regenwasser- und Quellwasserzisternen


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Karambi, Ruanda
  • Spendenkürzel: RWA-IOG16
  • Zielgruppe: Schüler_innen, Lehrer_innen und Angestellte der Schule
  • Zeitraum: 08/2018 bis 12/2022
  • Projektvolumen: ca. 102.000 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattrwa-iog16.pdf
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

Der Distrikt Karambi liegt in der Region Nyamasheke im Westen von Ruanda. Dort befindet sich die staatliche Schule Groupe Scolaire de Karambi, die von Kindern im Alter von 5 bis 19 Jahren besucht wird. Die Schule mit 2400 Schülern_innen verfügt derzeit nur über einen völlig unzureichenden Zugang zu Wasser. Neben der mangelhaften Wasserversorgung sind keine Sanitäranlagen vorhanden, die eine zufriedenstellende Hygiene für die Schüler*innen und Lehrer*innen gewährleisten könnten. Ingenieure ohne Grenzen plant zusammen mit der Schule den Aufbau eines Wasserversorgungssystems.

Projektbeschreibung

Die Erkundungsreise im August 2019 ermöglichte nach einjährige Vorbereitungsphase ein persönliches Kennenlernen der Partnerorganisation, der Schule und der Schüler*innen. Unterstützt durch die Partnerorganisation und im ständigen Dialog mit dem Träger der Schule konnten wir uns einen Eindruck von der Umgebung, den örtlichen Gegebenheiten verschaffen. Durch das Einbeziehen von Vorstellungen bzw. Bedürfnissen der Beteiligten konnte die Akzeptanz des Projekts weiter gesteigert werden.

An der Schule ist ein Wasserzugang vorhanden, der aus einer 5 km entfernten Bergquelle gespeist wird. Der Zugang fällt jedoch häufig aus. Des Weiteren wurden während des Aufenthalts die Wasserqualitätsuntersuchungen an der Quelle, im Leitungssystem sowie am Ausfluss durchgeführt und die Schulgebäude exakt vermessen. In Zusammenarbeit mit dem Wasserkomitee, bestehend aus Schulleitung, Lehrenden und Projektpartnern, wurde der Wasserbedarf bzw. das Wasserversorgungspotential der Schule abgeschätzt. Auf dieser Grundlage wurde ein Lösungsvorschlag entwickelt, der zwei Teilsysteme vorsieht: ein Quellwasser- und ein Regenwassersystem. Das Quellwassersystem soll ausreichend Speichervolumen, in Form von Zisternen, bereitstellen, um die Ausfallzeiten der bestehenden Leitungen zu überbrücken. Das Regenwassersystem wird die Dachflächen der Schulgebäude an Zisternen anschließen, die Brauchwasser für Hygiene und sanitäre Anlagen speichern sollen. Das Wasserkomitee übernimmt die Verantwortung für Betrieb und Wartung der Wasserversorgungssysteme und wird somit im weiteren Projektverlauf eine zentrale Rolle spielen. Mit den Erkenntnissen aus dem Aufenthalt in Karambi werden die Wasserversorgungsysteme, die Zisternen und Anschlüsse, detailliert geplant, um die Implemtierung gezielt vorzubereiten. Informationen zum aktuellen Projektstand und Fortschritten finden Sie auf unserem Blog.

 

Das Projekt ist Teil des Programmes "Grundversorgung für Schulen - Wasser. Strom. Sanitär.".