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Vereinssatzung

Vereinssatzung

Auszug aus unserer Satzung der Ihnen vorerst einen Überblick über unser Engagement verschafft:

Ziel des Vereins ist es, notleidenden Menschen und Tieren zu helfen. Es sollen Nothilfeprojekte und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit durchgeführt werden (insbesondere ingenieurtechnische Hilfeleistungen und Ausbildungen).

Der Verein erreicht seine Ziele insbesondere durch:

Nothilfe: Katastrophenschutz, Notwasserversorgung, Notunterkünfte, Lebensmittel und Medikamenten Beschaffung etc., Feststellung der vorhandenen Wasserqualität und Herausgabe von Handlungsempfehlungen an die Betroffenen.

Entwicklungshilfe / Entwicklungszusammenarbeit: Planung und Bau von Infrastrukturobjekten (Wasseraufbereitung, -speicherung und -verteilung), Bau von Häusern, Wegen, Brücken, Bereitstellung von Energie (Biogas, Solartechnik, Windkraft, Generatoren, etc.), Schulung und Ausbildung der Betroffenen (Hilfe zur Selbsthilfe.), Ländliche Entwicklung, Entwicklung und Erforschung von für Entwicklungshilfe relevanten Techniken, Anlagen und Bauwerken. Ausbildung, Schulung und Beratung von anderen Hilfsorganisationen im Bereich des Ingenieurwesens.

Vollständige Satzung von Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 12.Mai 2003 in Marburg

Letzte Änderung durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 27. Oktober 2019 in
Berlin.

Inhalt

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins
§ 3 Steuerbegünstigung
§ 4 Mitgliedschaft
§ 5 Beiträge
§ 6 Organe des Vereins
§ 7 Die Mitgliederversammlung
§ 8 Der Vorstand
§ 9 Bewerbungskommission
§ 10 Regional- und Kompetenzgruppen
§ 11 Delegiertenversammlung der Ansprechpartner
§ 12 Geschäftsführung
§ 13 Satzungsänderungen und Auflösung
Anhang

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Ingenieure ohne Grenzen e.V."
Er hat seinen Sitz in 35041 Marburg, Grüner Weg 11 und ist in das Vereinsregister beim
Amtsgericht Marburg eingetragen.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins

1. Zweck des Vereins ist die Hilfe für notleidende Menschen und Tiere. Der Satzungszweck
wird verwirklicht durch die Organisation und Durchführung von Notfalleinsätzen in bedürftigen
Gebieten, durch Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere im Rahmen
ingenieurtechnischer Hilfeleistung und Ausbildung. Des Weiteren wird der Satzungszweck
verwirklicht durch Bildungsarbeit im In- und Ausland.
2. Zur Erreichung des Satzungszweckes wird der Verein insbesondere auf folgenden Gebieten
tätig:
- in der Nothilfe durch: Katastrophenschutz, Notwasserversorgung, Beschaffung von
Notunterkünften, Lebensmitteln, Medikamenten etc., Feststellung der vorhandenen
Wasserqualität und Herausgabe von Handlungsempfehlungen an die Betroffenen, sowie
Mithilfe bei Planung und Bau von Infrastrukturobjekten,
- in der Entwicklungszusammenarbeit durch: Planung und Bau von Infrastrukturobjekten, wie
z.B. Versorgungssystemen (Wasser und Energie), Unterkünften, Wegen, Brücken etc.,
Schulung und Ausbildung der Betroffenen (Hilfe zur Selbsthilfe) und ländliche Entwicklung,
- in der Entwicklung und Erforschung für die Entwicklungszusammenarbeit relevanter
Techniken, Anlagen und Bauwerke,
- Schulung und Beratung im Bereich des Ingenieurwesens,
- Bildungsmaßnahmen und -kampagnen,
- Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit und
Bildungsarbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund.

§ 3 Steuerbegünstigung

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er
verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des
Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen.
Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus:

- Fördermitgliedern (Nr. 2),
- ständigen ordentlichen Mitgliedern (Nr. 3),
- nicht-ständigen ordentlichen Mitgliedern (Nr. 4) und
- Ehrenmitgliedern (Nr. 6).

Voraussetzung für alle Formen der Mitgliedschaft ist die Volljährigkeit sowie die Unterstützung
der Vereinssatzung gemäß § 2. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des
Vereins an.

2. Fördermitglieder können natürliche oder juristische Personen werden. Der Vorstand kann
Anträge auf Fördermitgliedschaften aus wichtigen Gründen ablehnen. Anträge auf
Fördermitgliedschaften können innerhalb 14 Tagen gegenüber dem Vorstand oder der
Geschäftsstelle des Vereins widerrufen werden.

3. Ständige ordentliche Mitglieder können natürliche Personen werden. Voraussetzung für die
Mitgliedschaft ist eine seit mindestens zwei Jahren bestehende Mitgliedschaft als
Fördermitglied.

Über den in Textform einzureichenden Aufnahmeantrag entscheidet die Bewerbungskommission
gemäß § 9. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Die Mitgliedschaft beginnt
mit dem 1. des Monats, der auf den Monat folgt, in dem der Beschluss der Bewerbungskommission
erfolgte. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.

Die Anzahl der ständigen ordentlichen Mitglieder ergibt sich, unter Berücksichtigung
kaufmännischer Rundungsregelungen, aus der Anzahl der Fördermitglieder geteilt durch 250.
Ihre Mindestanzahl beträgt aber in jedem Fall 10.

Nimmt ein ständiges ordentliches Mitglied an zwei aufeinanderfolgenden Mitgliederversammlungen
unentschuldigt nicht teil, verliert es automatisch den Status des ständigen
ordentlichen Mitgliedes.

4. Nicht-ständige ordentliche Mitglieder können natürliche Personen werden. Voraussetzung
für die Mitgliedschaft ist eine seit mindestens zwei Jahren bestehende Mitgliedschaft als
Fördermitglied. Die Wahl der nicht-ständigen Mitglieder erfolgt auf einer
Delegiertenversammlung der Ansprechpartner der Regional- und Kompetenz-gruppen gemäß
§ 11.

Die Anzahl der nicht-ständigen ordentlichen Mitglieder ergibt sich, unter Berücksichtigung
kaufmännischer Rundungsregelungen, aus der Anzahl der Fördermitglieder geteilt durch
1.000. Ihre Mindestanzahl beträgt aber in jedem Fall 4.

Die Amtszeit der nicht-ständigen ordentlichen Mitglieder beträgt zwei Jahre und endet mit der
Neuwahl der jeweiligen nicht-ständigen Mitglieder auf der Delegiertenversammlung der
Ansprechpartner. In der Wahlperiode freiwerdende Plätze werden bei der nächsten
Delegiertenversammlung neu besetzt.

5. Für die Anzahl der ständigen und nicht-ständigen ordentlichen Mitglieder ist der Zeitpunkt
des Beschlusses der Bewerbungskommission bzw. der Wahl maßgeblich. Sollte die Anzahl
der Fördermitglieder zu einem späteren Zeitpunkt sinken und sich somit die rechnerische Zahl
der ordentlichen Mitglieder verringern, so bleibt deren Zahl unverändert. Neubesetzungen
erfolgen aber erst, wenn die Zahl der ordentlichen Mitglieder die rechnerisch zu besetzende
Anzahl wieder unterschreitet.

6. Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen ernannt werden, die sich besondere
Verdienste um den Verein erworben haben. Die Ernennung erfolgt durch Beschluss der
Mitgliederversammlung. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen befreit.

7. Beim Verein angestellte Fördermitglieder können weder ständige noch nicht-ständige
ordentliche Mitglieder oder Ehrenmitglieder des Vereins werden. Wird ein solches Mitglied
Arbeitnehmer des Vereins, ruht die Mitgliedschaft bis zum Ende des Beschäftigungsverhältnisses.

8. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch Tod, freiwilligen Austritt, die Streichung von der
Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein.

9. Der freiwillige Austritt aus dem Verein ist jederzeit möglich. Die Austrittserklärung muss dem
Vorstand oder der Geschäftsstelle des Vereins in Textform zugehen. Ein ausgetretenes
Mitglied hat keinen Anspruch auf einen Anteil des Vereinsvermögens. Bei Austritt während
des Geschäftsjahres werden Anteile des Mitgliedsbeitrages nicht erstattet.

10. Ein Mitglied kann von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz Mahnung in
Textform mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages weitere drei Monate im Rückstand ist.

11. Ein Fördermitglied kann durch den Vorstand mit einer Frist von sechs Wochen aus dem
Verein ausgeschlossen werden. Der Ausschluss ist zu begründen. Gegen die Entscheidung
kann das Mitglied in der Mitgliederversammlung Widerspruch einlegen.

12. Über den Ausschluss eines Mitglieds im Sinne von Nr. 11 ist die Mitgliederversammlung
zu informieren.

13. Die Absätze 8, 9 und 11 gelten sinngemäß für Ehrenmitglieder, mit der Maßgabe, dass die
Mitgliederversammlung den Beschluss zu fassen hat.

§ 5 Beiträge

Von den Mitgliedern werden Mitgliedsbeiträge erhoben. Die Höhe dieser Zahlungen, die
Fälligkeit, die Art und Weise der Zahlung und zusätzliche Gebühren regelt eine Beitragsordnung,
die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. Die Beitragsordnung ist nicht
Satzungsbestandteil. Sie ist der Satzung als Anlage beigefügt.

§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1. Mitgliederversammlung
2. Vorstand
3. Bewerbungskommission
4. Regional- und Kompetenzgruppen
5. Delegiertenversammlung der Ansprechpartner
6. Ausschüsse und Beiräte (temporär)

Beide, die Mitgliederversammlung und der Vorstand, können beschließen, besondere
Ausschüsse oder Beiräte zu bilden, die an speziellen Themen arbeiten oder beratend
mitwirken. Voraussetzung zur Mitarbeit in Ausschüssen und Beiräten ist eine Mitgliedschaft.
Ausschüsse und Beiräte werden mit ihrer Bildung zu Organen des Vereins.

 

§ 7 Die Mitgliederversammlung

1. Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung
mindestens vier Wochen vor dem Termin per E-Mail eingeladen. Vereinsmitglieder, die keine
E-Mail-Anschrift haben, werden in Textform mit normaler Post eingeladen. Sie tagt so oft es
erforderlich ist, in der Regel einmal im Jahr.

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens ein Drittel der
Mitglieder sie unter Angabe von Gründen verlangt. Sie muss längstens fünf Wochen nach
Eingang des Antrags auf schriftliche Berufung tagen.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann zudem vom Vorstand angesetzt
werden, sollte dieser sie für dringend notwendig erachten.

4. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für folgende Angelegenheiten:

- Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstands sowie Entlastung des Vorstands,
- Festsetzung der Mitgliederbeiträge,
- Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und
- Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.

5. Die Versammlungsleitung wird von der Mitgliederversammlung frei gewählt.

6. In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstands fallen, kann die
Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann
seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die Meinung der Mitgliederversammlung
und/oder, soweit ein solcher gebildet ist, des Beirats einholen.

7. In der Mitgliederversammlung haben alle Mitglieder Rederecht. Ständige und nicht-ständige
ordentliche Mitglieder haben zusätzlich Antragsrecht und Stimmrecht. Zur Ausübung des
Stimmrechts kann ein anderes ordentliches Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die
Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied kann
nicht mehr als zwei Bevollmächtigungen innehaben.

8. Beschlüsse der Mitglieder werden üblicherweise in Versammlungen gefasst. Die
Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten
Mitglieder oder deren Repräsentanten anwesend sind. Wird dieses Quorum nicht erreicht,
kann der Vorstand mit einer Frist von mindestens zwei Wochen eine neue Mitgliederversammlung
mit gleicher Tagesordnung einberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der
Teilnehmer beschlussfähig ist.

9. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der
abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben bei Beschlüssen außer Betracht.

10. Wenn die Mitgliederversammlung eine schriftliche und geheime Wahl wünscht, muss dem
Wunsch entsprochen werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden
stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt. Der Versammlungsleiter kann diesem
Abstimmungsmodus auch dann Folge leisten, wenn ein geringerer Prozentsatz der
anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

11. Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen. Dieses Protokoll
muss enthalten:

- Namen der anwesenden Mitglieder, insbesondere der stimmberechtigten Mitglieder sowie
Stimmrechtsübertragungen,
- Tagesordnung und Anträge,
- Ergebnisse der Abstimmung, Wortlaut der gefassten Beschlüsse sowie
- Angaben über die sonstige Erledigung von Anträgen.

Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

12. Ein Mitglied des Vereins hat kein Stimmrecht bei Beschlüssen, die in irgendeiner Weise
seine wirtschaftlichen Interessen gegenüber dem Verein berühren oder die eines
Angehörigen. Insbesondere hat ein Mitglied, welches durch die Beschlussfassung entlastet
oder von einer Verbindlichkeit befreit werden soll, hierbei kein Stimmrecht und darf ein solches
auch nicht für andere ausüben. Dasselbe gilt für eine Beschlussfassung, welche die Vornahme
eines Rechtsgeschäfts oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreits gegenüber
einem Mitglied betrifft.

13. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung beschließt die Mitgliederversammlung mit
einfacher Mehrheit.

§ 8 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem
Schatzmeister und einem Schriftführer. Sie bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB.

2. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der stellvertretende Vorsitzende nur in dringenden
Fällen bei Verhinderung des Vorsitzenden diesen vertritt. Rechtsverbindlich wird der Verein
durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinsam vertreten.

3. Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich und gibt sich eine Geschäftsordnung.

4. Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die Mitgliederversammlung gewählt. Jedes
stimmberechtigte Mitglied kann für jeden aufgestellten Kandidaten eine Stimme abgeben.
Jedes Vorstandsmitglied wird einzeln gewählt und muss mindestens 51 Prozent der
abgegebenen Stimmen auf sich vereinen. Zur Wahl aufstellen lassen können sich nur ständige
ordentliche Mitglieder. Sie dürfen in keinerlei geschäftlicher Beziehung zu dem Verein stehen..

5. Die Mitglieder des Vorstands werden für eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt. Der
Vorstand teilt unter sich die Funktionen des Vorsitzenden, stellvertretenden Vorsitzenden,
Schatzmeisters und Schriftführers auf. Die Benennung des Vorsitzenden bedarf der
Bestätigung des Vorstands.

6. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

7. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so bleibt seine Position bis zu der Wahl eines
neuen Vorstandsmitglieds bei der folgenden Mitgliederversammlung unbesetzt. Scheidet mehr
als ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so müssen innerhalb von sechs Wochen mittels einer
außerordentlichen Mitgliederversammlung die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder ersetzt
werden.

8. Die Ausübung eines Vorstandsmandats ist unvereinbar mit einem politischen Mandat.

9. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht gesetzlich
oder durch die Satzung zwingend der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Er hat
insbesondere folgende Aufgaben:

- gibt es keine hauptamtliche Geschäftsführung, so erstellt der Vorstand das Jahresbudget,
- Annahme des Jahresbudgets und Erstellung einer Finanzordnung,
- Feststellung des Jahresabschlusses,
- Bestellung eines unabhängigen Abschlussprüfers,
- Erstellung eines Jahresberichts,
- Beschlussfassung über die Aufnahme, Streichung und den Ausschluss von Mitgliedern, mit
Ausnahme von Ehrenmitgliedern,
- Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung, Aufstellung der Tagesordnung
sowie Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und
- Erstellung einer Geschäftsordnung für den Verein.

10. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom
Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, formlos
einberufen werden. Einer Einberufung bedarf es nicht, wenn der Vorstand in beschlussfähiger
Form regelmäßig zusammenkommt. Die Vorstandssitzungen können auch in Form von
Telefonkonferenzen abgehalten werden.

11. Eine Vertretung der Vorstandsmitglieder untereinander ist zulässig.

12. Die Sitzungen des Vorstandes werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom
stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.

13. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder an einer
Vorstandssitzung teilnimmt. Zusätzlich kann der Vorstand Beschlüsse in Umlaufverfahren
fassen.

14. Soweit das Gesetz oder diese Satzung keine anderslautende Regelung vorsieht,
entscheidet bei der Beschlussfassung die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Stimmenthaltungen sowie ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden
Vorsitzenden.

15. Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift (Protokoll) zu errichten. Die
Protokollführung obliegt dem jeweiligen Leiter der Vorstandssitzung oder einem von diesem
benannten Protokollführer. Es soll neben Ort, Zeit und Dauer der Versammlung vor allem die
Namen der erschienenen Vorstandsmitglieder, die Tagungsordnung, die einzelnen
Abstimmungsergebnisse sowie die Inhalte der gefassten Beschlüsse und das Ergebnis von
Wahlen wiedergeben. Über die Fassung von Vorstandsbeschlüssen außerhalb von
Vorstandssitzungen ist eine Niederschrift zu errichten, die vom Vorsitzenden des Vorstandes
zu unterzeichnen ist.

§ 9 Bewerbungskommission

1. Die Bewerbungskommission entscheidet über die Aufnahme der ständigen ordentlichen
Mitglieder. Die Kommission tritt bei Vorliegen von Bewerbungen auf eine ständige ordentliche
Mitgliedschaft zusammen.

2. Die Entscheidungen der Kommission sollen transparent und nachvollziehbar sein. Zu
diesem Zweck gibt sich die Bewerbungskommission eine Geschäftsordnung. Die
Geschäftsordnung und jede spätere Änderung ist vom Vorstand zu genehmigen. Die
Geschäftsordnung bzw. deren Änderung treten mit der Genehmigung durch den Vorstand in
Kraft.

3. Die Kommission besteht aus zwei ständigen ordentlichen Mitgliedern, zwei nicht-ständigen
ordentlichen Mitgliedern und einem Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Vereins. Mitglieder des
Vorstandes können der Bewerbungskommission nicht angehören.

4. Die Benennung der Mitglieder der Kommission erfolgt durch die jeweilige Gruppe aus der
sie entstammen (siehe Nr. 3) durch einfachen Mehrheitsbeschluss. Die Benennung oder eine
kommissarische Neubesetzung gemäß Nr. 5 ist dem Vorstand mitzuteilen.

5. Die Dauer der Amtszeit der Kommissionsmitglieder beträgt zwei Jahre. Sollte ein
Kommissionsmitglied innerhalb der Amtszeit ausscheiden, kann die jeweilige Gruppe aus
ihren Reihen (siehe Nr. 3) den frei gewordenen Platz kommissarisch bis zur turnusmäßigen
Neubenennung neu besetzen.

6. Gegen die Ablehnung eines Bewerbungsantrages auf ständige ordentliche Mitgliedschaft
hat das betroffene Fördermitglied das Recht die Mitgliederversammlung anzurufen. Diese hat
bei der folgenden Mitgliederversammlung über den Einspruch zu entscheiden.

7. Die Kommission wählt aus ihren Reihen einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden
Vorsitzenden. Der Vorsitzende muss eines der beiden ständigen ordentlichen Mitglieder sein.

 

§ 10 Regional- und Kompetenzgruppen

1. Der Vorstand legt die Gründung von Regional- und Kompetenzgruppen fest. Bei der
geographischen Festlegung der Regionalgruppen soll darauf geachtet werden, dass diese von
der Anzahl der Fördermitglieder in etwa proportional ausgewogen sind.

2. Jedes Fördermitglied kann Mitglied einer oder mehrerer Regional- und Kompetenzgruppen
sein. Jede Regional- und Kompetenzgruppe wählt einen Vorsitzenden, der den Titel Ansprechpartner
führt. Der Ansprechpartner muss Mitglied des Vereins sein und ist der Geschäftsstelle
des Vereins mitzuteilen.

§ 11 Delegiertenversammlung der Ansprechpartner

1. Die Ansprechpartner der Regional- und Kompetenzgruppen bilden die Delegiertenversammlung
der Ansprechpartner. Die Delegiertenversammlung der Ansprechpartner tagt so
oft es erforderlich ist, in der Regel einmal im Jahr.
2. Die Delegiertenversammlung der Ansprechpartner entscheidet über die Aufnahme der
nicht-ständigen ordentlichen Mitglieder. Näheres regelt die Wahlordnung zur Delegiertenversammlung
der Ansprechpartner. Die Wahlordnung und jede spätere Änderung ist vom
Vorstand zu genehmigen. Die Wahlordnung bzw. deren Änderung treten mit der Genehmigung
durch den Vorstand in Kraft.
3. Die Versammlung der Ansprechpartner wählt aus ihren Reihen, jeweils für die Dauer von
zwei Jahren, einen Sprecher. Der Sprecher der Ansprechpartner lädt mit einer Frist von
mindestens vier Wochen, alle der Geschäftsstelle des Vereins bekannten Ansprechpartner,
zur Delegiertenversammlung der Ansprechpartner ein. Die Einladung erfolgt in Textform. Der
Vorstand ist ebenfalls zu informieren.
4. Der Vorstand hat das Recht an der Delegiertenversammlung der Ansprechpartner
teilzunehmen. Er hat auf der Versammlung ein Rede- aber kein Stimmrecht.

§ 12 Geschäftsführung

1. Zur Koordinierung und Steuerung der laufenden Geschäfte des Vereins kann der Vorstand
eine hauptamtliche Geschäftsführung bestellen. Diese ist für die ordnungsgemäße Führung
der Geschäfte verantwortlich, insbesondere für:

- die Aufstellung und Umsetzung der Jahresplanung sowie die Erarbeitung und Durchführung
von Konzepten zur Verwirklichung der Satzungszwecke,
- die Führung der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inkl. Abschluss und
Kündigung von Arbeitsverträgen),
- das Berichts-, Kontroll- und Rechnungswesen sowie
- die Bereitstellung erforderlicher Arbeitshilfen für die Organe des Vereins.

2. Im Rahmen der Erledigung der Geschäfte gemäß Nummer 1 ist der Geschäftsführer zur
Vertretung des Vereins berechtigt. Eine solche Vertretung umfasst insbesondere:

- das Recht zur Eröffnung und Führung von Konten auf den Verein,
- den Abschluss von Verträgen zur Durchführung der laufenden Geschäfte,
- die Aufnahme von Darlehen bis zu einer Höhe von jährlich Euro 5.000,- (insbesondere Kontokorrentkredite) sowie alle sonstigen Rechtshandlungen, die zur Wahrnehmung der Geschäftsführungsaufgaben
erforderlich sind.

3. Über die Befugnisse der Nummern 1 und 2 hinausgehend kann der Geschäftsführer durch
einstimmigen Beschluss des Vorstandes im Bedarfsfalle zur weitergehenden Vertretung des
Vereins ermächtigt werden.

4. Zur Erleichterung der Geschäftsführungstätigkeit kann der Vorstand den Geschäftsführer
durch einstimmigen Beschluss zum besonderen Vertreter im Sinne des § 30 BGB bestellen.
In diesem Falle ist der Geschäftsführer als solcher im Vereinsregister einzutragen.

 

§ 13 Satzungsänderungen und Auflösung

1. Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung
entscheidet die Mitgliederversammlung.

2. Vorschläge zu Satzungsänderungen und Zweckänderungen sind den stimmberechtigten
Mitgliedern bis spätestens vier Wochen vor der Sitzung der Mitgliederversammlung zuzuleiten.
Für die Beschlussfassung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden
stimmberechtigten Mitglieder oder deren Repräsentanten erforderlich. Stimmenthaltungen
bleiben bei Satzungsänderungen und Änderungen des Vereinszwecks außer Betracht.

3. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist
von vier Wochen einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung, mit einer
Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder oder deren
Repräsentanten beschlossen werden. Stimmenthaltungen bleiben bei Abstimmungen zur
Auflösung des Vereins außer Betracht. Die Versammlung beschließt auch über die Art der
Liquidation.

4. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde vom
Finanzamt oder infolge von gesetzlichen Änderungen vorgeschrieben werden, werden vom
Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung.
Gleiches gilt für mögliche redaktionelle Änderungen der Satzung.

5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke fällt das
Vermögen des Vereins an eine steuerbegünstigte Körperschaft, zwecks Verwendung in der
Entwicklungszusammenarbeit bzw. Entwicklungshilfe. Den Empfänger bestimmt die
Mitgliederversammlung zugleich mit dem Beschluss der Auflösung des Vereins.

Anhang

Beitragsordnung des Ingenieure ohne Grenzen e.V.
(nachfolgend Verein genannt)

§ 1 Allgemeines

a) Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in der Beitragsordnung auf die gleichzeitige
Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen verzichtet. Sämtliche
Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

b) Diese Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung.

c) Diese Beitragsordnung kann nur von der Mitgliederversammlung des Vereins geändert
werden.

d) Beschlüsse über die Änderung der Beitragsordnung gelten ab dem auf die
Beschlussfassung folgenden Geschäftsjahr.

§ 2 Ein- und Austritte

a) Bei Eintritt während des Geschäftsjahres wird der volle Jahresbeitrag fällig.
b) Beim Ausscheiden aus dem Verein erfolgt keine Rückerstattung bereits geleisteter
Beiträge.

§ 3 Zahlungsweise und Fälligkeit

a) Die festgesetzten Beträge werden jährlich zum 1. April fällig. Durch Beschluss des
Vorstands kann bei Vorliegen wichtiger Gründe auch ein anderer Termin festgelegt werden.

b) Die Beitragszahlung erfolgt durch Lastschrifteinzug (SEPA-Mandat). Die Mitglieder
erteilen dazu ihre Zustimmung unter Angabe ihrer Bankverbindung.

c) Die Mitglieder werden über die Beitragsbelastung mit einer Frist von mindestens 14
Tagen in Schriftform informiert (Pre-Notification)

d) In Ausnahmen ist auch eine Bezahlung durch Überweisung zulässig. Barzahlungen sind
ausgeschlossen.

§ 4 Beiträge

a) Die folgenden Beiträge sind jährlich zu entrichten und gelten als Mindestbeitrag:

Ermäßigter Beitrag (Studierende, Bezieher von Sozialleistungen, Rentner) 35,- €
Vollmitgliedschaft 75,- €
Familienmitgliedschaft 100,- €
Juristische Personen 300,- €

b) Ermäßigte Beitragsformen müssen beantragt werden. Der Anspruch auf die
Ermäßigung ist mit entsprechenden Unterlagen nachzuweisen.

c) Änderungen der persönlichen Angaben sind dem Verein schnellstmöglich mitzuteilen.

d) Mitglieder, die nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, entrichten ihre Beiträge bis
spätestens zum 30. April eines jeden Jahres auf das Beitragskonto des Vereins.

e) Bei Mahnungen werden ab der 2. Mahnung Mahngebühren von 3,- Euro pro Mahnung
erhoben. Bei vom Mitglied verschuldeten Lastschriftrückgaben werden die anfallenden
Bankgebühren in Rechnung gestellt.

§ 5 Vereinskonto

a) Soweit die Zahlung nicht per Lastschrifteinzug erfolgt, ist sie unter Angabe des
Namens und der Mitgliedsnummer auf das folgende Konto zu entrichten:


Ingenieure ohne Grenzen e.V.
Sparkasse Marburg Biedenkopf
IBAN: DE89 5335 0000 1030 3333 37
BIC: HELADEF1MAR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die vollständige Satzung als PDF

PDF icon 191027vereinssatzungiog.pdf

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DE89 5335 0000 1030 3333 37
BIC: HELADEF1MAR
Sparkasse Marburg Biedenkopf

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Absetzbarkeit von Spenden

Mitgliedsbeiträge, Förderbeiträge und Spenden an Ingenieure ohne Grenzen e.V. sind steuerlich absetzbar.

Sicherheit

Ihre Sicherheit ist uns wichtig

Ihre Daten werden verschlüsselt übertragen (SSL, 128 bit). Fragen dazu beantworten wir Ihnen gerne: +49 (0)30 / 213 0029 10