Blog der Regionalgruppe Ilmenau

07.03.2016 // 17:16

Erstes Teamwochenende: von Solaröfen über Millionäre bis zum Adrenalin-Kick in luftiger Höhe (nahezu) alles dabei!

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06.04.2014 12:19

Daniel Bischoff

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Unsere Regionalgruppe Ilmenau gibt es mittlerweile seit fast einem Jahr. Aus diesem Grund schien ein Teamwochenende mehr als überfällig. Das sahen auch die Mitglieder unseres Organisationsteams so und planten prompt ein solches Wochenende am 05. und 06. April. Über zwei Tage lernten wir uns kennen, kochten, erlernten und vor allem lachten viel zusammen, sodass einer noch besseren Zusammenarbeit nichts mehr im Wege steht.

Samstag: Kennlernspiele und erste Bauprojekte

Dass es nicht allzu schwer ist, sich ca. 30 neue Namen zu merke, bewies uns unser Gründungsmitglied Fabi mit Hilfe von Kennlernspielen. Er schaffte es mit viel Abwechslung und Einfallsreichtum (und innerhalb kürzester Zeit) uns untereinander vertraut zu machen. Plätze wurden schnellstmöglich getauscht, Mitglieder mit Zeitungen „verprügelt“ und „Ich packe meinen Koffer“ auf studentische Art neu interpretiert. Letztlich kannte man jedoch alle Namen sicher. Trotzdem oder gerade deswegen waren anschließend alle froh sich von unseren vereins-eigenen Meisterköchen vorzüglich bewirten zu lassen. Sie zauberten uns eine Menge verschiedener selbstgemachter Baguettes, während der Rest in der Zwischenzeit Gelegenheit bekam sich über das Weltgeschehen auszutauschen.

Dann war auch endlich Arbeit für alle angesagt: In zwei aufeinander folgenden Seminarblöcken bekamen wir die Qual der Wahl uns entweder über Projektmanagement oder die Ressorts Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising zu informieren, und im zweiten Teil mehr über interkulturelle Kommunikation oder den Bau von Solaröfen zu erfahren. Letztere Teilnehmer schafften es tatsächlich mithilfe von Karton und Alufolie einen funktionsfähigen „Ofen“ zu bauen – vorausgesetzt die Sonne scheint.

Das Seminar „Interkulturelle Kommunikation“ wurde von einer Mitarbeiterin der TU Ilmenau geleitet, welche während ihrer Zeit in Tansania nach eigenen Worten „in jedes Fettnäpfchen getreten [ist], was man sich nur vorstellen konnte“, woraufhin sie einen Abschluss in interkultureller Kommunikation nachholte. Dank ihrer Erfahrung verschaffte sie uns an diesem Tag Einblick zur Lösung von Problemen, an die keiner der Anwesenden zuvor dachte. 

 Der Abend dieses ersten Tages klang gemütlich beim gemeinsamen Grillen aus. Trotz Platzmangels gelang es allen sich satt zu essen und doch im Anschluss noch fit genug im Kopf zu sein, um Teilnehmer bei unserer eigenen Form von „Wer wird Millionär“ zu werden. Unser Moderator Julian überraschte dabei nicht nur mit wahren Showmasterqualitäten, sondern auch der Tatsache, dass alle Fragen, die denen im Original in nichts nachstanden, einzig aus seiner Kreativität hervorgingen.

 

Sonntag: Es ist noch kein Ingenieur vom Baum gefallen…

Der Sonntag begann, ebenso wie der Samstag endete, mit einem gemeinsamen Essen. Unser Brunch bereitete uns gut auf das vor, was uns noch erwartete. Gegen Mittag trafen wir uns in unseren 4 Stammgruppen, die sich neben dem Organisationsteam um 3 verschiedene Projekte kümmern.  Es kam gleichermaßen zu internen Fortschritten, als auch Rückschlägen, da Ideen verworfen und neue Problemlösungen erdacht werden mussten. Nichtsdestotrotz geht die Arbeit voran und jedes Problem führt einen letztlich näher an das gewünschte Resultat heran.

Nach kurzem Feedback über das Wochenede, welches einstimmig positiv ausfiel, machten wir  uns am Nachmittag allesamt auf den Weg in den Kletterwald. Das Wetter stand auf unserer Seite ebenso wie das Glück, dass sich niemand weiter verletzte. Mutig wurden Höhen überwunden ebenso wie persönliche Grenzen, z.B. wenn es darum ging nur mithilfe einer Seilwinde von einer Plattform ins Nichts zu springen… Als Belohnung erwartete uns ein schöner Sonnenuntergang zusammen mit der Kulisse eines nahegelegenen Sees, an dem nicht nur die letzten beiden Tage Revue passiert sondern auch neue Freundschaften vertieft wurden.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an unser Organisationsteam, welches diese ereignisreichen Tage überhaupt erst möglich gemacht hat.

(Franziska Topf)

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