Regionalgruppe Berlin

 

Willkommen bei der Regionalgruppe Berlin

Gruppenbild RG Berlin

Über uns

Wir sind eine bunt gemischte Gruppe von circa 60 Menschen aller Fachrichtungen und Lebensabschnitten. Was wir gemeinsam haben, ist der Wunsch durch unser Engagement die Lebensbedingungen für andere Menschen zu verbessern und zugleich über Entwicklungszusammenarbeit aufzuklären. Jedes Mitglied unserer Regionalgruppe engagiert sich ehrenamtlich neben Beruf, Studium und Familie in den verschiedenen Projektgruppen oder AGs.

Die Regionalgruppe Berlin wurde 2006 gegründet und sitzt seitdem als Hochschulgruppe an der TU Berlin.

Wir treffen uns einmal im Monat alle zusammen beim RG-Treffen, um über unsere Arbeit und Organisatorisches zu sprechen. Zusätzlich teilen wir uns in Projektgruppen auf, die wir euch nachfolgend vorstellen wollen. Unsere Arbeit findet hauptsächlich hier in Deutschland statt. Ausreisen in die Projektländer über mehrere Wochen finden statt, bilden jedoch die Ausnahmen in unserer täglichen Arbeit.

Unsere Projektarbeit

In aller Regel treffen sich unsere Projekt- und Arbeitsgruppen ein- bis zweimal im Monat und besprechen und verteilen dabei die anfallenden Aufgaben. Ein wichtiger Bestandteil der Projektarbeit besteht z.B. darin, unser Fundraising- und Kommunikationsteams bei PR- und FR-Aktionen zu unterstützen.


Arbeitsgruppe Fundraising

Nichts läuft ohne Finanzierung! Erst durch gutes Fundraising werden Erkundungsreisen möglich und unsere Ideen Realität. Unser Fundraising-Alltag dreht sich darum, die Projekte von Ingenieure ohne Grenzen bei möglichen Spendern vorzustellen und bestehende Kontakte zu intensivieren. Dafür stehen wir im ständigen Austausch mit allen Teams der Regionalgruppe und haben so die Chance an vielen unterschiedlichen Projekten und Aufgaben mitzuwirken. Zu den weiteren Themen im Fundraising gehören unter anderem Unternehmensansprachen, Kooperationen mit Stiftungen sowie die Umsetzung von Spenden- und Vorstellungsevents.

Wir freuen uns über jede helfende Hand, Vorkenntnisse werden nicht benötigt! Meldet euch einfach unter berlin@ingenieure-ohne-grenzen.org.

 

Arbeitsgruppe Kommunikation

Da sich unsere Arbeit vollkommen über Spenden finanziert, ist es für unseren Verein auch sehr wichtig unseren Namen und unsere Arbeit bekannt zu machen. Aus diesem Grund versuchen wir überall dort präsent zu sein, wo wir potenzielle Spender*innen und Mitstreiter*innen erwarten. So nehmen wir regelmäßig am Karneval der Kulturen, der Langen Nacht der Wissenschaften, dem Heldenmarkt, dem Rixdorfer Weihnachtsmarkt u.v.m. teil.

Hier wird immer jede helfende Hand benötigt, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Meldet euch einfach unter berlin@ingenieure-ohne-grenzen.org.

 

Arbeitsgruppe Bildung

Einer der beiden Schwerpunkte unserer Bildungsgruppe ist es Fragestellungen und Erkenntnisse aus dem Alltag der Projektarbeit an Berliner Schulen in Form von Workshops zu thematisieren. Dabei ist unser Ziel, auf die Bedeutung von Entwicklungszusammenarbeit aufmerksam zu machen und deren globale Zusammenhänge aufzuzeigen.
Unser anderer Schwerpunkt ist es Geflüchtete in Deutschland willkommen zu heißen und ihnen die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. In diesem Sinne erarbeitet unser Team von Terefic zum Beispiel gemeinsam mit den Teilnehmer*innen technische Lösungen und beantwortet Fragen rund um den deutschen Arbeitsmarkt. Besonders im Fokus stehen dabei der interkulturelle Austausch, Wissenszugewinn und Nachhaltigkeit. 

Die Bildungs-AG sucht Verstärkung. Besondere Fähigkeiten sind nicht notwendig. Meldet euch einfach unter berlin@ingenieure-ohne-grenzen.org.

 

Arbeitsgruppe Energie

Um langfristig die Lebensbedingungen von Menschen in den Ländern des Globalen Südens zu verbessern, arbeiten wir an Strategien, ihnen den Zugang zu nachhaltigen Energieformen zu ermöglichen. 
Besonders in abgelegenen Gegenden ohne grundlegende energetische Infrastruktur streben wir die Umsetzung solcher Projekte in enger Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort an.
Außerdem führen wir Workshops zur Vermittlung von Wissen über Erneuerbare Energien, den Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Länder des Globalen Südens durch und bemühen uns um aktiven Austausch mit anderen Organisationen in diesem Bereich.

Wenn wir euer Interesse wecken konnten und ihr euch bei unserer Tätigkeit einbringen möchtet, seid ihr bei uns herzlich willkommen! Meldet euch einfach unter berlin@ingenieure-ohne-grenzen.org.

 

Arbeitsgruppe Wasser

Unsere Wasser-AG befasst sich vor allem mit Wasserversorgungs-Projekten. Im Rahmen eines langjährigen Austausches mit der tansanischen Nichtregierungsorganisation (NRO) Mavuno Project wurde zum Beispiel das erfolgreiche Projekt Wassertanks für Tansania ins Leben gerufen, dieses hat bis heute Bestand und auch diverse Auszeichnungen erhalten.
Seit Herbst 2018 widmet sich das Team nun einem neuen Projekt, der Wasserversorgung der Schule Groupe Scolarie de Karambi in Ruanda. 

Wenn ihr Lust habt bei unserem aktuellen Wasserversorgungsprojekt mitzuarbeiten, meldet euch einfach unter berlin@ingenieure-ohne-grenzen.org.

 

Arbeitsgruppe Internes
Mit mehr als 60 Mitgliedern, die sich auf diverse Untergruppen aufteilen, gehört die Berliner Regionalgruppe zu einer der größten des Vereins. Die Arbeitsgruppe Internes kümmert sich darum, dass die Regionalgruppe trotz ihrer Größe und unterschiedlichen Projekte ein Team bildet. In diesem Sinne arbeitet Internes daran, einen Rahmen für die Weiterentwicklung der gesamten Regionalgruppe zu schaffen sowie explizite Vorschläge für die strategische Ausrichtung zu erarbeiten. Auch die Planung von Teambuildingaktivitäten und Weiterbildungsangeboten stehen im Mittelpunkt von Internes.

Wenn ihr Interesse daran habt, die Weiterentwicklung unserer Regionalgruppe aktiv zu unterstützen oder euch einfach nur bei der Organisation vom nächsten Teambuildingevent einbringen wollt, dann meldet euch einfach unter berlin@ingenieure-ohne-grenzen.org.

 

abgeschlossene Projekte

Gemeinsam konnten in der Vergangenheit zwei Forschungsprojekte, BiogaST und CaSa auf die Beine gestellt werden.
Weitere abgeschlossene Projekte: EfKoiTaElrapBaLiMaMazzi! und Chonyonyo.

Unsere Projekte

Unsere abgeschlossenen Projekte

Tansania: Biogas Support für Tansania (abgeschlossen)

Ländliche Gemeinde

Im Nordosten von Tansania kochen viele Haushalte noch auf offenem Holzfeuer, die Gesundheitsbelastung für Frauen und Kinder ist hierdurch sehr hoch. Biogas als alternative Energiequelle kann hier eine deutliche Minderung der Belastung bewirken und gleichzeitig zum Erhalt der Waldbestände beitragen.

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Tansania: Effizientes Kochen in Tansania (abgeschlossen)

Ländliche Gemeinde

Zusammen mit der tansanischen NGO CHEMA arbeitet Ingenieure ohne Grenzen an der Entwicklung und Verbreitung verschiedener Improved Cooking Stoves (ICS). Diese Kochherde sind eine ressourcen- und gesundheitsschonende Alternative zu offenen Kochfeuer oder Kohleherd.

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Uns kennenlernen und mitmachen

Kennenlernen

Unsere Gruppe und Arbeit könnt ihr bei verschiedenen Veranstaltungen in und rund um Berlin kennenlernen. In den vergangenen Jahren beteiligten wir uns rege am hiesigen Karneval der Kulturen, der Langen Nacht der Wissenschaften sowie dem Weltwasser- und Welttoilettentag. In unserem Blog veröffentlichen wir regelmäßig Eindrücke dieser Aktionen.

Mitmachen

Wir sind stets auf der Suche nach neuen, interessierten Mitgliedern, die sich ehrenamtlich bei Ingenieure ohne Grenzen einbringen und uns bei den Projekten unterstützen wollen. Dabei sind Menschen aller Alters- und Berufsgruppen willkommen, ein ingenieurtechnischer Hintergrund ist nicht erforderlich.

Im Moment sind wir vor allem auf der Suche nach engagierten Menschen, die uns im nicht-technischen Bereich unterstützen wollen: in der Projektorganisation und -koordination sowie bei der Fundraising- und Öffentlichkeitsarbeit.

Wenn wir euer Interesse geweckt haben, kommt einfach zu einer unserer Infoveranstaltungen oder schreibt uns eine Mail an berlin@ingenieure-ohne-grenzen.org

Infoveranstaltung

Ort: https://tu-berlin.zoom.us/j/63579528555?pwd=NXVMa1UrNDJ6cFdUU2V1djNxdmk1QT09
Meeting ID: 635 7952 8555
Passcode: 561541
Zeit: Jeden ersten Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr findet eine online Infoveranstaltung für Interessierte statt.

Spenden

Wer auch gerne finanziell etwas beitragen möchte, hat die Möglichkeit über eine Spende oder eine Fördermitgliedschaft bei Ingenieure ohne Grenzen unsere Projekte zu unterstützen. Wir freuen uns über jede einzelne Spende!

Mehr Information dazu findet ihr unter Spenden

Aktuelles aus der Regionalgruppe Berlin

 

Mitglieder der RG Berlin

Ein digitales Jahr [Teil 1]

Videokonferenzen: Jitsi-Calls, Zoom-Veranstaltungen und WebEx-Meetings. Ich gehe sicher kein großes Risiko ein, wenn ich behaupte, dass wir alle genug davon haben. Nach einem Jahr mit Coronabeschränkungen, möchte ich dies zum Anlass nehmen um zurückzublicken. Wie war es, das digitale Jahr in der Regionalgruppe Berlin? Vier Mitglieder - Sophia (Energiegruppe), Anton (Ansprechpartner für Neuinteressierte), Julia (Wassergruppe) und Fabian (Ansprechpartner Fundrainsing) - die alle in der Coronazeit zu uns gestoßen sind, geben uns einen Einblick in ihre Erfahrungen, die sie bei uns in der digitalen Zeit gesammelt haben.

Welche Vorstellungen hattet ihr damals von Ingenieure ohne Grenzen? Mit welchen Erwartungen seid ihr zu uns gestoßen?
Sophia:
Gleichgesinnte Leute kennen lernen. An Projekten teilhaben oder irgendwie mithelfen können. Ich bin ja auch noch relativ früh in meinem Studium. Das heißt, ich kann noch nicht wirklich fachlich etwas beitragen. Deswegen war ich einfach gespannt wie das dann abläuft.
Julia: Ich wusste nicht so richtig, was mich erwartet und wusste natürlich noch weniger davon, wie es zu Coronazeiten ist. Ich dachte, es fällt mir schwerer überhaupt rein zu kommen, gerade jetzt, wo alles online ist. Das ging aber doch überraschend schnell, weil man einfach so herzlich direkt begrüßt wurde und alles auch online ziemlich gut organisiert ist.

Was habt ihr im letzten Jahr bei und über Ingenieure ohne Grenzen gelernt?
Anton: Also ich fand die Anzahl der Projekte und auch die Vielfalt sehr interessant. Also dass es nicht nur, was man ja bei technischer Entwicklungszusammenarbeit denkt, dass Leute Brücken bauen oder so was. Dass eben auch noch viel an Wasserversorgung gearbeitet wird, Energie, aber vor allem auch Bildung und auch nicht nur Bildung im Ausland, sondern auch im Inland. Ich glaube der Ansatz ist ein sehr guter. Man baut nicht irgendwas, schickt das da hin und dann steht das da, sondern man macht Entwicklungszusammenarbeit und kooperiert mit Leuten vor Ort. Hilfe sich selbst zu helfen.
Julia: Dass jede*r willkommen ist. Dass jede*r irgendwie mitmachen und sich auch so viel einbringen kann, wie man möchte. Ich hätte auch nicht erwartet, dass man eben gar nicht mal unbedingt eine spezifische Qualifikation braucht, sondern die Lust dazu und die Motivation auf jeden Fall ausreichen, um sich zu engagieren. Und dass das Ganze auch mit Onlinezusammenarbeit wirklich sehr gut funktionieren kann.

Vier Mitglieder RG Berlin

Ein digitales Jahr [Teil 2]

Was hat euch überrascht?
Sophia: Also das hätte ich mir eigentlich auch schon denken können, aber doch wie langwierig wahrscheinlich die Prozesse sind. Gerade die ersten Treffen ging’s viel darum wie stellen wir uns ein Projekt vor? Was ist unser utopisches Wunschprojekt? Aber das ist halt auch normal. Ich meine, es ist ja auch etwas, womit man sich dann sicher sein möchte, wenn man seine Zeit und auch Geld investiert.
Julia: Mich hat überrascht, wie schnell ich mich eingefunden habe. Bei den ersten Treffen hatte ich ein bisschen Sorge, dass es schwierig wird oder man sich ein bisschen außen vor fühlt. Das hat sich aber ganz schnell geändert und ich hatte schnell das Gefühl, dass ich viel beitragen kann.
Fabian: Die Gemeinschaft. Ich bin vor allem gekommen, um mich ehrenamtlich zu engagieren und ich bin vor allem geblieben, wegen dieser unglaublich tollen Gemeinschaft und weil die Arbeit einfach so viel Spaß macht. Ich find einfach die ganze Stimmung und Atmosphäre gut. Und dann zu wissen, dass Mensch mit der Arbeit etwas Gutes bewirken kann. Das finde ich wirklich schön.

Was sollte eurer Meinung nach, jede*r über Ingenieure ohne Grenzen wissen?
Sophia:
Das jeder willkommen ist. Ich glaube, ich hatte am Anfang nicht direkt Hemmungen, aber ich hatte schon das Gefühl, dass ich vielleicht unnütz sein würde.
Anton: Dass es Entwicklungszusammenarbeit ist und nicht Entwicklungshilfe und wir eben Kooperationen vor Ort haben, die ermöglichen, dass Projekte weiter selber betrieben und maintained werden können. Ich glaube der Wissenstransfer ist ganz wichtig.
Julia: Dass es nicht wichtig ist in welchem Feld man genau spezialisiert ist und dass man, auch wenn man nicht so viel Zeit hat, auf jeden Fall den Versuch wagen sollte, sich zu engagieren. Eigentlich kann jede:r mitmachen – sagt man immer so, stimmt aber tatsächlich.
Fabian: Ingenieure ohne Grenzen, das sind nicht nur Ingenieur*innen!

Worauf freut ihr euch in 2021?
Sophia:
Also ich freue mich auf jeden Fall, dass wir bald ein Projekt haben werden und einen Projektantrag stellen. Ich freue mich auf jeden Fall dabei weiter mitarbeiten zu können und zu sehen, wie sich das alles entwickelt. Ich habe dann ja wirklich alles mitbekommen: Von verschiedenen Projektauswahlmöglichkeiten, erstes in Kontakt treten und wie es dann jetzt weitergeht. Darauf freue ich mich schon sehr.
Anton: Weiter im Neuinteressierten-Team zu sein, viele interessante Infoveranstaltungen durchzuführen – online und hoffentlich auch offline. Offline hoffentlich auch mal außerhalb der Uni und ja, noch mehr Menschen für Entwicklungszusammenarbeit generell zu begeistern und idealerweise dann auch für uns zu begeistern. Ich glaube eins der besten Ziele ist, den Verein ein bisschen internationaler zu machen und die Diversität zu erhöhen. Wir sind ein Verein, der überwiegend nicht im deutschsprachigen Raum agiert und ich glaube es wäre gut, wenn wir deutlich interkultureller und deutlich diverser wären als wir es vielleicht jetzt sind.

Berlin Weihnachtsaktion 2020

Dezember 2020

Die Weihnachtszeit ist dieses Jahr für alle anders als gewöhnlich. Wir in der Regionalgruppe Berlin wollten nicht auf unsere jährliche Weihnachtsfeier verzichten, die uns allen die Gelegenheit gibt unabhängig von unserer Gruppe zusammenzukommen und das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen. Unsere Weihnachtsfeier reiht sich dabei in die Vielzahl anderer Online-Events ein. Um trotzdem so viel weihnachtliche Stimmung wie möglich mitnehmen können, sind wir kreativ geworden. Im Vorfeld haben die Mitglieder*innen der Regionalgruppe Plätzchen gebacken, die unter der Berücksichtigung der Hygieneregeln abgeholt, aufgeteilt und wieder verteilt wurden. Bei köstlichem Gebäck und stimmungsvoller Hintergrundmusik gab es dann verschiedene Spiele zum Kennenlernen oder einfach nur zum Spaß.

Klar geworden ist, dass wir dieses schwierige Jahr als Regionalgruppe gut gemeistert haben, unsere Arbeit weiterführen konnten und sogar um viele motivierte neue Mitglieder*innen reicher geworden sind. Trotzdem freuen wir uns schon sehr auf eine Zeit, in der wir uns wieder in Person treffen können!

Wir wünschen allen eine friedvolle Weihnachtszeit und bis nächstes Jahr!

Belin WASH Karambi

Dezember 2020: Wasser, Sanitär & Hygiene für Karambi/Ruanda – Wasser und Bildung laufen weiter

#WirBauenZusammen
… nur wie, wenn uns eine globale Pandemie seit März weitestgehend auf Distanz hält?
Online-Meetings, Remote Work, Home-Office und Home Schooling begleiten unser aller Alltag seit Monaten. Auch bei Ingenieure ohne Grenzen e.V. hat sich dieses Jahr die Arbeit stark gewandelt und verlangte ein WeiterPlanen, ein WeiterKommunizieren und WeiterBauen.

Ein wichtiges Standbein unserer Arbeit sind Infoveranstaltungen, Events und Workshops, die aufgrund der Auswirkungen der Pandemie maßgeblich umgestaltet, absagt oder verschoben werden mussten. Schon seit März setzen wir nun Veranstaltungen wie Projekttreffen und Teilnahmen an Messen online um. Ermutigt durch den super Vortrag der Regionalgruppe-Darmstadt mit ihrem SOWADI-Projekt (https://www.sowadi.de/), kam uns am 09. November 2020 die Idee, auch eine Projektinformationsveranstaltung zu unserem AKWA-Project (A Karambi Water Access Project) online durchzuführen. Für uns war die Veranstaltung ein Pilotprojekt und ein erster Versuch, über ein neues Format unsere Projekte zu präsentieren. #WirBauenWeiter!

Der Termin war gesetzt: 2. Dezember 2020. Das hieß: Vier Wochen Zeit für Werbung, Planung, Finden technischer Lösungen, wie z.B. das Meeting-Portal, Erstellen der Präsentation und vieles mehr.

Das Ergebnis: Insgesamt haben wir mehr als 50 Interessierten unsere Regionalgruppe und unser AKWA-Project vorgestellt. Auch unsere Projektpartner*innen und Unterstützer*innen hatten die Möglichkeit, ihre Fragen an uns zu stellen. Das gemeinsame Gespräch im Anschluss an die Vorstellung hat uns einmal mehr gezeigt, welche Bedeutung unsere Arbeit hat. Das kommt nicht von ungefähr! Diese enorme Leistung war nur dank der vielen engagierten Personen möglich, die dieses Event auch noch zu teils später Stunde besprochen und ausgearbeitet haben. An dieser Stelle gilt allen Beteiligten ein großer Dank und Respekt für diese wirklich starke Leistung!

Ihr konntet leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen? Kein Problem! Eine zweite Runde ist bereits geplant!

Online scheint für uns die neue Normalität zu werden, aber es ersetzt in keiner Weise die direkte Begegnung, den Austausch untereinander und mit unseren Projektpartner*innen vor Ort.
WIR FREUEN UNS AUF EIN BALDIGES WIEDERSEHEN!

Berlin Runagainstcovid19

Runagainstcovid19Tanzania- gemeinsam gegen die Pandemie!

Wie wir sicherlich selber bereits erfahren mussten, bestimmen die Covid 19 Maßnahmen nicht nur unseren Alltag bei Ingenieure ohne Grenzen. Covid 19 ist eine globale Pandemie und inzwischen in fast jedem Land präsent und so auch in Tansania ausgebrochen. Eine Infektion mit dem Virus kann zu teils schweren Symptomen, wie Lungen- und Atemwegserkrankungen, führen. Eine medizinische Versorgung von erkrankten Personen ist in der Region oftmals nur sehr eingeschränkt möglich. Für betroffene Gemeinschaften bedeutet es häufig den Abbruch sozialer Interaktionen, Angst, sowie teils schwere wirtschaftliche Folgen. In Tansania mangelt es vor Ort sowohl an Masken als auch an Desinfektionsmittel, sowie dem Wissen über Präventionsmöglichkeiten. So wurde dieses Jahr von der Regionalgruppe Berlin dazu aufgerufen unter dem Motto Runagainstcovid19Tanzania im Zeitraum vom 04.September bis zum 20.September in Form eines Spendenlaufs Unterstützung für das Projekt zur Corona-Prävention im Hochland von Tansania zu leisten. Ingenieure ohne Grenzen konnte so gemeinsam mit zahlreichen Teilnehmern rund 1100€ sammeln. Ein voller Erfolg! Die bei dem Lauf gespendeten Mittel werden im Folgenden genutzt, um vor Ort Näherinnen auszubilden und Schulungen für die lokale Bevölkerung zu halten. Wir danken allen Läufern und Läuferinnen für die starke Leistung und freuen uns auf den nächsten gemeinsamen Lauf! 

Hier informiert ihr euch zum Projekt: 
TANSANIA: UNTERSTÜTZUNG BEI PRÄVENTIONSMASSNAHMEN GEGEN EINE MÖGLICHE COVID-19 AUSBREITUNG
Ihr würdet gerne für das Projekt spenden? Das könnt ihr hier.

Berlin Blog 4 Austausch mit GIF e.V.

Juli 2020: Erfahrungsaustausch mit GIF e.V.

Eigeninitiative ist das Stichwort, bei dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch am 11.05.2020 zwischen der Energiegruppe und dem Verein GIF e.V. (Globale Initiativen Förderung) im Rahmen eines Onlinemeetings. Denn ohne diese, wäre eine zügige Projektumsetzung des Gesundheitszentrums in Kinyanambo nicht möglich gewesen, wie uns Hannes von GIF e.V. verrät.

GIF e.V. ist ein sozialer Verein, welcher gemeinsam mit seinen ca. 130 ehrenamtlichen Mitgliedern in Deutschland und der Schweiz, Menschen in benachteiligten Ländern des globalen Südens unterstützt. Ihr momentanes Hauptprojekt ist der Bau eines Gesundheitszentrums in Tansania, das sie in Zusammenarbeit mit der Lothar Health Development Group im Ort Kinyanambo durchführen. Die Idee hierfür kam von zwei einheimischen Brüdern, die der Initiator von GIF e.V. bei einem freiwilligen sozialen Jahr vor Ort kennenlernte. Seitdem nimmt das Projekt immer weitere Formen an, so dass neben den fünf bereits fertiggestellten Gebäuden nun ebenfalls noch ein OP-Trakt in der Planung ist. Ziel des Projektes ist es, eine unabhängige Krankenstation für die lokale Bevölkerung bereitzustellen, welche eine bezahlbare Behandlung bietet. Hierfür wurden ebenfalls zwölf Hektar Land zur Forst- und Agrarbewirtschaftung erworben, damit die finanzielle Unabhängigkeit in Zukunft gewährleistet werden kann.

Während des Gespräches wurden auch verschiedene Probleme, die bei solchen Projekten auftreten können, thematisiert und diskutiert, sodass am Ende beide Seiten von neuen Ideen und Eindrücken profitierten. Und da die Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe bei GIF e.V. ebenfalls großgeschrieben wird, bleibt der Kontakt zum Verein für fruchtbare zukünftige Wissenstransfers bestehen.

Kontakt

Ingenieure ohne Grenzen

Regionalgruppe Berlin
Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 145
10623 Berlin

berlin@ingenieure-ohne-grenzen.org

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Milena Overhoff

Ansprechpartnerin RG Berlin

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Jana Vollmer

Ansprechpartnerin RG Berlin