Blog des Projekts Simbabwe: Initiative Rising Star - Schulgebäude für Hopley

15.12.2018 // 20:42

Einblick 2018 - Ausblick 2019

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Mit vielen Grüßen aus Harare ist vor kurzem unsere Projektleiterin Kristina Egbers des Rising Star Schulprojekts von Ingenieure ohne Grenzen wieder in Deutschland angekommen. Die gesamte Projektgruppe blickt mit Beendigung des 3. Bauabschnitts auf ein weiteres ereignisreiches Jahr zurück.

Zoomen wir zunächst an den Ort des Geschehens - was hat sich in den vergangenen Monaten vor Ort in Hopley/ Harare getan?
Dem bestehenden ersten Schulgebäuderiegel wurde dieses Jahr ein weiteres Gebäude in orthogonaler Ausrichtung zugefügt. Die bisher bestehenden vier Klassenzimmer inklusive eines überdachten Freibereichs erhielten im neuen Gebäude Zuwachs um drei weitere Klassenzimmer und einem überdachten Freibereich. So nimmt der geplante Schulcampus mit am Ende insgesamt vier Schulgebäuden weiter an Form an.

Auch in diesem Jahr waren die Bauarbeiten der Arbeiter von vor Ort die Grundlage allen Gelingens. Das Besondere in diesem Jahr: von den Projektbeteiligten aus Stuttgart waren jeweils zu Beginn, in der Mitte der Bauphase und am Ende der Arbeiten zwei Personen vor Ort. Unsere geübten Handwerker führten die Bauarbeiten der Schule in den Wochen dazwischen selbstständig fort - mit großem Erfolg. Zwei der Arbeiter haben sich dieses Jahr mit Ihren technischen Fähigkeiten einer staatlichen Handwerksprüfung gestellt, um das Erlernte mit einem ganz offiziellen Qualifikationszeugnis für die Zukunft belegen zu können. Die gesamten sieben Monate Bauphase von Mai bis November wurde im Team mit allen zusammen fleißig gewerkelt und organisiert. Auch die Schulverwaltung ging in Zusammenarbeit mit den Projektbeteiligten aus Stuttgart neue Wege. Mit der Stadtverwaltung Harares wurde sich über einen Mietvertrag des Grundstücks geeinigt; ein großer Schritt in Richtung unseres Ziels der offiziellen, staatlichen Anerkennung der Rising Star Schule. Die Schülerzahlen stiegen auch in diesem Jahr, die Nachfrage ist groß und nach unseren vorhabenbezogenen Untersuchungen der Projektausmaße in vielfältiger Weise hat sich unter anderem gezeigt, die SchülerInnen und Eltern schätzen die Schule, die Schule gewinnt an Bekanntheit und das Einzugsgebiet wird stetig größer.

Die vielen SchülerInnen waren auch dieses Jahr der Mittelpunkt im Arbeitsalltag vor Ort. Viele neue Bilder sind entstanden und erstmals konnten wir Lage, Leben und Atmosphäre vor Ort mit Videos und Aufnahmen aus der Luft einfangen. Mit der Eröffnung des neuen Schulgebäudes Anfang November ging ein produktives und erfülltes Jahr in Simbabwe zu Ende.

Zoom Stuttgart - und was ereignete sich an der Basis?

Das Projektjahr in Stuttgart war wieder mit Veranstaltungen, Spenden sammeln und weiteren organisatorischen Tätigkeiten gespickt. Bereits im Frühjahr erwies sich die Veranstaltung mit portraitierten Geschichten von Bauarbeitern und SchülerInnen von vor Ort als ein Highlight - special guest war Blessing aus Simbabwe, unser geschätzter Vorarbeiter der Truppe. Weitere Veranstaltungen folgten, wie ein Abend mit Stuhlversteigerungen zur Finanzierung von Klassenzimmermöbeln. Im Sommer machten wir auf dem Afrikafestival im Stuttgarter Süden mit einem Bild- und Videovortrag auf die Initiative Rising Star aufmerksam. Neben den hier erhaltenen Spenden durften wir wieder auf bekannte und neue Spender zählen, um gemeinsam den nächsten Bauabschnitt im Jahr 2019 zu realisieren. Über die Rising Star Schule wurde in den Medien berichtet und mit den Stuttgarter Zeitungen haben wir auch hier langjährige Unterstützung. Gegen Ende des Jahres gingen wir ein weiteres Kooperationprojekt an, zur Stärkung des Austauschs zwischen den Kulturen. So gelang es vor kurzem eine Schulpartnerschaft zwischen der Rising Star Schule und der Torwiesenschule in Stuttgart aufzubauen - die ersten Briefe von SchülerInnen zu SchülerInnen sind auf dem Weg.

Die Rising Star Schule wächst kontinuierlich in alle Richtungen, die Intention und die Leidenschaft sind nach wie vor ungebrochen.
Mit Ende des 3. Bauabschnitts begannen auch die Vorbereitungen für den nächsten Bauabschnitt im kommenden Jahr. Mit Freude geben wir einen kleinen Ausblick: mit drei weiteren Klassenzimmern möchten wir das Rising Star Schulgelände fortbauen und damit das Gebäudeensemble in Hopley erweitern. Es soll vor Ort geprüft werden, ob und wie eine Umfriedung des Schulgeländes realisiert werden kann. Wie geht es weiter in der Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung? Wie entwickelt sich die politische Situation in Simbabwe?

In Stuttgart stehen wieder Veranstaltungen an, um für das Schulprojekt zu begeistern und die Gesichter Simbabwes in Deutschland bekannt zu machen. Auf Spenden sind wir auch in den kommenden Jahren angewiesen.

Wir sind gespannt auf die ersten Antworten der Schüler- briefe und auf alle weiteren Entwicklungen wie Erfahrungen, die die SchülerInnen täglich machen.
Die Rising Star Schule steht unter einem guten Stern - 2019 kann also kommen.

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