ZWE-IOG03

24.02.2017 // 17:53

Simbabwe: Initiative Rising Star - Schulgebäude für Hopley

Wir unterstützen die Rising Star Schule beim Errichten dauerhafter Strukturen, damit ein geordneter Unterricht ganzjährig möglich ist. 


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Hopley (Harare), Zimbabwe
  • Spendenkürzel: ZWE-IOG03
  • Zielgruppe: SchülerInnen der Rising Star Schule
  • Zeitraum: 01/2013
  • Partnerorganisation: Vision & Hope Foundation, ZimRelief
  • Projektvolumen: ca. 71.000 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattzwe-iog03.pdf
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

Durch die politisch motivierte Zwangsräumung "Murambatvina" der simbabwischen Regierung im Jahre 2005 haben über 30.000 Simbabwer ihr Zuhause verloren. Betroffene Familien mussten sich eine neue Existenz aufbauen, was unter anderem dazu führte, dass Tausende von Kindern nicht mehr zur Schule gehen können.

Damit diese Kindern wieder ihr Menschenrecht auf Bildung wahrnehmen können, wurde in der Siedlung Hopley durch Initiative der Bewohner 2010 die „Rising Star Schule" gegründet. Seitdem werden über 500 Kinder unter einfachsten Bedingungen unterrichtet. Die LehrerInnen arbeiten ehrenamtlich. Rudimentäre Ausstattung und Lernmaterialien werden gespendet. Zunächst dienten Zeltplanen und Lehmunterstände als Klassenräume. Die später errichteten "Schulgebäude" sind zu eng, wenig belichtet, bieten ungenügend Schutz während der Regenzeit und entsprechen nicht den notwendigen Standards.

Projektbeschreibung

Hauptziel des Projektes ist es, die Lernbedingungen auf der "Rising Star Schule" zu verbessern. Ingenieure ohne Grenzen e.V. unterstützt dafür beim Errichten solider, langlebiger Gebäude, damit ein geordneter Unterricht ganzjährig möglich ist. Auf lange Sicht soll der Schulcampus bis zu 1000 Schüler beherbergen können. Aus den Ergebnissen der Erkundungsreise im Februar 2014 wurde gemeinsam mit den Projektpartnern ein modulares und einfach erweiterbares Konzept entwickelt, das sowohl die Gebäude inkl. Verwaltung als auch die sanitären Einrichtungen und einen Gemüsegarten umfasst. In der ersten Implementierungsphase 2016 wurde erfolgreich das Pilotschulgebäude gemeinsam mit der Schule und lokalen Arbeitskräften geplant und umgesetzt. Durch Wissenstransfer, einfache Bauweisen und den Einsatz von lokalen Materialen kann die Schule schließlich in den folgenden Jahren aus den Einzelgebäuden modular aufgebaut werden. Mit einen Masterplan stellen wir sicher, dass sich die Schulgebäude am Ende zu einem funktionierenden „Ganzen“ fügen. 2017 ist die Errichtung zwei weiterer Klassenräume mit davor liegendem Erschließungsgang geplant. Davor soll eine soziale sowie bautechnische Evaluation stattfinden, deren Ergebnisse in die weitere Planung einfließen.