Ihre Spende hilft!

Previous Next

WASH-CMR

16.02.2020 // 00:30

Kamerun: Water For Social Peace

In der ländlichen Region Tikar, Departement Mbam et Kim in Kamerun unterstützt Ingenieure ohne Grenzen die Menschen beim Aufbau einer nachhaltigen Wasserversorgung und bei der Verbesserung der Hygienesituation.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Tikar Region, Departement Mbam et Kim, Kamerun
  • Spendenkürzel: WASH-CMR
  • Zielgruppe: ca. 20.000 Menschen, ländliche Bevölkerung
  • Zeitraum: 11/2018
  • Partnerorganisation: Hope International for Tikar People (HITIP)
  • Projektvolumen: ca. 300.000 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattcmr-t4l02.pdf
  • Projektkategorien: 

Ihre Spende hilft - Spenden Sie jetzt für dieses Projekt!


Ausgangssituation

Die Region Tikar, Departement Mbam et Kim im ländlichen Teil Kameruns bildet mit ca. 30 Dörfer und einer Fläche von 7000 km² eine große Region, in der sowohl die Tikar als auch die Pygmäen leben. Die Menschen verdienen ihr Einkommen hauptsächlich durch Subsistenzwirtschaft sowie Kakaoanbau. Es ist weder eine funktionierende Wasserversorgung noch eine Sanitär – oder Stromversorgung vorhanden. Wasser zum Trinken und Waschen wird derzeit aus Wasserläufen oder Tümpeln entnommen, die mit Krankheitserregen belastet sind. Die Wege sind weit und oft sind steile Hänge zu bewältigen. Weder Schulen noch Krankenhäuser haben eine sichere Wasserversorgung. Die Kindersterblichkeit liegt mit knapp 10 % sehr hoch, eine Ursache sind Durchfallerkrankungen (WHO 2012). Die Krankheitserreger werden u.a. durch verunreinigtes Wasser und mangelnde Hygiene übertragen. Auch Erwachsene werden durch Durchfallerkrankungen dauerhaft geschwächt (WHO 2012). Das zeitaufwändige und mühsame Wasserholen hindert viele Kinder daran eine Schule zu besuchen.

Projektbeschreibung

Als erster und grundlegender Schritt wird die Bevölkerung für die Themen Wasser, Sanitär und Hygiene (WASH) sensibilisiert und mobilisiert. Dafür wird neben Schulungen auch die bereits vorhandene solarbetriebenen Radiostation genutzt. Außerdem wird ein vor Ort bereits vorhandenes System von Wasserkomitees auf alle weiteren Dörfer ausgeweitet. Die Komitees übernehmen die Verantwortung für den richtigen Umgang mit den Brunnen und sorgen für eine gerechte Verteilung des Wassers auf die ansässigen Bevölkerungsgruppen. Ein weiteres zentrales Element dazu ist eine gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit der Partnerorganisation HITIP. Dadurch wird die Grundlage gelegt, damit die Menschen vor Ort langfristig Ansprechpartner und Koordinatoren für das Projekt haben. Auch für Hygieneschulungen soll ein WASH-Verantwortlicher in jedem Dorfteil bestimmt. Gemeinsam mit HITIP wird zusätzlich ein Team von Technikern vor Ort ausgebildet, das im Anschluss die Arbeiten an Brunnen und Quellfassungen übernimmt.

Ist ein tragfähiges System etabliert, werden in Zusammenarbeit mit Ingenieure Ohne Grenzen Schritt für Schritt – wofür die Region in verschiedene Bauprojekte aufgeteilt ist - in den Dörfern, Schulen und Krankenhäusern Brunnen bzw. Quellfassungen gebaut.

Wir freuen uns über jede Spende!