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UGA-IOG11

05.04.2019 // 12:27

Uganda: Wasserversorgung für die Divine Mercy High School

Sauberes Wasser und verbesserte sanitäre Einrichtungen für die 300 SchülerInnen der Divine Mercy High School im Südwesten von Uganda.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Kasaali T.C, Kyotera District, Uganda
  • Spendenkürzel: UGA-IOG11
  • Zielgruppe: 300 Schüler & Mitarbeiter der Divine Mercy High School
  • Zeitraum: 01/2019
  • Partnerorganisation: African Rural Community Shepherds (ARCOS Uganda)
  • Projektvolumen: ca. 40.000 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattuga-iog11.pdf
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

Die Divine Mercy High School liegt in der Nähe von Kyotera im Rakai District im Südwesten von Uganda. Dort ist die Lebenssituation noch schwieriger als in anderen Landesteilen von Uganda. Viele Kinder und Jugendliche haben ihre Eltern durch AIDS verloren. Sie werden von Familienangehörigen versorgt oder sind ganz auf sich allein gestellt. Schulgeld für die Secondary School (Klasse 8-12) führt diese Familien an Grenzen ihrer Belastbarkeit. Die Divine Mercy High School bemüht sich, auch den Ärmsten den Schulbesuch zu ermöglichen. Große Entfernungen und teurer Transport sind der Grund, dass viele der Schüler (derzeit 210) in der Schulzeit auf dem Schulgelände in sehr schlichten Schlafsälen wohnen.

Die rund 300 Schüler und Mitarbeiter der Schule werden über eine Flachquelle auf dem Schulgelände mit Wasser versorgt. Die Quelle fällt in den Trockenzeiten jedoch regelmäßig trocken und kann somit die Wasserversorgung nicht durchgehend sicherstellen. Die Schüler sind dann im häufig auf öffentliche Zapfstellen angewiesen. Deren Wasser war bisher sehr teuer. Mittlerweile hat die Regierung mit einem Aktionsprogramm die Preise deutlich abgesenkt. Diese neuen Preise würden das Budget der Schule nicht übermäßig belasten – wenn öffentliches Wasser nur bei Wegfall des Quellwassers eingesetzt würde.

Projektbeschreibung

Wir planen die Wasserversorgung der Schule dauerhaft mit einem Mix aus dem öffentlichen Wassernetz und Wasser aus der Flachquelle sicherzustellen. Eine vielfach erprobte Filteranlage wird für Trinkwasser sorgen. Die Komponenten für die Trinkwasseraufbereitung werden in einen „Water Kiosk“ installiert. So wird eine kontrollierte Wasserabgabe und Sicherheit gegen Diebstahl gewährleistet. Die Toiletten und Waschräume werden verbessert, für Schüler mit Behinderungen angepasst und die Anzahl ausreichend für wachsende Schülerzahlen ausgelegt. Die Hygieneaufklärung an der Schule ist ein elementarer Bestandteil des Projekts.

Die Rahmenbedingungen wurden bereits während unseres letzten Aufenthalts in der Region erkundet. Weitere Details des Ausführungskonzepts werden in gemeinsamen Gesprächen mit den Partnern vor Ort abgestimmt. Ein Projektteam wird in der Bauzeit zur Unterstützung und für projektbegleitende Schulungen nach Kyotera reisen.

Wesentlicher Bestandteil der Projektumsetzung ist die Anwendung der ISSB-Technologie. Interlocking Stabilised Soil Blocks (ISSB) werden im Gegensatz zu konventionellen Ziegeln durch mechanisches Pressen verfestigt und benötigen keinen feuerholzintensiven Brennvorgang. Ein entscheidender Vorteil dieser Technologie ist, dass die Ziegel aus örtlichem Boden mit geringen Mengen Zement und Wasser hergestellt werden.

Unser bisheriger Partner ARCOS Uganda wird beim Bau das in gemeinsamen Projekten erworbene Know-how der umwelt-schonenden ISSB-Technologie einsetzen. So werden weiterführende Erfahrungen gesammelt und der Einsatz der Technologie in der Region gefördert.

 

Das Projekt ist Teil des Programmes "Grundversorgung für Schulen - Wasser. Strom. Sanitär.".