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UGA-IOG11

16.04.2020 // 12:07

Uganda: Wasserversorgung für die Divine Mercy High School

Sauberes Wasser und verbesserte sanitäre Einrichtungen für die 300 SchülerInnen der Divine Mercy High School im Südwesten von Uganda.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Kyotera, Kyotera District, Uganda
  • Spendenkürzel: UGA-IOG11
  • Zielgruppe: 350 Schüler & Mitarbeiter der Divine Mercy High School
  • Zeitraum: 02/2019 bis 11/2020
  • Projektvolumen: ca. 49.500 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattuga-iog11.pdf
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

To our English-speaking visitors, you will find the English project description by download from 'Projektdatenblatt als PDF', please see, 2nd page of the pdf-file for your version.

Die Divine Mercy High School liegt in der Nähe von Kyotera im Rakai District im Südwesten von Uganda. Dort ist die Lebenssituation noch schwieriger als in anderen Landesteilen von Uganda. Viele Kinder und Jugendliche haben ihre Eltern durch AIDS verloren. Sie werden von Familienangehörigen versorgt oder sind ganz auf sich allein gestellt. Schulgeld für die Secondary School (Klasse 8-12) führt diese Familien an Grenzen ihrer Belastbarkeit. Die Divine Mercy High School bemüht sich, auch den Bedürftigsten den Schulbesuch zu ermöglichen. Große Entfernungen und unerschwinglicher Transport sind der Grund, dass viele der Schüler/-innen als Internatsschüler (Boarding Students) in der Schulzeit auf dem Schulgelände in sehr schlichten Schlafsälen wohnen.

Zielgruppe sind die rund 350 Schüler/-innen und Mitarbeiter der Schule. Sie werden über zwei Brunnen auf dem Schulgelände mit Wasser versorgt. Sie fallen in den Trockenzeiten jedoch regelmäßig trocken und können die Wasserversorgung nicht durchgehend sicherstellen. Die Schüler/-innen gehen dann lange Wege auf der Suche nach anderen Wasserquellen. Der hygienische Zustand/Sauberkeit der Toiletten ist nicht mehr haltbar und die Anzahl zu gering für die Schülerzahlen.

Projektbeschreibung

Mittelfristig planen wir die Wasserversorgung der Schule dauerhaft mit einem Mix aus Brunnen- und Regenwasser sicherzustellen. Eine vielfach erprobte Filteranlage wird für Trinkwasser sorgen. Die Toiletten und Waschräume werden neu gebaut und für wachsende Schülerzahlen ausgelegt, sowie für Schüler mit Behinderungen erweitert. Die vertiefte Hygieneaufklärung an der Schule ist ein elementarer Bestandteil des Projekts. Ein Projektteam ist Ende 2019 zur Erkundung nach Kyotera gereist, um das Vorgehen mit den Partnern vor Ort abzustimmen.

Aufgrund des alarmierenden Zustands der Toiletten für die 210 Schülerinnen werden wir nun den Neubau der Mädchen-Toiletten und Waschräume kurzfristig in einer 1. Projektstufe „Girls‘ Sanitation“ vorziehen.

In einer folgenden Projektstufe sind ein neuer Brunnen, eine unterirdische Regenwasser Zisterne und eine Wasser-Filteranlage für die Wasserversorgung sowie neue Toiletten für die Jungen geplant.

Wesentlicher Bestandteil der Projektumsetzung ist der Einsatz von. Interlocking Stabilised Soil Blocks (ISSB). Sie werden im Gegensatz zu konventionellen Ziegeln durch mechanisches Pressen verfestigt und benötigen keinen feuerholzintensiven Brennvorgang. Ein entscheidender Vorteil dieser Technologie ist, dass die Ziegel aus örtlichem Boden mit geringen Mengen Zement und Wasser hergestellt werden. Zur Herstellung der ISSBs werden die für unseren langjährigen Partner ARCOS gekauften Pressen verwendet, um die Technologie in der Region weiter zu fördern.

Das Projekt ist Teil des Programmes "Grundversorgung für Schulen - Wasser. Strom. Sanitär.".