UGA-IOG10

16.11.2018 // 19:05

Uganda: Sanierung eines kleinen Gesundheitszentrums

Die vormals existierende medizinische Versorgung für die arme Landbevölkerung im Dorf Kako und Umgebung (7000+ Menschen) soll wiederhergestellt werden. Dazu ist das kleine Gesundheitszentrum in Kako zu sanieren.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Uganda, Distrikt Masaka, Kako
  • Spendenkürzel: UGA-IOG10
  • Zielgruppe: ländliche Bevölkerung (Kinder, Erwachsene) des Dorfes Kako und Umgebung
  • Zeitraum: 02/2018 bis 12/2019
  • Partnerorganisation: Kako Nursing Home Foundation (KANHOF)
  • Projektvolumen: ca. 120.000 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattuga-iog10.pdf
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

Für den Großteil der Menschen in Uganda ist der Zugang zur medizinischen Versorgung schwierig. Die meisten können sich medizinische Behandlungen nicht leisten und der Weg zum nächsten Krankenhaus ist oft sehr weit.
Die medizinische Unterversorgung führt dazu, dass die Lebenserwartung in Uganda bei nur etwa 59 Jahren liegt. Von 1000 Säuglingen sterben ca. 40 vor Ende des ersten Lebensjahres und ca. 6% aller Kinder bevor sie 5 Jahre alt werden. Statistisch kommt in Uganda auf 21.700 Einwohner ein Arzt. Vor allem in ländlichen Regionen gibt es sehr wenige Krankenhäuser – 60 % der Bevölkerung dort müssen mindestens 5 km bis zum nächsten öffentlichen Krankenhaus laufen. Da war es für viele ein Segen, als der Arzt Dr. Sebastian Kyewalyanga 1956 ein kleines Gesundheitszentrum in Kako gründete. Nach dem Tod des Gründers und inzwischen auch seines Sohns ruht der Betrieb des Gesundheitszentrums seit einem Jahr. Seine in Deutschland lebende Tochter möchte nun zusammen mit Ihrem Mann  das Gesundheitszentrum wieder zu neuem Leben erwecken. Um die vormals existierende medizinische Versorgung für die Bevölkerung wieder herstellen zu können, muss die inzwischen stark renovierungsbedürftige Anlage zunächst wieder nutzbar gemacht werden.

 

Projektbeschreibung

Ziel des Projektes ist es, den Bewohnern der Region Zugang zu medizinischer Versorgung wieder zu ermöglichen. Ingenieure ohne Grenzen wird dazu die Familie des Gründers des Gesundheitszentrums bei der Wiederinbetriebnahme der Einrichtung unterstützen.

Um die Krankenstation wieder in Betrieb nehmen zu können ist es notwendig das Gebäude zu sanieren, die Wasser Ver- und Entsorgung wiederherzustellen und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sicherzustellen. Auch die Ausstattung des Krankenhauses mit Mobiliar wie Betten, Stühlen und Behandlungstischen und medizinischem Gerät wird bei dem Vorhaben berücksichtigt. Zusätzlich soll für die Station eine Verbrennungsstelle für keimbelastete medizinische Abfälle errichtet werden, um die Entsorgung von infektiösen Abfällen zu ermöglichen und damit die Risiken der Verbreitung von Krankheiten zu minimieren.

Die Erkundungsmission hat im Zeitraum Ende Juli bis Mitte August 2018 stattgefunden. Derzeit laufen die Vorbereitungen und Planungen zur Implementierungsphase.