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Blog des Projekts Tansania: Maji Moto - Warmwasserversorgung für ein Mädcheninternat

27.09.2019 // 21:41

Reisebericht aus Tansania!

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Heidi, Dennis und Iris aus unserer Regionalgruppe haben die erste Woche in Tansania hinter sich und berichten hier über die ersten Eindrücke und Erfahrungen:

Karibu Tanzania!

Wir wurden herzlich von unseren Projektpartnern, Rev. Anthony Kipangula, dem Pastor des Mufindi Districts, und Vertretern der Mädchen- und der Berufsschule am Flughafen empfangen und haben mit ihnen gemeinsam in Dar Es Salaam nach Materialien gesucht und erste Einkäufe für die Kollektor-Prototypen, die wir auf dieser Reise gemeinsam bauen wollen, getätigt.

Auf dem Weg ins Projektgebiet sind wir einmal quer durch’s Land gefahren und dabei auch ca. 50 km durch den Nationalpark Mikumi, wo wir Zebras, Giraffen, Antilopen, Wasserbüffel und sogar Elefanten in ihrer natürlichen Umgebung bestaunen konnten.

Im Mufindi District angekommen wurden wir in Mafinga in den Räumlichkeiten der Kirche untergebracht und sowohl bei einer örtlichen Hochzeit, als auch am Sonntag im Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt. Die Berufsschule, MLVTC, die die Kollektoren für die Mädchenschule, MGSS, bauen soll befindet sich auch im Ort Mafinga. Wir haben uns dort mit dem Schulleiter Onesmo Maseleka alle 13 Fachgebiete (Erneuerbare Energien, Schweißen, Schreinern, Schneidern, KfZ-Mechanik,…) angeschaut und ihre bisherigen verwendeten Techniken besprochen.

Das Mädcheninternat befindet sich etwa 60 km entfernt von Mafinga in Nyanyembe auch dort wurden wir herzlich willkommen geheißen und haben zusammen mit dem Schulleiter Alphonce Ngwembele und dem Lehrer Joshua Chelula  das Gelände und die Entwicklungen der Schule begutachtet. Die evangelisch-lutheranische Kirche unterstützt mit dem Internat die Bildung von Mädchen, die in dieser südlichen Region des Landes meist nach der Grundschule als Hausmädchen in andere Regionen gehen, um Geld für die Familien zu erwirtschaften. Das Internat ist eine Sekundarschule, an der sie ein Bildungslevel erreichen, welches es ihnen ermöglicht, sich an einer Universität einzuschreiben. Die Schule entwickelt sich stetig weiter, besonders schön für uns war auch zu sehen, dass sie sich bereits selbst um eine kleine Warmwasserquelle gekümmert haben, um den Gesundheitszustand der Schülerinnen zu verbessern. Vor allem in der kalten Jahreszeit können die Schülerinnen sich dann einen Eimer warmes Wasser von einem mit Holz befeuerten Wasser-Boiler holen.

Alles in allem fühlen wir uns hier sehr wohl und sind dankbar für die herzliche Betreuung und Versorgung und alle hier freuen sich über unser Kommen und unsere Arbeit und sind ebenfalls dankbar.

Hakuna Matata!

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