Ihre Spende hilft!

Previous Next

TZA-IOG20

17.02.2017 // 16:34

Tansania: Technische Unterstützung der Chonyonyo Secondary School

Gemeinsam mit Ingenieure ohne Grenzen hat die tansanische Nichtregierungsorganisation MAVUNO Project ein Mädcheninternat gebaut. Dieses wird derzeit mit einer vollständigen Wasserversorgung ausgestattet.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Karagwe, Tansania
  • Spendenkürzel: TZA-IOG20
  • Zielgruppe: 240 Schülerinnen und die Community des Internats
  • Zeitraum: 12/2010 bis 12/2019
  • Partnerorganisation: MAVUNO Project
  • Projektvolumen: ca. 100.000 Euro
  • Projektkategorien: 

Ihre Spende hilft - Spenden Sie jetzt für dieses Projekt!


Ausgangssituation

Die Projektregion Karagwe, einem Bezirk in Kagera, liegt in einer ländlichen Region nordwestlich des Viktoriasees und zeichnet sich durch Gebirgszüge, fruchtbaren Boden und, während der üblichen zwei Regenzeiten reichlichen Niederschlag aus. Eine sekundäre Schulausbildung zählt zu den Grundpfeilern der nachhaltigen Entwicklung in der Region und ist aktuell nicht flächendeckend vorhanden. Statistiken aus 2008 zeigen, dass lediglich 44 % der Bevölkerung eine weiterführende oder berufsbildende Ausbildung erhielten. Außerdem hat die tansanische Regierung die Wichtigkeit sekundärer Schuldbildung fest im Regierungsprogramm verankert. Weiterhin ist es überwiegend männlichen Jugendlichen vorbehalten, eine Sekundärschule zu besuchen, da Frauen und Mädchen üblicherweise im Haushalt oder der Landwirtschaft aushelfen müssen.

Projektbeschreibung

Seit 2010 unterstützt Ingenieure ohne Grenzen im Rahmen verschiedener Teilprojekte den Bau der Chonyonyo Secondary School. Unter anderem sollten die Sanitärversorgung mit Trockentrenntoiletten, eine intelligente Wasserversorgung und eine Biogasversorgung aufgebaut werden. Die technische Unterstützung fasst daher einige Kooperationsprojekte beider Organisationen zusammen und wird daher auch als Meilenstein der Partnerschaft gesehen

Seit Januar 2016 werden in dem mit Ingenieure ohne Grenzen errichteten Internat 42 Schülerinnen unterrichtet. Ab dem kommenden Jahr werden es voraussichtlich 40 weitere sein. Bei dem Bau der Schule wurde eine neue Bautechnik eingeführt. Durch den Einsatz von CSEB (Compressed Stabilized Earth Blocks) wird eine deutlich geringere Menge Zement verbaut. Außerdem müssen die Steine nicht gebrannt werden, was bis dato weitestgehend üblich ist, so dass die Nutzung der kostbaren und teuren Ressource Holz reduziert werden kann.

Die Schülerinnen, das Lehrerkollegium und die Angestellten werden mit Hilfe von 16 Zisternen mit Wasser versorgt. 12 dieser Zisternen wurden in Zusammenarbeit mit Ingenieure ohne Grenzen errichtet, zwei Zisternen ließ Engineers without borders errichten und zwei weitere hat unsere Partnerorganisation Mavuno Project in Eigenregie realisiert. Die 16 Tanks fassen insgesamt ca. 1.200.000 Liter Wasser.

Aktuell wird daran gearbeitet Wasserleitungen von den Zisternen zu den Wasseranschlüssen zu verlegen bzw. zu optimieren. Ziel dabei ist es das Wasser möglichst sauber und effizient von den Zisternen auf das Gelände zu bringen.