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Blog des Projekts Nepal: Wiederaufbauhilfe in Lurpung

14.10.2019 // 23:01

Besuch unseres nepalesischen Partners NirDhoj in Deutschland

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Nach mehreren Anläufen hat NirDhoj Lama zusammen mit seiner Frau Kanchhi endlich die Visa zum Besuch Deutschlands erhalten. Zweck des Besuches war, die Mitglieder der beiden deutschen Partnerorganisationen zu treffen und so die langjährige Entwicklungszusammenarbeit mit ihrem Heimatdorf Lurpung zu vertiefen.

Dort in Lurpung ist Ingenieure ohne Grenzen seit 2017 damit befasst, zusammen mit den Bewohnern die durch das schwere Erdbeben 2015 beschädigten Häuser erdbebensicher zu sanieren. Viele Gebäude sind – nach „statischer Ertüchtigung“ – inzwischen wieder sicher bewohnbar. Weitere Sanierungen im Projektdorf und der Umgebung stehen aber noch an.

Eine Woche vor der Reise, die mehrfach verschoben wurde, wussten unsere nepalesischen Besucher und wir noch nicht, ob alles klappt.
Dann war es schließlich soweit. Von Ende Juni bis Anfang August 2019 waren NirDhoj und Kanchhi in Deutschland. Für Kanchhi war es der erste Flug sowie die erste Reise überhaupt in eine Region außerhalb Nepals. Die erste Woche haben uns beide in Nürnberg besucht. Dank weiterer Unterstützung durch Patrick und Dieter konnten wir ihnen unsere fränkische Heimat und Kultur näherbringen, durch Besuche von Kulmbach, Bamberg und Nürnberg.

Nach morgendlichem Frühstück auf der Terrasse bei Christoph am Weiher wurden unsere Besucher täglich in ein umfangreiches Programm eingespannt, wie zum Beispiel ein Ausflug in die Fränkische Schweiz zum Walberla, auf dem NirDhoj sich wie ein König über dem fränkischen Hausberg fühlte. Ein Ruhetag vom Sightseeing wurde für wichtige Projektbesprechungen und einen persönlichen Austausch genutzt.

Nach einer ereignisreichen Woche hat Christoph dann die beiden Besucher mit der DB auf die Weiterreise nach Biberach geschickt, zu dem langjährigen Partnerverein Himalayan Project (Nepal-Hilfe Biberach). Gar nicht so einfach, mit zweimal Umsteigen und einem Zug-Totalausfall, aber für einen gestandenen Nepali natürlich kein Problem.
Die beiden „Lamas“ sind gut im Schwabenland angekommen und von Shanti, der aus Nepal stammenden Frau des dortigen Vereinsvorsitzenden, herzlich empfangen worden. In Biberach erwartete sie noch ein weiteres umfangreiches Programm.

Es war eine schöne Zeit für uns, mit vielen Eindrücken und Erlebnissen. Auch unsere beiden Besucher gaben uns noch eine sehr positive Rückmeldung.

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