NPL-IOG11

02.02.2017 // 15:37

Nepal: Langfristige Hilfe für die Erdbebenopfer

Langfristige Hilfe für die Erdbebenopfer in Nepal - Ingenieure ohne Grenzen unterstützt den Wiederaufbau.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Nepal
  • Spendenkürzel: NPL-IOG11
  • Zielgruppe: nepalesische Bevölkerung
  • Zeitraum: 05/2015
  • Partnerorganisation: Minergy Initaitives
  • Projektvolumen: ca. 400.000 Euro
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

Im April 2015 wurde Nepal innerhalb von zwei Wochen von zwei schweren Erdbeben erschüttert. Das Beben im April mit einer Stärke von 7,8 forderte über 8.000 Todesopfer und etwa 16.000 Verletzte. Die Behörden (u. a. UNOCHA) gehen davon aus, dass über 490.000 Häuser zerstört oder stark beschädigt wurden.

Direkt nach dem ersten Erdbeben haben wir mit unseren lokalen Partnern - wir kooperieren teilweise schon jahrelang - Kontakt aufgenommen, um gemeinsam über sinnvolle Unterstützung beim Wiederaufbau zu sprechen. Besonders eng arbeiten wir mit der lokalen Organisation MinErgy Initiatives zusammen. MinErgy Initiatives kooperiert in enger Abstimmung mit der Nepal Engineers Association und nepalesischen Behörden wie zum Beispiel dem Department of Urban Development and Building Construction, und dem Ministry of Local Development.

Projektbeschreibung

Die ländliche Bevölkerung in Nepal benötigt eine langfristig Unterstützung für den Wiederaufbau und den Bau von erdbebensicheren Häusern. Ingenieure ohne Grenzen und MinErgy Initiatives werden in dem stark vom Erdbeben zerstörten Distrikt Dhading, im VDC Salang gemeinsam mit der Bevölkerung 1400 zerstörte Wohnhäuser erdbebensicher Wiederaufbauen, ein Gemeindezentrum errichten und lokal Ansässige Handwerker und Teile der Bewohner in erdbebensicheren Bautechniken ausbilden, damit sie in Zukunft selbständig notwendige Eigenschaften für den Bau von Häusern erkennen und erbebensicher bauen können. Weiterhin wird neben der im Rahmen des Projektes geplanten Ausbildung “on the job” das zerstörte Gemeindehaus als Treffpunkt für die Gemeinde errichtet, das als Praxisbeispiel dienen soll und in dem sich die Bewohner der Dörfer und umliegenden Gemeinden auch über die Auswirkung von Erdbeben auf Gebäudestrukturen austauschen können und ihr „community mapping“ zur Erdbebensicherheit und Risiken der Dorfgemeinde vorstellen werden. Der Wiederaufbau der Gebäude wird mit möglichst großem Anteil traditioneller Baumittel aus Naturstein, Lehm und Holz aus der Region erfolgen und sich am bekannten Baustil der Region orientieren