KEN–IOG10

10.12.2018 // 16:21

Kenia: Wasser für Nyamache

Aufbau einer sicheren Wasserversorgung für Schulen im Dorf Nyamache


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Nyamache Sub-County, Kenia
  • Spendenkürzel: KEN–IOG10
  • Zielgruppe: ca. 250 SchülerInnen + Schulpersonal
  • Zeitraum: 10/2015
  • Partnerorganisation: Nyamache Sub-County Water Committee
  • Projektvolumen: ca. 30.000 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattken-iog10.pdf
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

In den ländlichen Gebieten des Kisii County ist häufig kein öffentlich organisiertes Wasserversorgungssystem vorhanden. Die Bewohner von Nyamache und Umgebung versorgen sich selbst mit Wasser aus Bächen oder Wasserlöchern. Eine natürliche Quelle versorgt durch ein rudimentäres Leitungsnetz einen kleinen Teil des Dorfes, jedoch reicht die Wassermenge nicht aus, um die Grundbedürfnisse zu decken.

Die Ebigogo Secondary School verfügt über kein eigenes Wasserleitungsnetz. Die SchülerInnen müssen täglich zu einer nahegelegenen Quelle gehen, um Wasser für die alltäglichen Aufgaben und die Ernährung zu sammeln. Da ein Teil der 250 SchülerInnen in der Schule lebt, ist der Wasserbedarf entsprechend höher als bei einer Tagesschule.

Während einer Erkundungsreise im März 2017 wurden gemeinsam mit dem ehrenamtlich tätigen Kambi Nyangau Water Committee die vorhandenen Wasserquellen begutachtet und beprobt. Die Wasserqualität bot ein problematisches Bild. Alle Quellen waren mikrobiologisch belastet, was zu Erkrankungen führen kann.

Projektbeschreibung

Ziele des Projektes sind die Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes der Dorfbevölkerung sowie die Verbesserung des Schulbetriebes in der Ebigogo Secondary School. Dazu soll die Versorgung mit sauberem Wasser nachhaltig gesichert werden.

In enger Zusammenarbeit mit unserem Projektpartner, dem Kambi Nyangau Water Committee, soll eine angepasste Regenwassersammelanlage auf dem Schulgelände entstehen. Dazu werden Regenrinnen, Filter, eine Zisterne und ein First-Flush-System installiert. Letzteres sorgt für die dauerhafte Reinhaltung der Zisterne. Eine fundamentale Komponente des Projektes ist die Wissensvermittlung an die Projektpartner und die Begünstigten. Angepasste Lehrmittel zu Themen wie Wasserbau, Umgang mit Wasser und Wartung sowie Reinigung der Anlage werden im Vorfeld erarbeitet und gemeinsam mit den Menschen vor Ort besprochen.

Nach Abschluss der Implementierung wird das Projekt an die örtlichen Partner übergeben. Diese sind fortan eigenverantwortlich für Wartung, Chlorung und Pflege der Anlage zuständig. Langfristig hat das Projekt das Potential, eine Leuchtturmwirkung auf andere Einrichtungen in Nyamache und darüber hinaus zu haben. Eine Evaluationsreise einige Jahre nach der Implementierung dient einerseits der Überprüfung von Wartungsplänen und andererseits dem Erkenntnisgewinn ("Lessons-Learned") für die weitere Projektarbeit von Ingenieure ohne Grenzen.

Da das Projekt noch nicht vollständig finanziert ist, benötigen wir weitere Spenden! Damit wir Ihre Spende dem Projekt zuordnen können, geben Sie bitte das oben genannte Spendenkürzel an.

Das Projekt ist Teil des Programmes "Grundversorgung für Schulen - Wasser. Strom. Sanitär.".