IRQ-IOG01

02.02.2017 // 17:14

Irak: Gesundheitsstationen und Schulen in der autonomen Region Kurdistan

Gesundheitsstationen und Schulen, die gleichermaßen den syrischen Flüchtlingen als auch der einheimischen Bevölkerung zugute kommen.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Distrikt Erbil und Sulaimaniyya, Autonome Region Kurdistan
  • Zielgruppe: Syrische Flüchtlinge und ländliche Bevölkerung
  • Zeitraum: 01/2014 bis 12/2014
  • Partnerorganisation: Bürgermeister von Erbil und Sulaimaniyya
  • Projektvolumen: ca. 17.000 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattirq-iog01.pdf
  • Projektkategorien: 

Ausgangssituation

Seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien sind laut UNHCR etwa 210.000 Syrer in die autonome Region Kurdistan geflüchtet, hiervon etwa 77.000 Menschen in die Region Arbil. Bereits vor dem syrischen Bürgerkrieg und der damit verbundenen Zuwanderung war der Zugang zu einer adäquaten Gesundheits- und Schulversorgung der lokalen Bevölkerung im ländlichen Kurdistan nicht ausreichend. Ende Dezember 2013 ging in diesem Zusammenhang ein Schreiben des Bürgermeisters von Arbil an Ingenieure ohne Grenzen mit der Bitte die Region Arbil im Bereich Gesundheitsstationen und Schulen zu unterstützen, die gleichermaßen den syrischen Flüchtlingen als auch der einheimischen Bevölkerung zugute kommen sollen.

Projektbeschreibung

Zielsetzung des Projektes ist die Verbesserung der medizinischen und schulischen Grundversorgung der lokalen Bevölkerung und der syrischen Flüchtlinge vor Ort durch den Bau und die Ausstattung von Gesundheitsstationen bzw. Schulen. Eine mögliche Aus- bzw. Fortbildung von Gesundheitshelferinnen soll bei Bedarf mit einem geeigneten Partner bei einer möglichen Implementierung durchgeführt werden. Parallel hierzu sollen Schulen gebaut und ausgestattet werden. Für einen späteren Betrieb würde in beiden Fällen die lokale Regierung aufkommen.

Im Rahmen der Erkundungsreise wurden vorhandene Daten sowie der tatsächliche Bedarf verifiziert und ermittelt, welche geeigneten Baumaterialien und Arbeitsmittel vor Ort verfügbar sind. Des Weiteren wurden im Dialog mit den lokalen Behörden, UNHCR und anderen Hilfsorganisationen, mögliche Projektpartner identifiziert und geklärt, wie die Situation vor Ort schnellstmöglich verbessert werden kann. Dabei stellte sich heraus, dass ein Projekt von Ingenieure ohne Grenzen am besten im Bereich des Baus von weiterführenden Schulen ansetzen sollte. Angedacht war die Schulen in einer Sandwich-Panel-Bauweise oder als Container zu errichten.

Wegen äußerer Einflüsse konnte das Projekt nicht umgesetzt werden.