IOG-Challenge

04.09.2018 // 18:12

IOG Challenge 2017/2018

Die Ingenieure ohne Grenzen Challen­ge ist ein Lehrformat für Hochschulen und ermöglicht Studenten eine aktive Mitwirkung in der Entwicklungs­zusammenarbeit. Sie bekommen die Möglichkeit an den Herausforderun­gen des 21. Jahrhunderts: Globalisierung, Klimawandel und soziale Ungleichheit zu arbeiten. An realen Prob­lemstellungen aus dem Alltag von Ingenieure ohne Grenzen, lernen sie Ideen und Konzepte zu bearbeiten und tragen so zur Entwicklung von benachteiligten Regionen in Ent­wicklungsländern bei. Nachdem sich die Challenge in den letzten Jahren mit Tansania und Burundi und Nepal beschäftigte, stehen dieses Jahr auf der einen Seite Wasser / Sanitärthemen aus den Projekterfahrungen in Tansania und Kamerun und auf der anderen Seite Elektrifizierung von Schulen aus dem ländlichen Mosambik im Fokus.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Aachen
  • Spendenkürzel: IOG-Challenge
  • Zielgruppe: Studenten
  • Zeitraum: 10/2017
  • Partnerorganisation: RWTH Aachen
  • Projektvolumen: ca. 8.000 Euro
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

Die Ingenieure ohne Grenzen Challenge ist ein internationales Lehrformat für Hochschulen, das seinen Ursprung in Australien hat. Dort haben seit 2007 über 18.000 Studierende an 31 Universitäten an dem Wettbewerb teilgenommen. In Neuseeland und Großbritannien haben zahlreiche Universitäten das Programm ebenfalls in ihre Lehrpläne integriert. Seit dem Wintersemester 2013/14 wird die Ingenieure ohne Grenzen Challenge jährlich an der RWTH Aachen University durchgeführt.

Projektbeschreibung

In dem Wintersemester 2017/18 nimmt erstmalig auch die Technische Universität Dortmund an der Ingenieure ohne Grenzen Challenge teil. Die Challenge stellt dabei kein Zusatzangebot dar, sondern wird in bereits bestehende Lehrveranstaltungen im Rahmen der Möglichkeiten der Lehrenden integriert. Durch aktive Mitwirkung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit kommen Studierende in Berührung mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: Globalisierung, Klimawandel und soziale Ungleichheit. Sie arbeiten zusammen an realen Problemstellungen aus dem Arbeitsalltag von Ingenieure ohne Grenzen.

Die Ideen und Konzepte der Studierenden tragen so zur nachhaltigen Entwicklung von benachteiligten Regionen in Entwicklungsländern bei. Nachdem sich die Challenge in den letzten Jahren mit Tansania und Burundi und Nepal beschäftigte, stehen dieses Jahr auf der einen Seite Wasser / Sanitärthemen aus den Projekterfahrungen in Tansania und Kamerun und auf der anderen Seite Elektrifizierung von Schulen aus dem ländlichen Mosambik im Fokus.

Die Spannweite der Themen ist groß und knüpft an die Inhalte eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums an. So haben Studierende weltweit bereits unterschiedliche Lösungen zur industriellen Entwicklung, Gebäudekonstruktion, Transport und Logistik, Wasser-, Energie- und sanitärer Versorgung, Informations- und Kommunikationstechnologie für Bildungseinrichtungen sowie Entsorgungsmanagement in bedürftigen Regionen konzipiert. Neben der eigenständigen
Recherche und der technischen Machbarkeit der Problemlösung ist Einfühlungsvermögen für die Situation der Menschen und der Lage vor Ort gefragt. Die wichtige Kompetenz der sozialen Verantwortung, die auch im späteren Berufsleben eine große Rolle spielt, müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ingenieure ohne Grenzen Challenge unter Beweis stellen. Das gesamte Programm wird im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „ELLI“ (Exzellentes Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften) vom Institut für Informatik im Maschinenbau und dem Zentrum für Lern- und Wissensmanagement (IMA/ ZLW) der RWTH Aachen University in enger Kooperation mit Ingenieure ohne Grenzen e.V. koordiniert.