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INTEGRATION

25.04.2017 // 12:34

TEREFIC Berlin – Technical knowledge for refugees through interchange

In den letzten Jahres sind viele Geflüchtete nach Deutschland gekommen, um hier eine neue Heimat zu finden. Auch Ingenieure ohne Grenzen möchte dazu beitragen, diesen Menschen hier neue Perspektiven zu eröffnen. Ingenieure ohne Grenzen steht für erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit mit Partnern in Ländern des globalen Südens. Aufbauend auf den Erfahrungen dieses beiderseitigen Wissenstransfers wird ein Konzept zur Vereinigung sprachdidaktischer und interkultureller Aspekte entwickelt. Als Basis dienen technische Projekte mit kleinem und mittleren Umfang, die gemeinsam in Workshops erarbeitet und umgesetzt werden


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Berlin
  • Spendenkürzel: INTEGRATION
  • Zielgruppe: Geflüchtete, wohnhaft in Berlin, mit technischem Interesse und/oder Ausbildungshintergrund
  • Zeitraum: 01/2017 bis 12/2017
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

Das Angebot an Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete in Berlin ist groß, dennoch fehlen an vielen Enden konkrete Angebote für die Integration hin zu einem qualifizierten Arbeitsangebot, insbesondere im technischen Bereich. Viele Geflüchtete haben bereits in ihrer Heimat eine höhere Berufsausbilung oder Studium in diesem Bereich gemacht, oder bringen ein reges Interesse an Technik mit. Die meisten Deutschkurse in Berlin sprechen nicht gezielt eine solche Gruppe an, sondern vermitteln vielmehr einen allgemeinen Wortschatz. Hier setzt unser Angebot an.

Projektbeschreibung

Beginnend im Frühjahr 2016 sollen Workshops für je 15 - 20 Geflüchtete mit technischem Interesse angeboten werden. Die Dauer der Workshops orientiert sich an Größe und Komplexität der technischen Projekte. Über durchschnittlich acht Wochen sollen je zwei Workshops (je zweistündig) pro Woche stattfinden. Der erste Termin in der Woche wird immer ein Sprachkurs sein, in dem das notwendige Vokabular, angepasst an den zweiten Termin, vermittelt wird. So wird der technikbezogene Termin optimal vorbereitet.
Im Vordergrund der Workshops soll der interkulturelle Austausch stehen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Wissenszugewinn im technischen Bereich. Durch das gemeinschaftliche Erarbeiten von technischen Lösungen, soll ein ungezwungenes Umfeld geschaffen werden, in dem neu erlerntes Vokabular ausprobiert werden kann. Die deutsche Sprache sollte als Instrument, nicht aber als Anlass des Workshops begriffen werden. Es geht vorrangig um die gemeinsame Arbeit in einem technischen Projekt und das gegenseitige voneinander Lernen.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms Integration heißt gemeinsam – Vielfalt. Sprache. Technik. umgesetzt.
Für dieses Programm benötigen wir noch Unterstützung und bedanken uns für Ihre Spende mit dem Spendenstichwort Integration!