GHA-IOG03

07.05.2019 // 08:53

Ghana: Nachhaltigkeit durch Solarenergie

Fortbildung für LehrerInnen zum Thema Solarenergie an einer technisch orientierten Schule


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Ashaiman, Ghana
  • Zielgruppe: ca. 10 LehrerInnen und 350 SchülerInnen des Don Bosco Berufsbildungszentrums
  • Zeitraum: 01/2014 bis 12/2016
  • Partnerorganisation: Don Bosco, Ghana
  • Projektvolumen: ca. 7.100 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattgha-iog03.pdf
  • Projektkategorien: 

Ausgangssituation

In Ghana sind nur etwa 10% der Bevölkerung an das öffentliche Stromnetz angebunden. Bestehende Quellen der Lichterzeugung wie Generatoren oder Kerosinlampen sind teuer und gesundheitsgefährdend. Der Bedarf an alternativen Stromquellen ist daher hoch. Unter den gegebenen klimatischen Bedingungen wird vor allem Solarstrom attraktiv. Weiterhin mangelt es an umfassender technischer Ausbildung, was in Fachkräftemangel mündet.

Projektbeschreibung

Um diese Situation nachhaltig zu verbessern, bilden Mitglieder von Ingenieure ohne Grenzen LehrerInnen des Don Bosco Berufsbildungszentrums Ashaiman zum Thema Solarstrom aus, um so dauerhaft möglichst viele SchülerInnen mit diesem Thema zu erreichen.

Dieses Vorhaben wurde mit der Ausreise dreier Mitglieder von Ingenieure ohne Grenzen im März 2015 umgesetzt. Den angehenden ElektroinstallateurInnen wurde so genügend praktisches und theoretisches Wissen vermittelt, um ihnen den eigenständigen Aufbau von Solaranlagen zu ermöglichen. Die zusätzliche Qualifikation der SchülerInnen verbessert langfristig nicht nur die Strom- und Lichtversorgung im Land, sie erhöht auch die Berufschancen der AbsolventInnen in einer Region mit sehr hoher Arbeitslosigkeit.

Um den langfristigen Nutzen des Projekts zu erhöhen, wurden lokale HändlerInnen und ExpertInnen in die Schulungen eingebunden. Dadurch kann der Unterricht anschaulicher und aktueller gestaltet werden. Gleichzeitig ermöglicht es den direkten Kontakt der Auszubildenden mit ihren potentiellen ArbeitgeberInnen. Ingenieure ohne Grenzen betreut derzeit weiterhin die Menschen vor Ort. Die Vorbereitungen für eine Auswertung der Daten laufen an.

Dieses Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Wir bedanken uns bei allen Menschen, die uns mit ihrer Mitarbeit und ihren Spenden unterstützt haben, um dieses Projekt zu realisieren.