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DEU-IOG04

07.05.2019 // 13:05

Forschungsprojekt: Water is Light (WIL 250) - Forschungs- und Entwicklungsprojekt Kleinst-Wasserkraftanlage

Technologietransfer einer Kleinst-Wasserkraftanlage (WIL250) an einer Berufsschule in Kamerun.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Deutschland, Pilotphase in Buea, Kamerun
  • Zielgruppe: Bewohner ländlicher Regionen, Berufsschulen in Entwicklungsländern, ausgebildete Handwerker, die unternehmerisch tätig werden wollen
  • Zeitraum: 05/2011 bis 12/2014
  • Partnerorganisation: Oberbayrische Technische Hochschule Regensburg, GreenStep e.V.
  • Projektvolumen: ca. 10.000 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattdeu-iog04.pdf
  • Projektkategorien: 

Ausgangssituation

Die öffentlichen Stromnetze in ländlichen Gebieten von Entwicklungsländern sind meist schlecht ausgebaut. Kaum ein Haushalt hat Zugang zu Elektrizität - so auch in den ländlichen Gebieten Kameruns, wo die Beschaffung von Benzin- oder Dieselgeneratoren für die Bevölkerung meist unerschwinglich ist. Um mehr Menschen einen Zugang zu Elektrizität zu ermöglichen, bietet sich in vielen Regionen die Nutzung von Wasserkraft an. Wasserkraft bietet eine konstante, effiziente und umweltschonende Möglichkeit der Energiegewinnung und verursacht nur sehr geringe Fixkosten. Ingenieure ohne Grenzen hat daher gemeinsam mit Studenten der OTH Regensburg eine Micro-Wasserturbine (WIL 250) entwickelt, die gut für kleinere Flüsse geeignet und unkompliziert zu installieren ist. Die Bauanleitung steht nach dem Open-Source-Prinzip offen zur Verfügung.

Projektbeschreibung

Langfristiges Ziel des Projektes ist es, das Geschäftsmodell für derartige Wasserturbinen in Entwicklungsländern zu validieren. Die WIL 250 soll von lokalen Fachkräften aus lokal verfügbaren Materialien kostengünstig produziert und in Privathaushalten eingesetzt werden. Dies garantiert ihrem Besitzer einen unabhängigen Zugang zu Elektrizität. Technologietransfer ist ein zentraler Aspekt für die Zukunft in Entwicklungsländern. Nur mit Schaffung von lokaler Expertise und Wissen um Technologie vor Ort kann eine nachhaltige Entwicklung möglich werden. Hierzu gehört vor allem die Ausbildung und Wissensvermittlung im Bereich der erneuerbaren Energien und weiteren umweltfreundlichen Technologien. Während der Erkundung sollen zunächst die Rahmenbedingungen mit der Partnerschule vor Ort genauer geklärt
sowie weitere lokale Bildungseinrichtungen und potenzielle Projektpartner vor Ort ausfindig gemacht werden. Des Weiteren soll die Verfügbarkeit von lokalen Materialien und Arbeitsmitteln ermittelt werden, sowie vorbereitende Maßnahmen für die Pilotanwendung zu treffen.

Da das Projekt noch nicht vollständig finanziert ist, freuen wir uns über weitere Spenden!

Dieses Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Wir bedanken uns bei allen Menschen, die uns mit ihrer Mitarbeit und ihren Spenden unterstützt haben, um dieses Projekt zu realisieren.