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CMR–T4L02

17.02.2017 // 17:15

Kamerun: Brunnen schaffen Chancen

In der ländlichen Region Tikar, Departement Mbam et Kim in Kamerun unterstützt Ingenieure ohne Grenzen die Menschen beim Aufbau einer nachhaltigen Wasserversorgung und bei der Verbesserung der Hygienesituation.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Tikar Region, Departement Mbam et Kim, Kamerun
  • Spendenkürzel: CMR–T4L02
  • Zielgruppe: ca. 20.000 Menschen, ländliche Bevölkerung
  • Zeitraum: 07/2015
  • Partnerorganisation: Hope International for Tikar People (HITIP)
  • Projektvolumen: ca. 300.000 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattcmr-t4l02.pdf
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

In der Region Tikar, Departement Mbam et Kim im ländlichen Teil Kameruns gibt es weder eine funktionierende Wasserversorgung, noch eine Sanitär – oder Stromversorgung. Wasser zum trinken und waschen wird derzeit aus Wasserläufen oder Tümpeln entnommen, die mit Krankheitserregen belastet sind. Die Wege sind weit und oft sind steile Hänge zu bewältigen. Weder Schulen noch Krankenhäuser haben eine sichere Wasserversorgung. Die Kindersterblichkeit liegt mit knapp 10 %  sehr hoch, eine Ursache sind Durchfallerkrankungen (WHO 2012). Die Krankheitserreger werden u.a. durch verunreinigtes Wasser und mangelnde Hygiene übertragen. Auch Erwachsene werden durch Durchfallerkrankungen dauerhaft geschwächt (WHO 2012). Das zeitaufwändige und mühsame Wasserholen hindert viele Kinder daran, eine Schule zu besuchen.

Projektbeschreibung

Als erster und grundlegender Schritt wird die Bevölkerung für die Themen Wasser, Sanitär und Hygiene (WASH) sensibilisiert und mobilisiert. Ein vor Ort bereits vorhandenes System von Wasserkomitees wird daher auf alle weiteren Dörfer ausgeweitet. Die Komitees übernehmen die Verantwortung für den richtigen Umgang mit den Brunnen und sorgen für eine gerechte Verteilung des Wassers. Ein weiteres zentrales Element dazu ist ein umfassendes Capacitiy Building der Partnerorganisation HITIP. Dadurch wird die Grundlage gelegt, damit die Menschen vor Ort langfristig Ansprechpartner und Koordinatoren für Reparaturen, Wartungsarbeiten und auch für Hygieneschulungen haben. Gemeinsam mit der HITIP wird zusätzlich ein Team von Technikern vor Ort ausgebildet, das im Anschluss die zukünftigen Bauarbeiten übernimmt.

Ist ein tragfähiges System etabliert, werden Schritt für Schritt in den Dörfern, Schulen und Krankenhäuser gemeinsam Brunnen bzw. Quellfassungen gebaut und dabei eine lokal angepasste Bauweise vermittelt.

Da das Projekt noch nicht vollständig finanziert ist, freuen wir uns über weitere Spenden!