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Blog des Projekts Kamerun: Wasser schafft Wege – Für mehr Gesundheit in Kamerun

16.11.2019 // 13:55

Willkommen zurück: Unsere erste Woche in Yaoundé

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Liebe UnterstützerInnen, liebe Interessierte,

es ist soweit! Die Implementierungsausreise hat begonnen. Unsere Ausreisenden Louis, Samuel, Souka und Nora sind gut in Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns, angekommen. Hier werden wir die ersten zehn Tage verbringen. Während des Aufenthaltes hilft Louis bei den Bauarbeiten, Samuel ist unser Projektleiter mit lokaler Expertise, Souka ist für die Kommunikation und Nora für PR und Finanzen verantwortlich.

Die Woche beginnt mit einem Wiedersehen mit ESF, unserem Partner vor Ort. Wir wurden sehr freundlich am Flughafen empfangen und haben schon eine Agenda für die Woche festgehalten. Am Ende der Woche werden wir an die erfolgreichen Workshops der letzten Ausreise anknüpfen. Dazu im nächsten Blogeintrag mehr.

Am Montag haben wir dann zusammen mit dem Chef von ESF (Laurent Justin Libong) unseren technischen Partner Sankt Martin in Otélé besucht. Sankt Martin fordert von jedem Dorf einen Beitrag für die Brunnen selbst zu tragen. Für die zwei Brunnen im Rahmen unseres Projekts haben wir den Dorfbewohnern von Nkoumissé-Sud unter die Arme gegriffen, indem wir den Eigenanteil des Dorfes aufgestockt haben, um einen baldigen Bau der Brunnen zu ermöglichen.

Bei unserem Besuch bei Sankt Martin hatten wir die Möglichkeit die Fabrik, wo die Brunnenbauteile gefertigt werden und eine nahe gelegene Brunnenbaustelle zu besichtigen. Außerdem wurde uns die Funktionsweise der verbauten Pumpen genauer erklärt. Sankt Martin ist bereits seit 30 Jahren in Kamerun aktiv und somit ein Partner mit viel Erfahrung und Expertise. Sankt Martin gewährleistet seinen Mitarbeitern eine hohe Arbeitssicherheit. Darüber hinaus bietet die Stiftung ihren Mitarbeitern sowohl eine Sozial- als auch eine Krankenversicherung. Über die Einstellung von lokalen Mitarbeitern werden mehr Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Neben dem Einsatz von Sankt Martin auf sozialer Ebene bemüht sich die Stiftung außerdem nachhaltig zu agieren, indem sie zum Beispiel den anfallenden Müll trennen und möglichst lokale Baumaterialien nutzen. Die Bauarbeiten für unseren Brunnen werden voraussichtlich am kommenden Montag beginnen. Der Baubeginn könnte sich allerdings durch die verlängerte Regenzeit noch verzögern. Trotzdem konnten wir die Spendentafeln für unsere Brunnen bereits sehen.

Die Vorbereitungen für unseren dreiwöchigen Aufenthalt im Dorf laufen bereits auf Hochtouren. Wir müssen von Moskitospray über Transportkanister und Schubkarren bis zu Baumaterialien an alles denken, sodass wir hoffentlich wie geplant am Montag nach Nkoumissé-Sud fahren können.

Zum Schluss noch ein Nachtrag von unserer Spendenparty im Hotel Europa im Oktober: es sind 1238,93 Euro zusammengekommen. Vielen Dank an alle Spender!

Viele Grüße aus Kamerun von

Samuel, Louis, Nora und Souka

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