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CMR-IOG11

17.02.2017 // 16:52

Kamerun: Wasser schafft Wege – Für mehr Gesundheit in Kamerun

Dauerhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung von Nkoumisé-Sud durch Anwendung des WASH Konzepts (Wasser, Sanitär & Hygiene).


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Nkoumisé-Sud, Kamerun
  • Spendenkürzel: CMR-IOG11
  • Zielgruppe: Alle BewohnerInnen des Dorfes
  • Zeitraum: 10/2015 bis 12/2018
  • Partnerorganisation: Eau Saine sans Frontieres, Zusammenschluss der Bevölkerung in der Region zur Verbesserung der Wasserhygiene
  • Projektvolumen: ca. 30.000 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattcmr-iog11.pdf
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

Obwohl die Hauptstadt Kameruns nur 70km entfernt ist, liegt das  Dorf  Nkoumisé-Sud abgeschieden im tropischen Regenwald. Die 1.500 Bewohner verfügen weder über einen Zugang zu sauberem Wasser, noch ist in der Region eine ausreichende Gesundheitsversorgung vorhanden. Deswegen haben Durchfallerkrankungen, die durch belastetes Wasser verursacht werden, häufig schwerwiegende Folgen, die bis hin zum Tod reichen können. Aufgrund der weitverbreiteten Wasserproblematik erklärte die UNO 2010 den Zugang zu sauberem Wasser zum Menschenrecht. Viele Staaten – insbesondere südlich der Sahara – können die Mittel für eine flächendeckende Wasserversorgung aber nicht aufbringen. In Nkoumisé-Sud reicht das geringe Einkommen der Bewohner aus dem Kakaoanbau außerdem nicht aus, um selbst tätig zu werden, obwohl der Wille existiert. Somit wird für den Aufbau einer Wasserversorgung ein externer Partner mit technischer Expertise benötigt.

Projektbeschreibung

Ziel unseres Projektes ist die Verbesserung der gesundheitlichen Situation der Bevölkerung von Nkoumisé-Sud. Hierbei soll vor allem die Wasserqualität maßgeblich gesteigert werden, um so die Verbreitung von Infektionskrankheiten einzudämmen. Die ganzjährige Bereitstellung von sauberem Wasser soll durch den Bau von geschützten Brunnen, Quellfassungen oder Zisternen mit Regenwassersammlung gewährleistet werden. Außerdem soll der bakteriellen Kontamination des Trinkwassers durch Mensch-zu-Mensch-Übertragung vorgebeugt werden. Hierzu kommt sowohl eine Verbesserung der Sanitäranlagen, als auch Schulungen im Bereich Hygiene und Pestizidanwendung in Betracht. So enthält das Projekt neben technischer auch starke Bildungskomponenten, die eine Erweiterung des Projekts auf benachbarten Dörfer mit Hilfe von Multiplikatoren ermöglicht.

Bei der Planung und Umsetzung des Projektes sollen die Dorfbewohner in die Arbeit und die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Denn nur, wenn die Bewohner das Projekt unterstützen, ist eine erfolgreiche Umsetzung und eine dauerhafte Verbesserung der Lebensumstände realistisch.

Mit ihrer Spende können wir uns dem Trinkwasserproblem in dieser Region annehmen!