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CMR-IOG09

23.02.2017 // 14:35

Kamerun: Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung am „Institut le Levant“

Verbesserung der Wasserversorgung des „Institut le Levant“ in Bertoua, Kamerun


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Bertoua, Kamerun
  • Spendenkürzel: CMR-IOG09
  • Zielgruppe: Schüler und Lehrer der „Institut le Levant“ Sekundarschule
  • Zeitraum: 06/2014 bis 12/2017
  • Partnerorganisation: GIC Alumni Est
  • Projektvolumen: ca. 9.500 Euro
  • Projektkategorien: 

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Ausgangssituation

Die Wasserversorgung ist in Kamerun größtenteils unzureichend. Die Schule „Institut le Levant“ in Bertoua ist zurzeit an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Allerdings ist das Wasser häufig verunreinigt und die Wasserversorgung ist oftmals unterbrochen.

Es leiden viele Menschen an wasserbedingten Krankheiten wie Typhus, akuter Amöbenruhr und Durchfall. Besonders in der Trockenzeit oder nach dem Sportunterricht müssen die Schüler  die Schule verlassen, um auf die Suche nach Wasser zu gehen. Insgesamt. wird der Schulbetrieb und damit der Lernerfolg der Kinder durch die prekäre Wasserversorgung gefährdet.

Darüber hinaus wird kein großer Wert auf die Hygieneerziehung in Schulen gelegt. Seit 2010 gibt es immer wieder Cholera-Epidemien. In der Ostregion gab es  2011 54 Cholerafälle mit 8 Todesopfern. Auch in Schulen von Bertoua sind Cholerafälle entdeckt worden.

Projektbeschreibung

Im ersten Projektschritt wird die Situation vor Ort erkundet und es werden Daten erhoben, die für die weitere Planung einer an die Menschen vor Ort angepassten Wasserversorgung notwendig ist. Dabei werden verschiedene Versorgungsmöglichkeiten in Betracht gezogen (Verbesserung der öffentl. Versorgung, Brunnen, Regenwassernutzung/Zisterne). Der zweite Projektschritt ist die Implementierung des ausgewählten Wasserversorgungssystems.

Ziel des Projektes ist es, die Versorgung der Schule mit trinkbarem Wasser langfristig sicherzustellen und dadurch Krankheiten und Unterrichtsabwesenheiten zu verringern. Zusätzlich soll durch Schulungen das Hygiene-Bewusstsein gestärkt werden.