VNM-IOG01

18.04.2017 // 14:20

Vietnam: Wasserversorgung eines buddhistischen Klosters

Im südlichen Teil Vietnams, bei NhaTrang, begann die buddhistische Gemeinde des Distrikts mit dem Bau eines Klosters in der Nähe eines kleinen Dorfes. Bis zu 1000 Schüler im Alter von 7-21 Jahren sollten mehrmals im Jahr bei den Mönchen erwartet werden, um an Schulungen teilzunehmen. Ferner sollten die Räume des Baus für Erwachsenenbildung über das ganze Jahr genutzt werden. Das Kloster wurde ohne Wasserversorgung geplant, Elektrizität ist ebenfalls nicht vorhanden.



Ausgangssituation

In der ländlichen Region Khanh Hoa, Vietnam wird zum großen Teil Wasser aus Brunnen zum täglichen Gebrauch verwendet. Allerdings schwankt dessen Qualität erheblich, abhängig von Bohrtiefe und dem genauen Ort der Brunnenbohrung. Mit dieser Problematik müssen sich viele Vietnamesen tagtäglich auseinandersetzen. Gemeinsam mit den Mönchen plante Ingenieure ohne Grenzen e.V. eine zuverlässige Wasserver- und entsorgung, die auch Gemüseanbau für den Eigenbedarf ermöglichen sollte. Auch die außerhalb gelegenen Dörfer sollten von der Wasserversorgung profitieren. Während der Erkundungsphase wurden dazu viele wichtige Informationen gesammelt und ein intensiver Austausch mit den Ansprechpartnern vor Ort gepflegt. Allerdings konnte die Implementierung von ingenieure ohne Grenzen nicht durchgeführt werden, da der Bau des Klosters von der Gemeinde nicht fertiggestellt werden konnte.

Projektbeschreibung

Das Projekt wurde nach einer Vorerkundung im Jahr 2012 eingestellt, da der Bau des Klosters von der Gemeinde nicht fertiggestellt werden konnte.