TZA-IOG14

05.04.2017 // 12:09

Tansania: Zisternen für ein Studentinnenwohnheim in Tansania

Erfolgreich konnte die Regionalgruppe Münster im Jahr 2012 zwei Regenwasserzisternen für ein Studentinnenwohnheim in der Region Mtwara, Tansania errichten. Dadurch wird die hygienische Lebensgrundlage der Studentinnen gewährleistet und wesentlich verbessert.



Ausgangssituation

Für ein Studentinnenwohnheim in Tansania sollen Zisternen zur Speicherung von Regenwasser gebaut werden. Dadurch wird die hygienische Lebensgrundlage der Studentinnen gewährleistet. Die Missionary Benedictine Sisters of Tutzing bauen in der Küstenstadt Mtwara 4 Wohnheime für insgesamt 200 Studentinnen. Nach dem Bau der ersten Universität der Region in 2009 werden dringend neue Wohnplätze benötigt. Über die öffentliche Versorgung, welche für westliche Standards selbstverständlich ist, ist in der Stadt keine konstante Wasser- wie auch Stromversorgung gesichert. Aufgrund mangelnder sanitärer Versorgung verschlechtern sich die hygienischen Bedingungen der Studentinnen, was in diesem tropischen Klima weitreichende gesundheitliche Folgen haben kann.

Projektbeschreibung

Durch den Bau der Zisternen kann nun das über die Dachflächen anfallende Regenwasser gesammelt werden. Außerdem kann in der Trockenzeit genug kommunales Wasser zwischengespeichert werden, um einen zeitweisen Ausfall der öffentlichen Versorgung zu überbrücken. Damit können Kosten für die teure Ressource, wie auch Energie für die Wasserbeförderung eingespart werden. Der Bau der Zisternen erfolgte in Rundbauweise durch gepresste Zementblocks sowie eine Stahlbetonsohle und -decke. Durch manuelle Vorrichtungen in den Regenrinnen wurde mit dem sogenannten "First-Flush System" sichergestellt, dass angesammelter Dreck auf dem Dach und den Regenrinnen zuvor entfernt wird.

Etwa 200 Studentinnen haben durch dieses Projekt nun Zugang zu sauberem Wasser.