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Blog des Projekts Indien: Bildung und Wassermanagement für einen Schulcampus

15.02.2016 // 15:38

Heimreise

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17.10.2014 10:06

Jakob Rauch

Heute war es zumindest für mich Zeit die Heimreise anzutreten. Da zu dieser Zeit die Pässe nach Manali noch befahrbar waren, wollte ich nicht fliegen, sondern auf dem Landweg nach Delhi reisen. Bis wir uns bei allen auf dem Campus verabschiedet hatten und meine Mitfahrgelegenheit nach Leh bereit stand, war es fast Mittag. Die Fahrt von Leh nach Manali sollte rund 16 Stunden dauern. Ich wäre also am frühen Morgen da. Leider war das einzige abfahrbereite Sammeltaxi bereits voll und ich musste mit dem nächsten um 18:00 vorlieb nehmen. Es war also erst mal Warten angesagt. Immerhin ging es dann schon um 17:30 los. Wir mussten allerdings erst noch weitere Passagiere unterwegs einsammeln, was in etwa eine Stunde in Anspruch nahm. Inzwischen war es dunkel und von der vorbeiziehenden Landschaft war leider nicht mehr viel zu sehen. Nach wenigen Kilometern war dann der nächste Stopp an einem der vielen Checkpoints auf der Strecke samt Pass-, Visums- und Fahrzeugnummer in ein dickes Buch eintragen. Der Fahrer wurde zudem in noch in ein weiteres Buch eingetragen.

Nach einer weiteren Stunde Fahrt, die Außentemperatur näherte sich immer weiter dem Gefrierpunkt, hielten wir erneut. Diesmal sprangen alle schnell aus dem Wagen, um sich kurz zu erleichtern. Zu meiner Verwunderung übernahm bei dieser Gelegenheit einer der Passagiere das Steuer. So überquerten wir die 5000er Pässe auf dieser Tour. Mehr als ein kurzes Nickerchen war aufgrund der holprigen Schotterpiste nicht möglich. Irgendwann nach Mitternacht hielten wir erneut. Abgesehen von ein paar Zelten und einem atemraubenden Sternenhimmel war auch diesmal nichts zu sehen. Auf Nachfrage hieß es, dass es hier jetzt etwas zum Essen geben soll. In der Tat befand sich zwischen den Zelten ein festeres Gebäude, in dem ein Ehepaar Tütensuppe, Tee und andere Kleinigkeiten verkaufte. Glücklicherweise gab es in der Hütte auch einen kleinen Holzofen, denn die Außentemperatur war bereits deutlich unter den Gefrierpunkt gefallen. Die weitere Fahrt verlief recht unspektakulär, da im schwachen Mondlicht lediglich die Umrisse der umliegenden Berge erkennbar waren. Es folgten zwei weitere Pässe. Auf dem Einen stoppte uns ein voll besetzter Minibus, um nach Bremsflüssigkeit zu fragen. Auf dem zweiten Pass begann es leicht zu schneien. Mit dem beginnenden Sonnenaufgang hatten wir etwa 2/3 der Strecke hinter uns gebracht und der eigentliche Fahrer übernahm wieder das Steuer.

Bis Manali musste nur noch ein Pass überwunden werden, dessen Spitze von Schnee-verrückten Indern überfüllt war. Dementsprechend viel Verkehr war auch auf der Straße zurück ins Tal. In Kombination mit einem Militärkonvoi und weiteren LKW bildete sich auf der schmalen Straße ein erheblicher Stau. Etwa eine halbe Stunde bewegte sich überhaupt nichts mehr, bevor man sich dazu entschied erst alle Fahrzeuge den Berg hoch zu lassen und dann selber ins Tal zu fahren. Die restliche Strecke bis nach Manali schafften wir dann in einer weiteren halben Stunde.

 

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