Ihre Spende hilft!

Previous Next

Blog des Projekts Bolivien: Wasserversorgung in Zamora

12.02.2016 // 17:25

Erkundungsblog, vorerst zum Letzten (30.09.2010)

Previous Next

Ich bitte die ausgebliebenen Fotos und den versprochenen früheren Eintrag aus La Paz zu entschuldigen. Die letzten Tage waren noch etwas vollgestopft, daher kommt der jetzige Eintrag erst mit der guten Nachricht, dass wir wieder gut in Deutschland angekommen sind. Wobei gut relativ ist, von uns aus hätte der Aufenthalt in Bolivien gerne noch einige Tage länger dauern können. Sowohl wegen der Erkundung als auch um Bolivien und seine Bewohner noch etwas besser kennenzulernen.

Aber die wichtigsten Punkte müssten abgehakt sein. Zamora ist besucht, das grundlegende Problem gefunden (nicht nur verschmutztes Wasser, sondern allgemein zu wenig), Proben sind genommen, verfügbare Pläne und Preise für Baumaterialien besorgt und einige Kontakte geknüpft.

Vor allem der letzte Punkt stand in den letzten Tagen, nach der Rückkehr aus Zamora, nochmal im Vordergrund. Leider gelang es uns aus zeitlichen Gründen nicht mehr, uns noch mit dem Bürgermeister des Bezirks Ancoraimes (in dem Zamora liegt und unter dessen Verantwortung auch das bestehende Bewässerungssystem angelegt wurde) zu treffen. Das wird nun entweder per Mail oder über unsere lokalen Partner geschehen müssen. Dafür hatten wir allerdings zwei weitere (also insgesamt drei) Treffen mit Mitarbeitern der GTZ, dieses Mal mit dem Bewässerungsprogramm (PROAGRO) und einem Spezialisten für Minenwasserbehandlung. Aus beiden sind für uns weitere interessante Informationen und Kontakte hervorgegangen (bspw. Kontakte zu Leuten, die in Bolivien Sprinkler selbst herstellen und Informationen zu von der GTZ aufgebauten Wasserspeicherbecken in Bolivien). Ebenso interessant war für uns der Besuch bei dem bolivianischen Forschungsprogramm PIEB (Programa de Investigación Estratégica de Bolivia), die uns vor allem mit Veröffentlichungen zu schon durchgeführten Pilotprojekten der Minenwasserreinigung helfen konnten. Mit etwas Glück wird dieser Besuch auch für Roxana interessant, falls sich daraus Möglichkeiten für die Finanzierung ihrer Abschlussarbeit ergeben sollten. Roxana studiert Umweltchemie in La Paz und schreibt ihre Abschlussarbeit über eine mögliche (praktische) Reinigungsanlage für das Wasser aus der Mine San Augustín (die „schlechte“ Mine in Zamora).

Zusätzlich zu Roxana konnten wir vergangenen Freitag noch zwei weitere Studenten der öffentlichen Universität in La Paz treffen. Den Präsidenten und ein weiteres Mitglied der lokalen Gruppe von Ingenieure ohne Grenzen. Da bei der relativ jungen Gruppe großes Interesse an kleineren, praktischen Projekten besteht, hoffen wir, möglicherweise notwendige Dinge wie Bodenuntersuchungen o.ä. gemeinsam angehen zu können.

Als nächstes stehen die Analyse der Wasserproben in Deutschland und die Diskussion und der Vergleich verschiedener Lösungen an. Die Ergebnisse (oder vielleicht sogar Zwischenergebnisse) finden sich voraussichtlich in größeren zeitlichen Abständen weiterhin in diesem Blog, bis er dann – hoffentlich – im Sommer nächsten Jahres in unseren Projektreiseblog übergehen wird J.

Philipp Maier, 16.09.2010 20:35

Weitere Blog-Einträge


12.02.2016 // 17:21

Zamora zum Ersten – ganz kurz gefasst (24.09.2010)

Gestern Abend sind wir nun wieder von unserer Zamora-Reise nach La Paz zurückgekehrt. Bisher (außer etwas Sonnenbrand) unbeschadet durch die Höhe (3800 bis 4400 m), die...

Mehr erfahren

12.02.2016 // 17:20

Erste ernsthafte Arbeit 17.09.2010

Allem voran sollte die voreilige Großspurigkeit aus dem letzten Eintrag noch etwas relativiert werden: Nachdem wir gestern die Hügel von La Paz hauptsächlich zu Fuß...

Mehr erfahren

12.02.2016 // 17:19

Auto, Jetlag(?), Herzklopfen ? ....15.09. - abends

Abgehakt: Gespräch mit Ruben von Engineers in Action heute Morgen, Bolivianos (lokale Währung) geholt und somit überlebensfähig auf den Straßen von La Paz, Liste mit...

Mehr erfahren

12.02.2016 // 17:18

Die Ankunft in ungeahnten Höhen…15.09. - morgens

…hatten wir im Vorraus doch gefürchtet, nach den Berichten einiger Reisenden, die nach der Ankunft in La Paz auf 4000 Metern zwei oder drei Tage praktisch ausgeschaltet...

Mehr erfahren

12.02.2016 // 17:16

Das Projektvorhaben

Konzept zur ganzjährigen Bereitstellung von Brauchwasser In enger Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft und einer regionalen Nichtregierungsorganisation, den Engineers...

Mehr erfahren