Uganda: Wasser- und Sanitärversorgung für ein Waisenhaus

02.02.2017 // 15:37

Uganda: Wasser- und Sanitärversorgung für ein Waisenhaus

Der Mangel an Wasser und Sanitäranlagen beeinträchtigt den Schulunterricht und gefährdet die Gesundheit der
 SchülerInnen und LehrerInnen.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Rakai, Uganda
  • Zielgruppe: Bewohner des Waisenhauses
  • Zeitraum: 12/2009
  • Projektkategorien: 

Ausgangssituation

Im St. Francis-Heim in der Provinz Rakai in Uganda leben 25 Aids- und Kriegswaisen. Zudem sind weitere 400 Waisen bei Gastfamilien in den umliegenden Dörfern untergebracht. Das Heim dient auch als Kindergarten und Grundschule, in der die Kinder in sieben Klassen unterrichtet werden. Der Brunnen, der dem Heim als Wasserquelle diente, ist 2009 eingebrochen und nicht mehr nutzbar. Daher müssen die Kinder täglich zu einer 2-3 km von der Schule entfernten Quelle laufen, um dort Wasser zu holen. Aufgrund der schlechten Qualität muss das Wasser vor der Nutzung abgekocht werden.

Ein Problem besteht in der mangelnden Sanitärversorgung des Heims. Zurzeit werden zehn Latrinen genutzt. Die Exkremente werden in eine Sickergrube geleitet, die mehrmals im Jahr abgepumpt werden muss. Zudem kann es sein, dass das Grundwasser auf diese Weise kontaminiert wird. Um die Sanitärversorgung zu verbessern, war ursprünglich der Bau von Trockentrenntoiletten geplant. Dazu sollten während der Erkundungsreise verschiedene Lösungsansätze mit der Partnerorganisation vor Ort besprochen werden, um den Bau und die Pflege der Anlagen so nachhaltig wie möglich durchzuführen.

Projektbeschreibung

Obwohl die Reise viele neue Erkenntnisse brachte, konnten jedoch zu viele Unklarheiten während des intensiven Austauschs mit den Projektbeteiligten nicht aus dem Weg geräumt werden. Deshalb hat Ingenieure ohne Grenzen nach sorgfältiger Überleguns entschieden, das Projektvorhaben nicht weiter zu verfolgen.