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Pressemitteilung

04.06.18

Ausgezeichnet: „Ingenieure ohne Grenzen Challenge“ ist Ort im Land der Ideen 2018

Junge Ingenieure gestalten nachhaltige Technik und übernehmen soziale Verantwortung.

Berlin, den 4. Juni 2018. Die „Ingenieure ohne Grenzen Challenge“ zählt zu den 100 zukunftsfähigen Projekten, die heute im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ als Preisträger ausgezeichnet wurden. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Welten verbinden – Zusammenarbeit stärken“. Die „Ingenieure ohne Grenzen Challenge“ ist ein gemeinsames Lehrformat der RWTH Aachen, der TU Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit Ingenieure ohne Grenzen e.V. Das Projekt verbindet verschiedene Lebenswelten und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem es Probleme des globalen Südens in die Hörsäle des Nordens bringt. Ausgewählt wurde das Projekt von einer unabhängigen Jury unter den etwa 1.500 eingereichten Bewerbungen.

„Mit der Challenge ermöglichen wir Studierenden, ihre ingenieurtechnischen Erfahrungen konkret und in einem interdisziplinären und interkulturellen Kontext anzuwenden. In den Fallstudien werden sie mit ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten der Menschen im globalen Süden konfrontiert. Sie lernen, partizipativ und kultursensibel technologische Lösungsansätze zu entwickeln,“ unterstreicht Steffen Rolke, Projektleiter bei Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Seit 2013 wird die „Challenge“ in verschiedenen interdisziplinären Lehrveranstaltungen an der RWTH Aachen durchgeführt, im Wintersemester 2017/18 erstmalig auch erfolgreich an der TU Dortmund. In einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung mit den Studierenden beider Hochschulen wurde bereits im Februar 2018 die beste Idee gekürt. Im Fokus der letzten Ingenieure ohne Grenzen Challenge standen Wasser- und Sanitärthemen aus den Projekterfahrungen von Ingenieure ohne Grenzen e.V. in Tansania und Kamerun und die Elektrifizierung von Schulen im ländlichen Mosambik. An realen Prob­lemstellungen aus dem Alltag von Ingenieure ohne Grenzen lernen Studierende, Ideen und Konzepte zu bearbeiten, und können so zur Entwicklung von benachteiligten, ländlichen Regionen in Ent­wicklungsländern beitragen.

„Die Auszeichnung unserer Arbeit als Ingenieure ohne Grenzen e.V. im Verbund mit Hochschulen in Deutschland bestätigt uns in unserem Ansatz. Wir setzen Solidarität mit dem globalen Süden praktisch um. Die Anerkennung ist Ansporn für uns, diesen Weg weiterzugehen und unsere Vision einer gerechteren Welt mit zunehmend gleichen Chancen für alle umzusetzen,“ so Jan Papendieck, Geschäftsführer von Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Das Projekt ist eingerahmt in das Verbundprojekt ELLI (Exzellentes Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Projektpartner im Verbund sind Ingenieure ohne Grenzen e.V., die RWTH Aachen, die TU Dortmund und die Ruhr- Universität Bochum.

„Deutschland – Land der Ideen“ ist eine gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Ziel der Initiative ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

Ingenieure ohne Grenzen wurde im Jahr 2003 als gemeinnützig anerkannte private Hilfsorganisation gegründet. Die Organisation agiert unabhängig von politischen, religiösen oder ethnischen Gesichtspunkten. Ziel von Ingenieure ohne Grenzen ist es, die Lebensbedingungen notleidender und benachteiligter Menschen langfristig verbessern zu helfen. Der Fokus liegt auf einer nachhaltigen, partnerschaftlichen Unterstützung im Rahmen einer grundbedürfnisorientierten Entwicklungs-zusammenarbeit. Im Sinne des Globalen Lernens sind Ingenieure ohne Grenzen auch im Inland aktiv. Die Information und Sensibilisierung über die Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit sowie die ganzheitliche Betrachtung globaler Zusammenhänge stehen dabei im Fokus. Die Organisation finanziert sich hauptsächlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge und hat mittlerweile etwa 3500 Mitglieder und ehrenamtlich organisierte Regionalgruppen in 30 deutschen Städten.

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