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Campaign // Going 'round for EWBG - Eine Weltreise zur Unterstützung der Arbeit von Ingenieure ohne Grenzen

Going 'round for EWBG - Eine Weltreise zur Unterstützung der Arbeit von Ingenieure ohne Grenzen

Ewen Nowak hat sein Studium an der Braunschweiger TU abgeschlossen und dachte sich: Jetzt oder nie! Am 30 Juli 2016 ist er mit dem Motorrad gestartet und fuhr für zwei Jahre um die Welt. Mit seiner Tour sammelte er Spenden für die Arbeit von Ingenieure ohne Grenzen und besuchte Orte, an denen Ingenieure ohne Grenzen Hilfsprojekte durchführt. Über die Schweiz und Österreich wollte er nach Kroatien, Griechenland, Türkei, Georgien und Aserbaidschan. Danach sollte die Reise über Iran, Südostasien, Australien und Neuseeland gehen, dann weiter über Südamerika nach Kanada. Die weitere Route plante er während der Reise. Mittlerweile ist seine Reise beendet.

Eines der Ziele seiner Reise ist es 10.000€ an Spenden zu sammeln, um damit die Arbeit von Ingenieure ohne Grenzen zu fördern - Wir wünschen Ewen eine gute und erlebnisreiche Reise und hoffen auf Eure Unterstützung, damit er seine Ziele erreichen kann.

Wir bedanken uns bei allen Unterstüter*innen des Projekts.

 


Folgt Ewen auf seiner Reise für Ingenieure ohne Grenzen

Ewen´s Reisetagebuch könnt ihr in seinem Blog Going 'round lesen. Hier hält Ewen fast täglich neue Informationen für euch bereit.
Für die Aktion beziehungsweise die Arbeit von Ingenieure ohne Grenzen spenden könnt ihr hier.

 

 


Durch Slovenien und Kroatien mit einem Schlenker durch Bosnien und Herzegowina nun in Montenegro

Nach einem erfolgreichen Start aus Köln ist Ewen über die Schweiz und Österreich durch Slovenien und Kroatien mit einem kleinen Schlenker durch Bosnien und Herzegowina nun in Montenegro angekommen. Seine ersten Schwierigkeiten hatte er in Österreich, als ihm auf einer Passstraße sein geliebtes Motorrad durch starken Wind derartig ungeschickt gegen eine Leitplanke gefallen war, dass er zunächst zum Beheben des Schadens eine Woche pausieren musste. Diese Auszeit konnte er jedoch super nutzen können, um das ganze Gepäck einmal durchzugehen und alles Unnötige auszusortieren. Weniger ist eben häufig auch einfach weniger!

Danach ging es jedoch zügig weiter und so waren neben der wunderschönen kroatischen Küste vor allem das geschichtsträchtige Bosnien und Herzegowina mit dem beeindruckenden Sarajevo eines der ersten Highlights. Detailliertere Berichte und Videos findet ihr auf meinem Blog - schaut gerne mal vorbei!


Bis in den Iran

Nach einer bisher spannenden Reise durch Europa mit zahlreichen Ländern und Eindrücken erkunde ich nun in aller Ruhe Asien. Den Anfang hat die große und noch recht westliche geprägte Türkei gemacht. Danach ging’s in das sehr schöne und alpine Georgien, wo es insbesondere auf den zahlreichen Offroad-Wegen im Kaukasus eine Menge Spaß gemacht hat, unterwegs zu sein. Nach einem kurzen Schlenker durch Aserbaidschan bin ich nun im Iran.

Es ist irrelevant, was ihr bisher über den Iran gehört habt. Auch wenn es nur Gutes sein sollte, so übertrifft der moderne Iran selbst solche Erwartungen. Terrorismus? Chaos? Überall das Schreckgespenst Islam? Weit gefehlt! Der Iran ist ein sehr, sehr sicheres Land mit unglaublich gastfreundlichen Menschen an jeder Ecke und einer Herzlichkeit, die auf der bisherigen Reise seines Gleichen sucht.

Ein kurzer Halt mit meinem recht auffälligen Motorrad sorgt umgehend für eine große Menge an Schaulustigen, die ein stetiges Interesse an der Maschine und mir zeigen. Alle wollen wissen, woher ich komme, wo ich bisher war und wohin es geht. Ganz wichtig ist ihnen der Eindruck, den ich bisher vom Iran gesammelt habe und umso erfreuter die Gesichter, wenn ich von den durchweg positiven Erfahrungen berichten kann. Hier hilft die Online-Übersetzung, um die enorme Sprachbarriere überbrücken zu können.

An vielen Orten, quasi überall, wird zügig nach Hause eingeladen. Nicht nur ein Chay (klassischerweise ein schwarzer koffeinfreier Tee) wird neben Nüssen und Keksen angeboten, nein, auch ein Schlafplatz im eigenen Zimmer wird schnell offeriert - und das einem völlig Fremden. Dazu gehört natürlich eine köstliche Vollverpflegung, Dusch- und Waschmöglichkeiten sowie ein warmes Bett. Die willkommene Abwechslung zum Zelt. Der Islam ist eben hauptsächlich etwas Positives, wie Gastfreundlichkeit und Nächstenliebe - und eben nicht nur negatives, was die Medien hauptsächlich berichten.

Nach drei faszinierenden Wochen werde ich hier noch ein paar Tage verbringen, woraufhin es nach Dubai geht. Es bleibt spannend, beeindruckend und intensiv.


Weihnachten in Indien

Mit Weihnachten vor der Tür habe ich es nun endlich nach einer überragenden Zeit im Iran und einer entspannt-interessanten Zeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie dem Oman ins hektische Indien geschafft. Zunächst galt es, auf das Motorrad in Mumbai zu warten und nach einem zu erwarteten langwierigen und teuren Verschiffung-Prozess konnte ich es nun vor 1,5 Wochen im Zoll des Nhava Sheva Hafens von Mumbai abholen. Es war mühselig und langwierig, aber im Ende hat die Verschiffung gut und vor allem ohne Schäden geklappt - keine Selbstverständlichkeit! 

Mumbai war soweit mit den starken Einflüssen der Briten insbesondere architukturell äußerst interessant. Sehr traurig ist aber im gleichen Zuge der starke Armutsanteil - viele leben hier in Slums in der Innenstadt und natürlich auch weit unter der Armutsgrenze. An diese Armut werde ich mich gewöhnen müssen, da ein großer Anteil der Inder schlicht und ergreifend arm ist.

Nachdem ich mein Motorrad endlich erhalten konnte, habe ich mich dann zügig raus aus Mumbai gemacht - hier hatte ich schließlich schon zwei Wochen verweilt und mich sehr nach Goa, einem Strandparadies an der Westküste Indiens gesehnt. Außerhalb Mumbais kam dann schnell die harte Realität auf mich zu. Anstelle zügig nach Goa zu kommen, sind die Verkehrsverhältnisse hier dermaßen chaotisch, dass eine äußerst defensive Fahrweise notwendig ist. Busse überholen regelmäßig und lassen mir keinerlei Platz übrig, Notbremsungen sind die Folge. Dementsprechend gering ist hier die Reisegeschwindigkeit und eine 300-km-Etappe kann das Ziel einer 12-Stunden-Fahrt sein - selbst auf dem Motorrad. 

Inzwischen bin ich aber sicher in Goa angekommen und habe erstmal einige Tage am Strand verbracht - einfach ausspannen. Bald geht es zügig weiter durch Mittelindien hoch gen Nepal, wo einiges an Trekking im Himalaya auf dem Plan steht. Weihnachten werde ich voraussichtlich irgendwo am Strand verbringen - das erste Mal in meinem Leben nicht daheim.

Gerade vor Weihnachten würde ich mich sehr freuen, wenn das Spendenbarometer doch nochmal etwas steigen würde. Wenn ihr also den ein oder anderen Euro für das Spendenprojekt übrig habt, wäre ich euch sehr dankbar!


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Jacob Geffers

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