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KEN-HSR01

07.05.2019 // 12:41

Kenia: WEC 2011 - Kenyan Sustainables

Zwischen November 2010 und Mitte 2013 wurden in Zusammenarbeit mit drei kenianischen Jungingenieuren Lösungen erarbeitet, um die Gesamtsituation einer gemeinnützigen Internatsschule im ländlichen Kenia zu verbessern. Das Projekt wurde von der Hochschule Rapperswil finanziert und im Rahmen der "Young Engineers Competition" der World Engineers Convention (WEC) 2011 in Genf als Beitrag eingereicht.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Naivasha, Kenia
  • Zielgruppe: 135 SchülerInnen des Schulzentrums MCERC, Kenia
  • Zeitraum: 11/2010 bis 05/2013
  • Partnerorganisation: Institut für Solartechnik (SPF) der Hochschule Rapperswil (HSR), Schweiz
  • Projektvolumen: ca. 16.600 Euro
  • Projektdatenblatt als PDF: PDF icon projektdatenblattken-hsr01.pdf
  • Projektkategorien: 

Ausgangssituation

Im Rahmen der WEC 2011 (World Engineering Convention) in Genf (CH) wurde vom Institut für Solartechnik (SPF) der „Hochschule für Technik, Rapperswil“ (HSR) in der Schweiz ein Projekt für Jungingenieure ausgeschrieben. Das Projekt soll Entwicklungszusammenarbeit im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien auf einer internationalen Plattform ermöglichen.
Die Regionalgruppe Freiburg der „Ingenieure ohne Grenzen e.V.“ pflegt seit einiger Zeit Kontakte zu einer sozialen Internatsschule in Kenia und hat mit der vorliegenden Idee (Zusammenfassung: siehe Projektsteckbrief "Kenyan Sustainables") die Zusage für dieses WEC-Projekt erhalten.

Durch die Errichtung eines Küchengebäudes und den Einsatz eines energie-effizienten Herdes, sowie den Wiederanschluss der Schule an das Stromnetz, wird ein lang-fristiges Fortbestehen ermöglicht . Ein Bewässerungssystem soll die Erträge aus der internatseigenen Landwirtschaft nachhaltig steigern. In einem Workshop, zu dem unter anderem Schulleiter weiterer Schulen eingeladen waren, wurden die Ergebnisse des Projektes weitergegeben.

Herangehensweise

Mit Hilfe einer Bedarfsanalyse der Freiburger IoG konnte die Schulsituation eingeschätzt und damit in Erfahrung gebracht werden, was an der Schule am meisten benötigt wird, bzw. inwiefern die IoG dazu beitragen können, die Bedingungen vor Ort zu verbessern. Neben weiteren Bedürfnissen sind der mangelnde Zugang zu Elektrizität, die hohen Kosten von Feuerholz und damit die geringe Attraktivität im Wettbewerb mit anderen Schulen die Hauptprobleme der Internatsschule. Um diese Bedürfnisse regenerativ und nachhaltig zu befriedigen wurden in Freiburg verschiedene Konzepte ausgearbeitet und zur Prüfung vor Ort vorgelegt.

Projektbeschreibung

Projektziele

- Nachhaltige Verbesserung der Schulsituation
- Vermittlung von Kompetenzen zur selbstständigen Reproduktion des Konzeptes
- Vernetzung von interessierten Personen und Strukturen vor Ort
- Schaffung von ökonomischen Anreizen für Anlagenbetreiber und -betreuer
- Erzeugung von Multiplikatoreffekten

Projektdetails

Die wesentlichen Projektinhalte sind in dem deutschsprachigen  Projektsteckbrief "Kenyan Sustainables" zusammengefasst. Weitere Details über konkreten Projektinhalte sowie den Projektablauf können Sie in dem ausführlichen, englischsprachigen  Projektantrag Kenyan Sustainables nachlesen.

Die aktuelle Projektentwicklung können Sie den englischsprachigen Wochenberichten unserer Projektdurchführenden Christian Schmidt und Binod Prasad Koirala entnehmen:
1) Wochenbericht Kalenderwoche 30
2) Wochenbericht Kalenderwoche 31

Projektvorstellung und Projektnachbearbeitung

Anfang September wurde das Projekt auf der World Engineers' Convention 2011 (WEC 2011) in Genf einem internationalen Publikum vorgestellt. Lesen Sie hier unsere Pressemitteilung anlässlich des vorläufigen Projektabschlusses in Kenya und der Projektvorstellung bei der WEC 2011.

 

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Dieses Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Wir bedanken uns bei allen Menschen, die uns mit ihrer Mitarbeit und ihren Spenden unterstützt haben, um dieses Projekt zu realisieren.