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07.06.2019 // 09:03

Kenia: Wasserversorgung DARAD Bildungs- und Sozialzentrum in Ukunda

In den ländlichen Regionen Kenias erfolgt die Wasserversorgung ausschließlich über selbst gebohrte Brunnen. Fehlt es an einer elektrischen Pumpe, deren Betrieb aufgrund der hohen Strompreise kostspielig ist, muss das Wasser mit Handpumpen nach oben befördert und dann mittels Eimern zu den Verbrauchsstellen transportiert werden. Da es mühsam ist, schwere Wassereimer herumzutragen, dienen viele Brunnen gleichzeitig als öffentliche Bade- und Waschanstalt. Die lebenswichtige Ressource Wasser, die in den meisten Gegenden Kenias ausreichend vorhanden ist, kann so nur unzureichend genutzt werden.


  • Status:  Erkundung Implementierung Evaluation Abgeschlossen
  • Standort: Ukunda, Kenia
  • Zielgruppe: Schüler des DARAD Bildungs- und Sozialzentrum
  • Zeitraum: 03/2011
  • Projektkategorien: 

Ausgangssituation

Die Schwierigkeiten der Wasserversorgung betreffen auch Hilfseinrichtungen in Kenia wie das DARAD Bildungs- und Sozialzentrum in Ukunda. Das Zentrum unterrichtet Kinder aus einem slumähnlichen Gebiet und unterstützt gleichzeitig die Erwachsenen vor Ort durch Unterricht im Englischen und durch Wissensvermittlung rund um Geschäftsgründungen. In einem ersten Projekt hat die Regionalgruppe Aachen dort bereits Trockentoiletten verwirklicht und damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der hygienischen Verhältnisse geleistet.

Zurzeit liegt der Schulgarten, der den Speiseplan der 200 Schüler aufbessern könnte, wegen fehlender Bewässerung brach. Die täglich etwa 500 Liter Wasser, die mit einer Handpumpe aus dem Brunnen gefördert werden, werden für dringendere Zwecke wie z. B. als Trinkwasser, zum Kochen, zum Geschirrwaschen oder zum Händewaschen gebraucht. Der Transport schwerer Wassereimer bis in entfernte Winkel des Gartens ist für die jungen Schüler nicht zumutbar und wird von den Eltern abgelehnt.

Projektbeschreibung

Unser Projekt hat zum Ziel, die Wasserversorgung so zu verbessern, dass der Schulgarten ganzjährig ohne den körperlichen Einsatz der Schüler bewässert werden kann. Das DARAD Bildungs- und Sozialzentrum soll eine Wasserpumpe erhalten, die zumindest die Bewässerung des Schulgartens sicherstellt. Die Auslegung der Pumpe sollte so erfolgen, dass später davon auch weitere Verbraucher wie die Schulküche, die Handwaschstelle bei den Toiletten oder geplante Duscheinrichtungen für die Mitarbeiter des Sozialprojektes profitieren können. Da die Stromversorgung über das öffentliche Stromnetz sehr teuer ist und das Budget der Schule stark belastet, werden von den Ingenieuren ohne Grenzen Alternativen gesucht, wie eine Wasserpumpe ohne Strom betrieben werden kann oder wie kostengünstig und nachhaltig vor Ort Strom zum Betrieb der Pumpe erzeugt werden kann.

Dieses Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Wir bedanken uns bei allen Menschen, die uns mit ihrer Mitarbeit und ihren Spenden unterstützt haben, um dieses Projekt zu realisieren.