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Blog des Projekts Kenia: Wasser- und Sanitärversorgung für die Gemeinde von Watema

14.11.2020 // 12:07

William Watembo, Director of Early Bird Education Centre // William Watembo, Direktor des Early Bird Education Centre

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[Deutsche Version unten]

 

As the Director of Early Bird Education Centre in Wanga, my highest priority is for the good health, welfare and education of my 180 students. We believe that a child can best realize her potential of she gets quality education while living healthy in a conducive environment. Our aim is to change the mindset of the young ones so that they can achieve the most in their productive life through adapting modern living standards.

Our school was founded in 2006 as a private community school in response to the call by parents to establish a centre that will provide quality education to their children. Our classes have fewer pupils than the government schools so that the children can get the full attention of the teachers and learn better. I am very proud that since the year 2013 our students have attained 100% transition to secondary school because of the good exam results. I wish I could do more for them. This year (2019) we had 15 pupils (6 boys and 9 girls) and they will all go to secondary school. Three of them are likely to join national schools.

Most of our students come from poor families and they financially struggle to pay school fees despite the fact that we charge very low amounts. A number of the children are also affected by HIV/AIDS and sometimes miss school for long periods. Girls are particularly disadvantaged because they have to do additional chores at home.

Consequently, we have very limited budget and after paying teachers and buying food to cook breakfast for the children, we remain with no money to develop the school infrastructure. We had to stop feeding the children lunch due to the financial challenge.

We really hope that through our  cooperation with Engineers without Borders, we will get the much needed support to improve the construction of our already heavily damaged school building. Our dream is a stone structured building which is standard for schools in Kenya. Each grade would get their own separate classroom and this would reduce the noise level and hot temperatures currently experienced in the rooms. That would really improve learning  conditions for our children.

Our children are also very eager to learn the German language and culture and if possible we could be linked to a school where our children can exchange letters and learn from each other.

I really thank the team that came to Mbita, Watema Community to experience first hand our resilience and positive attitude to life and sincerely hope and pray that God will open ways for the team of Engineers without Borders in Leipzig to collect enough donations that will help us achieve our dreams.

 

***

 

Als Direktor des Early Bird Education Centre in Wanga ist es mein größtes Anliegen, dass es meinen 180 Schüler*Innen gut geht, sie gesund sind und gut gebildet werden. Wir glauben, dass ein Kind seine Potenziale am besten entdecken kann, wenn es eine gute Bildung bekommt, gesund leben kann und eine zur Selbstständigkeit hinführenden Förderung bekommt. Unser Ziel ist daher die Schüler soweit zu bilden, dass sie das meiste aus ihren Fähigkeiten herausholen können, um sich moderne Lebensstandards zu ermöglichen.

Unsere Schule wurde 2006 als Privatschule der Gemeinde gegründet, der Nachfrage von Eltern folgend, die eine Bildungsstätte mit guter Lernqualität für ihre Kinder wünschten. Die Klassen haben weniger Schülerzahlen als die staatlichen Schulen, so dass die Kinder mehr persönliche Aufmerksamkeit von den Lehrern bekommen und intensiver lernen können. Ich bin stolz darauf, dass seit 2013 aufgrund der guten Prüfungsergebnisse alle Schüler*Innen die Zulassung für die weiterführende Schule erhalten haben. Ich wünschte ich könnte noch mehr helfen. Im Jahr 2019 haben wir 15 Schüler*Innen (9 Mädchen und 6 Jungen), welche alle in die weiterführende Schule gehen werden. Drei von ihnen wechseln wahrscheinlich sogar auf nationale Schulen.

Die meisten unserer Schüler*Innen leben in armen Verhältnissen und sie haben trotz der niedrigen Schulgebühren finanzielle Schwierigkeiten diese zu bezahlen. Ein Teil der Schüler sind von HIV und AIDS betroffen und können manchmal längere Zeit nicht am Unterricht teilnehmen. Mädchen sind durch zusätzliche Aufgaben im Haushalt zu Hause oft doppelt belastet und dadurch benachteiligt. Da das Schulbudget sehr begrenzt ist, ist es oft schon nach Bezahlung der Lehrer*Innen und dem Einkauf für das für die Schüler*Innen gekochte Frühstück aufgebraucht. Daher musste das Mittagessen für die Kinder eingestellt werden und damit leider auch nichts übrig, um das Schulgebäude und andere Infrastrukturen weiterzuentwickeln oder Instandhaltungen zu ermöglichen.

Wir erhoffen uns aus der Zusammenarbeit mit Ingenieure ohne Grenzen, dass wir durch die Unterstützung die Konstruktion unseres schon schwer beschädigten Schulgebäudes wieder verbessern können. Unsere Traum ist ein den Standards in Kenia entsprechendes Schulgebäude aus Stein zu bauen. Dies würde die derzeit zu ertragenden heißen Temperaturen reduzieren. Jede Klassenstufe würde außerdem darin ihre eigenen Klassenräume bekommen, was zusätzlich den Lärmpegel dämpfen würde. Alles zusammen würde der erste Schritt zu einer verbesserten Lernumgebung, zu einer höheren Lernqualität sein.

Unsere Kinder sind außerdem sehr daran interessiert die deutsche Kultur und Sprache kennenzulernen und falls es möglich ist, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme zu anderen Schulen freuen, welche Brieffreundschaften zwischen den Schülern unterstützen wollen, sodass wir voneinander lernen können.

Ich danke dem Team der Regionalgruppe Leipzig von „Ingenieure ohne Grenzen“, dass es nach Mbita, Watema Community gekommen ist, um unsere Situation und unsere positive Einstellung zum Leben kennenzulernen. Wir hoffen und beten, dass Gott uns Wege eröffnet, gemeinsam mit dem Team aus Leipzig genug Spenden zu sammeln, sodass wir einen Teil unserer Ziele und Träume erreichen werden.

 

10.2020 / Diana, Marie, Katja

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