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Blog des Projekts Uganda: Wasserversorgung für das „Hope Centre“

07.10.2016 // 14:03

Wichtige Erfahrungen bei einer Projektübergabe (2.10 bis 5.10)

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Den ganzen Montag (3.10.) verbrachten wir am Hope Centre, um den Umgang mit Frischwasser und Brauchwasser zu beobachten. Dabei zielten wir auf unterschiedliche Themen ab. Zum einen ging es um die Wassermengen, die täglich gebraucht werden und wofür diese benötigt werden. Zum anderen wollten wir beobachten wie es um das Hygieneverhalten steht. Deutlich wurde beispielsweise beim Händewaschen: Lehrer waschen sich nach dem Latrinengang die Hände, Schüler in Gegenwart von Lehrern auch, Schüler alleine… naja, eher nicht, die Zählung endete 30:4.

Nach dem Essen ist natürlich das Fußballspielen Pflicht. Auch Philip und Johannes wurden nicht verschont. Luise etablierte währenddessen „Der Fuchs geht um“.

Am Abend nutzten wir die Gelegenheit um die beobachteten Probleme beim Projektpartner anzusprechen. Erste Lösungsmöglichkeiten wurden ausgearbeitet und mit in unser Programm aufgenommen.

Dienstag waren wir dann wieder mit unseren Freunden Steven, Robert und Earnest der NGO Suubi unterwegs. Sie nahmen uns mit nach Mityana, zu einem ihrer größten Projekte. Hier stand heute die Übergabe der Anlage an die Community auf dem Programm. Die Vertreterinnen der australischen Stiftung BridgeIT, Wendy und Mia, waren auch mit von der Partie. Außer uns wussten alle, dass bei dieser Veranstaltung Probleme zu erwarten waren. Entsprechend überrascht waren wir (und nur wir) als der feierliche Teil der Veranstaltung plötzlich in eine heftige Diskussion kippte. Erst hinterher wurden uns die Probleme erklärt: eine dritte, in der Stadt ansässige NGO, versuchte ein Geschäft aus dem Projekt zu schlagen. Steven wollte uns mit diesem Besuch auch auf solche etwaigen Probleme hinweisen. Ein tiefer Eindruck bleibt in jedem Fall.

Heute standen noch zwei wichtige Treffen auf dem Programm. Zunächst trafen wir Scovia, die Projektmanagerin für das Hope Centre. Das Treffen war längst überfällig, durch eine längere Reise ihrerseits war es früher nicht möglich. Auch hier konnten wir einige interessante Informationen erhalten.

Nachmittags trafen wir dann das Water-User-Committee des Dorfes Kasala. Dieses Komitee sammelt Gelder bei den Nutzern des Brunnens, um für in Zukunft eventuell nötige Reparaturen gewappnet zu sein. Wir waren sehr positiv überrascht, wie gewissenhaft die Mitglieder arbeiten.

Für Morgen steht nun das letzte planmäßige Treffen dieser Erkundungsreise an.

Viele Grüße

Philip, Luise und Johannes

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