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Blog des Projekts Sierra Leone: Trenntoiletten für Makali

17.12.2018 // 23:09

Viel Arbeit vor uns

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15.10.18 - 20.10.18

Der Rohbau unserer Trockentrenntoilette für Makali besteht aus vier Teilen: dem Fundament, einem Unterbau in welchen die Kotkammern und die Urintanks eingebaut werden, einem Oberbau der die eigentlichen Toilettenkabinen bildet und einem Dach. Diese Woche wollen wir an den unteren zwei Teilen weiterarbeiten. Nachdem wir letzte Woche schon die Baufläche geebnet haben, graben wir nun zuerst die Fundamente aus und erstellen die ersten Zementsteine. Letztere werden für den Unterbau der Trockentrenntoiletten benötigt. Wir wissen, in den nächsten Tagen stehen wir von IOG und das ganze Team der lokalen Handwerker vor einer körperlichen Herausforderung: Für den Unterbau benötigen wir sage und schreibe 900 Zementsteine. Damit sind wir erstmal einige Tage beschäftigt.

Motivierte lokale Unterstützer

Da der Paramount Chief nicht zu der Versammlung am Samstag kommen konnte, besuchen wir ihn am Dienstag. Er freut sich auf die Zusammenarbeit und lädt uns ein, immer vorbeizukommen, wenn wir Probleme haben sollten. Am Mittwoch treffen wir zum ersten Mal mit dem uns zugeteilten Mitarbeiter unseres Projektpartners MADAM. Wir erläutern ihm die Technik und zeigen ihm den bisherigen Baufortschritt. Wir sind uns sicher: mit ihm haben wir einen begeisterten und motivierten Begleiter gefunden.

Nach ein paar Tagen sind die Arbeiten an den Zementsteinen abgeschlossen, sodass diese nur noch trocknen müssen. Die restlichen Tage verbringen wir damit, die Fundamente zu schalen und zu betonieren, damit diese über das Wochenende trocknen können. Hier stoßen die Sierra Leonische und die deutsche Arbeitsweise aufeinander. So heben die Bauarbeiter zuerst nicht die komplette Fläche für das Fundament aus, sondern ein Streifenfundament. Dementsprechend müssen wir Ihnen erläutern, dass die Hauptlast nicht wie hier üblich am Rand sein wird, sondern in der Mitte. Denn dort wird der 2000 Liter Tank stehen. Und auch die Einhaltung von Maßen wird hier nicht immer ganz ernst genommen. Aber nach wenigen Anläufen haben wir uns gegenseitig angepasst. Unsere Bauarbeiter wissen, wie wichtig die korrekten Maße und Abstände sind und bei uns muss nicht mehr alles millimetergenau sein.

Workshop mit den Lehrerinnen und Lehrern

Am Samstag halten wir unseren ersten Water, Sanitation and Hygiene (WASH) Workshop für die Lehrerinnen und Lehrer. Beim Workshop gibt es zuerst eine recht trockene Einführung in die Grundlagen der Hygiene: Wie Krankheitserreger in unseren Körper kommen, warum wir uns die Hände waschen sollte, wo wir sauberes Trinkwasser finden und was wir alles über Lebensmittelhygiene wissen sollten. Da die Lehrerinnen und Lehrer das aber den Kindern auch altersgerecht beibringen sollen, kommt nach jeder trockenen Theorie viel Input für unterhaltsame Unterrichtsideen.

Da wir an einer Primary School, also einer Grundschule, sind, haben wir den Unterricht für Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren angepasst. So verwandeln wir das teils trockene Wissen - wer möchte schon viel über die genaue Funktionsweise von Bakterien hören - in bunte Schaubilder und leicht verständliche Spiele. Alle Beteiligten haben am Workshop viel Spaß, denn die zahlreichen Spiele machen nicht nur für Kinder unterhaltsam.

 

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