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Blog des Projekts Kamerun: Trenntoiletten für eine Grundschule in Ebendi

14.02.2016 // 19:11

Tag 13 – 18.12.2011

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Am Sonntag, dem 18.12.2011, wollten wir uns von den Ereignissen des gestrigen Ausflugs nach Ebendi erholen und unsere Dokumentation auf den neuesten Stand bringen. Normalerweise geht man hier am Sonntagmorgen früh in die Kirche. Wir hatten am Tag vorher keine weiteren Verabredungen getroffen. Joseph Akuma von PEECAS rief aber gegen 10 Uhr an, dass er uns zusammen mit Joseph Asangong und Eugene Wane im Hotel besuchen wollte, um sie uns vorzustellen und uns die Gelegenheit zu geben, mit Ihnen die notwendigen Schritte für die Zukunft abzustimmen.

Um 11 Uhr erschien dann Joseph mit Herrn Asangong und wir besprachen mit ihnen die von uns im Lauf der Woche ausgearbeitete Konstruktion und den Platz, wo wir die Toilettenhäuser hinbauen wollen.

Joseph Asangong ist Bauingenieur und wohnt selbst in Ebendi. Er soll deshalb bei dem bevor­stehenden Bau des neuen Schulgebäudes und später auch beim Bau der Toiletten die Bauleitung übernehmen. Er gab uns weitere wertvolle Tips, wie wir die Konstruktion weiter verbessern können.

Um 12 Uhr erschien dann auch Mr. Wane bei uns im Hotel. Er ist Angestellter in einem Architekturbüro in Bamenda und hat die Zeichnungen für den Neubau angefertigt. Er möchte in näherer Zukunft ein Architekturstudium in einem westlichen Land absolvieren. Auch er ließ sich von uns die Konstruktion erklären und machte einige wesentliche Anmerkungen zu unserem Konzept. Gegen 14 Uhr verabschiedeten sich alle und wir setzten unsere unterbrochenen Arbeiten vom Vormittag fort.

Gegen 16 Uhr kam dann ein Anruf von Terence unserem Fahrer. Er wollte uns besuchen und zu einer Tanzveranstaltung einladen, bei der auch die seltenen Maskentänze zu sehen sein sollten. Wir fuhren mit ihm zu einem Platz in einem Vorort von Bamenda, auf dem sich schon viele Tanzgruppen in unterschiedlichen Kostümen versammelt hatten. Terence war Mitglied in der Rhythmusgruppe aus seinem Dorf, die schon vollzählig auf ihn warteten. Die Stimmung war ausgesprochen fröhlich und ausgelassen. Alle tanzten irgendwie und irgendwann im großen Kreis um die Trommler herum, lösten sich wenn sie müde wurden ab und kamen nach einer Pause wieder zurück. Peter und ich waren voll damit beschäftigt das Geschehen in Fotos und Video festzuhalten. Peter konnte aber auch nicht umhin, sich sehr aktiv in den Tanz einzureihen.

Letztlich traten dann auch noch zwei Tanzgruppen mit Maskentänzern auf. Dies war besonders spektakulär und akrobatisch. Nachdem wir dann schließlich auch unseren finanziellen Obulus in die Runde geworfen hatten, klang das Fest langsam aus. Bei dem gemütlichen Beisammensein von Terence Gruppe erfuhren wir dann auch den Grund dieser Veranstaltung. Es war jemand gestorben!

Solch fröhliche Trauerfeiern sieht man bei uns äußerst selten!

Am Abend im Hotel fielen wir dann müde vom ‚rhythmischen Bewegen’ bald ins Bett, nachdem wir uns mit Terence für den nächsten Morgen um 9 Uhr verabredet hatten.

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