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Blog des Projekts Kamerun: Trenntoiletten für eine Grundschule in Ebendi

14.02.2016 // 18:38

Tag 10 – 15.12.2011

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Es ist Donnerstag, der 15.12.2011, der zehnte Tag unseres Aufenthaltes in Kamerun. Nach dem Frühstück haben wir uns mit Joseph Akuma, dem Vater von Callistus und einer der wichtigsten ‚Technical Advisor’ von PEECAS. Er besucht uns gegen 10 Uhr im Hotel und wir sitzen erst zusammen und besprechen den gestrigen Tag mit Peter Nde und die Fahrt nach Ebendi am Samstag. Wir teilen ihm mit, dass wir gerne eine Nacht in Ebendi verbringen möchten und keine Bedenken wegen der Umstände dort haben. Er will sehen, was sich machen lässt.

Schließlich machen wir uns dann erst zu Fuß und später per Taxi auf den Weg zum Bamenda Hospital. Dies ist in wesentlichen Teilen von Deutschland erbaut und unterstützt worden. Herr Akuma hat dort lange Jahre als Lehrer für Krankenpflege mehrer Generationen von Krankenschwestern und –pflegern ausgebildet. Er ist heute als Rentner noch ein gern gesehner Gast und konnte uns so fast überall herum führen und uns mit vielen Mitarbeitern bekannt machen.

Jedesmal, wenn er von unserem Projekt anhand des mitgebrachten Präsentationsblattes berichtete, erfuhren wir sehr viel Interesse und Lob für unsere Arbeit. Dies lässt auf viele Nachfolgeprojekte hoffen. Besonders das Treffen mit dem Arzt Dr. Ngwa und dem Direktor des Ausbildungszentrums Joseph Nkwain waren sehr interessant und ergiebig.

Nach dem Hospital sind wir dann mit einem Mittelklasse-Taxi mit 6 Mann plus Fahrer zum PEECAS-Büro gefahren. Der innerstädtische Verkehr läuft hier entweder mit einem Motobike, ‚Suzuki’ genannt, oder mit einem sogenannten ‚sharetaxt’ ab. Die Fahrgäste warten am Straßenrand bis ein Taxi anhält. Man verhandelt den Preis und der Fahrer nimmt je nach Bedarf bis zu einer Person mehr mit, als der Wagen Sitzplätze hat. Unser Taxi hatte 5 Sitzplätze. Peter saß hinten mit 2 anderen Mitfahrern und ich saß mit Joseph auf dem Beifahrersitz. Insgesamt waren wir also zu sechst. Man fühlt sich zwar nicht wohl bei solch einer Fahrt, aber es geht. Bei einem Preis von umgerechnet 25-30 Cent pro Person sieht man über manches hinweg. Die Situationen sind oft so, dass man leicht ins Beten kommt.

Am PEECAS-Büro angekommen, haben wir die Präsentation zur ‚Community Participation’ von Joseph noch einmal nachgestellt, um sie auf Video aufzunehmen. Diese Präsentation hatten wir am Montag, als wir zum ersten Mal im Büro waren, schon einmal gesehen. Wir fanden sie einmütig so herausragend und beispielhaft, dass wir sie für unsere Freunde zu hause dokumentieren wollten. Wir haben Joseph als Arbeitsgrundlage das Handbook ‚My School Loo’ von der GTO überreicht, das gegenseitig weitere Anregungen zur Schulung der Toilettenbenutzer möglich machen sollte.

Schließlich hat uns Joseph über das zum PEECAS-Büro gehörende Grundstück geführt, uns verschiedene Pflanzen und Bäume gezeigt und uns schließlich den Entstehungsprozess des Palmöls erklärt und gezeigt. Das Grundstück ist teilweise wie in einem Dschungel bewachsen. Was fehlte waren die Tiere. Außer einer Katze ist uns nichts über den Weg gelaufen.

Gegen Abend haben wir dann zusammen im Dreamland-Restaurant gespeist und Ephraim getroffen, der am nächsten Tag mit Peter nach Esu fahren sollte.

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