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Blog der Regionalgruppe Berlin

09.02.2016 // 17:24

Neue Bauweise der Zisternendächer in Tansania

Seit Anfang August dieses Jahres sind Mitglieder unserer Berliner Regionalgruppe nun in Kagera um die dritte Bauphase des Zisternenprojekt zu Ende zu bringen. Für die Konstruktion der Dächer der Wassertanks wurde ein neues System entwickelt, dass in Zukunft den Bau erleichtern wird.

Bisher wurden für den Guss der Dächer einfache Decken aus zusammengenähten Betonsäcken verwendet, an denen die Bewehrung befestigt wurde. Diese Bauweise erfordert jedoch viel Zeit und einen hohen Verbrauch an Stahl. Eine Holzschalung, die mittels eines Gerüsts aus Baumstämmen in die Zisterne gesetzt wird, soll den Bau nun effizienter machen und die entstehenden Dächer werden gleichzeitig noch stabiler. Nachdem der Beton auf die mit Folie ausgelegte Schalung aufgetragen ist, muss er 10 Tage durchtrocknen. Danach können die einzelnen Elemente der Schalung über eine Öffnung im Dach der Zisterne herausgenommen und für die Konstruktion weiterer Dächer verwendet werden.

In den ersten Tagen nach der Ankunft der Ingenieure ohne Grenzen wurde sogleich mit dem Bau der Schalung begonnen. Dafür mussten als erstes die Holzplatten zugesägt und verschraubt werden. Tansanische Arbeiter erlernten dabei den Umgang mit Akkuschaubern und Sägen, Werkzeugen die aus aus Deutschland mitgebracht wurden und der Partnerorganisation Mavuno zur Verfügung gestellt werden damit die Arbeiter sie auch weiterhin nutzen können.

Die 14 einzelnen Elemente der Schalung wurden bereits in den ersten Tagen fertiggestellt. Ein LKW transportierte sie dann auf die Baustelle der Wassertanks. Dort wurde anschließend damit begonnen die Baumstämme, die als Gerüst und Unterlage für die Schalung dienen, zuzusägen. Jedes Schalungselement liegt auf diesen Stämmen auf. Durch einen längeren Stamm in der Mitte der Zisterne erreichen die Elemente zusammen die Kuppelform des späteren Dachs.

Da die Zisternen in ihrem Durchmesser leicht variieren, wurden an die Schalungselemente Verlängerungen angeschraubt um sie optimal anzupassen. Das Holz wurde dann mit einer Folie ausgelegt, damit die Schalung später wieder auseinandergeschraubt und entfernt werden kann. Es folgte die Befestigung der Bewehrungen, die den Zug des Betons aufnimmt.  Mitte August konnte das erste Dach gegossen werden. Bis Ende Oktober sollen noch drei weitere Tanks fertiggestellt werden.

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