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Blog des Projekts Nepal: Wiederaufbauhilfe in Lurpung

22.02.2017 // 12:01

Nacherkundung im Bergdorf Lurpung

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Vom 29.11. - 13.12.2016 waren August und Christoph von den Ingenieuren ohne Grenzen, Regionalgruppe Nürnberg zu einer privaten Reise nach Nepal gereist.
In der zweiten Woche haben sie im Projektdorf Lurpung, der Distrikthauptstadt Dhulikhel und Kathmandu eine Nach­erkundung für die geplante Umsetzung der ersten Projektphase durchgeführt.

Die Planung: erdbebensicherer Neubau Lehrerwohnhaus und statische Ertüchtigung des von der Nepalhilfe Biberach für ihre Einsätze genutzten Wohnhauses wurde vor Ort besprochen. Unsere Partner waren: Nirdhoj Lama von HVC (Himal Village Care), das von ihm beauftragte Ingenieurbüro sowie Behörden. Der örtliche Ingenieur erstellt nach unseren Entwürfen die für das Lehrer­haus erforderliche Planung und kümmert sich um die Genehmigung bei der Behörde. Eine Zusage hierfür wurde von dieser bereits in Aussicht gestellt.

Die statische Ertüchtigung eines weniger stark beschädigten Einzelhauses bedarf keiner Baugenehmigung. Wir erhalten dafür auch keine, da es für Sanierung seitens der zuständigen Behörden DUDBC bzw. NRA keine Rege­lungen gibt. Für die Geldtransfers ist die Bestätigung jedoch erforderlich, damit seitens des SWC (Social Wellfare Council) dem nepalesischen NGO ein Account dafür eingerichtet werden kann. Diesen bekommen wir wegen fehlender Genehmigung nicht.Wir werden kurzfristig versuchen, dennoch eine praktikable Lösung hierfür zu finden.

Mit den Bewohnern Lurpungs fand eine Dorfversammlung statt. Dem Lehrerhaus wurde zugestimmt, jedoch auf einem anderen Grundstück als ursprünglich von HVC dafür vorgesehen. Der Bauplatz wurde vermessen, er ist geeignet. Die erforderliche Infrastruktur wurde ebenfalls geprüft. Die Diskussion über die Mustersanierung mit statischer Ertüchtigung in erdbeben­sicherer Bauweise wurde sehr kontrovers geführt. Die Bewohner sind stark verunsichert, un­zufrieden mit ihren Behörden und des langen Wartens, bis endlich etwas geschieht, über­drüssig. Am liebsten würden alle neu bauen wollen, dazu fehlen ihnen jedoch die finanziellen Mittel.

Ende Februar 2017 beginnen wir mit den Bewohnern mit dem Neubau des Lehrerhauses. Es soll die Bewohner in die erdbebensichere Bauweise und die handwerkliche Befähigung dazu einweisen. Für ihre Mitarbeit erhalten die Bewohner einen Tageslohn von ca. 10,00 €, die erforderliche Eigenleistung von 20% wird durch Lohnverzicht erreicht. Das Lehrerhaus dient darüber hinaus auch als Anschauungsobjekt für eine zukünftige Wohnentwicklung:

  • Einbau von Fenstern
  • Toilette
  • Dusche
  • Kalt- und Warmwasser und
  • ein rauchfreier Ofen (Herd)

Von der Regionalgruppe Nürnberg werden für die Organisation, Anleitung, Unterweisung und Kontrolle etc. wechselnd Ingenieure und handwerklich geschickte Masterstudenten in 2- bis 4wöchigem Wechsel ausreisen. Weiter konnten wir vor Ort eine nepalesische Bauingenieurstudentin, die die regionale Tamangsprache beherrscht, zur Mitarbeit gewinnen.
Wir freuen uns auf das gemeinsame learning by doing. Zu guter Letzt wurden noch die in Nepal vorhandenen Baumaterialien, Maschinen und deren Verfügbarkeit und Preise gecheckt.

Die Bewohner wünschen sich darüber hinaus eine baldige Umsetzung des 2014 begonnenen Wasserprojektes: Ausbau der Ressourcen, Bevorratung und Verteilung. Insgesamt soll eine ausreichende, dauerhafte Verfügbarkeit von Wasser sichergestellt werden. Dies wir in einem weiteren Projekt (NPL-IOG14) realisiert.

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