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Blog des Projekts Kamerun: Trenntoiletten für eine Grundschule in Ebendi

14.02.2016 // 19:20

Kurzbericht zur zweiten Erkundungsreise nach Kamerun

Karl-Georg Bienias

09.06.2013 21:20

Das Ziel dieser Reise war es in erster Linie die Möglichkeiten auszuloten Baumaterialien vor Ort herzustellen bzw. zu beschaffen und Preise für unsere Kalkulation in Erfahrung zu bringen.

Die Kölner Gruppe ist schon seit einiger Zeit dabei, ein Trenntoiletten-Projekt für Kamerun zu entwickeln und zu realisieren.
Kamerun ist ein Land mit ca. 20 Mio. Einwohner und ungefähr flächenmäßig  30% größer als die Bundesrepublik. Es ist ein fruchtbares Land mit einer extrem langen Regenzeit. Leider ist die Infrastruktur des Landes sehr schlecht entwickelt und so sind Reisezeiten auch über kurze Entfernungen von mehreren Stunden normal.
Dies heißt auch, dass selbst in stadtnahen Gebieten keine befestigten Straßen, Kanalisation und Trinkwasserversorgung vorhanden sind.
Die Deckung des täglichen Bedarfs an Wasser erfordert hier schon einen hohen Aufwand. Von der Bewirtschaftung eines eigenen Stückes Land bis zu der Versorgung mit eigenem Obst und Gemüse ganz zu schweigen!
Der Tageslohn eines ungelernten Arbeiters beträgt in Kamerun umgerechnet 3€, ein gelernter Facharbeiter bekommt ca. 7,50€. Selbst bei den wesentlich niedrigeren Preisen ist es kaum möglich davon zu leben.
Um ein Projekt realisieren zu können, ist es erforderlich das Umfeld, die örtlichen Gegebenheiten und die Menschen mit denen man zusammenarbeiten wird, kennen zu lernen. Dies war der Grund unserer Erkundungsreise. Voraussetzung für die Realisierung ist auch die Zusammenarbeit mit einer regierungsunabhängigen Kameruner Organisation (NGO).
Die Toilette wird in einem abgelegenen Ort in Ebendi (in der Nähe von Widikum, Nordwest Region) gebaut. Die neue Schule hat zur Zeit ca. 150 Schüler, die von örtlichen Lehrern unterrichtet werden. Dieser Ort ist nur mit einem geländegängigen Fahrzeug zu erreichen und auch dann nur unter schwierigsten Bedingungen.
Der überschwängliche Empfang entschädigte aber voll für die  Strapazen. Es war ein Event für das gesamte Dorf und insbesondere für die Kinder.
Die feierliche Übergabe für den geplanten Standort wurde vom örtlichen Fon - in etwa vergleichbar mit einem Bürgermeister - persönlich durchgeführt.
Unsere Hauptaufgabe der Reise bestand in der Ermittlung der örtlichen Preise sowie in der Suche nach geeigneten Lieferanten und Facharbeitern. Wir konnten hier eine umfassende Lösung erarbeiten, wenn man sich auch davon verabschieden musste, dass man einfach mal so z.B. Fertigbeton bestellt, wie das unseren Vorstellungen entspricht. Der Split wird von Hand gebrochen und zerkleinert. Anschließend muss alles vor Ort gebracht werden, was schon alleine für Zement ein Handicap darstellt, der - für das Land nicht unüblich - mit dem Moped angeliefert wird.
Wir hoffen nun, dass unser Projekt bald realisiert werden kann und es ein Pilotprojekt für die ganze Region wird.
Was bleibt ist die beeindruckende Begegnung mit Menschen jenseits des Tourismus.

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