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Blog des Projekts Uganda: MisombWater - Verbesserung der Wasserversorgung und der sanitären Einrichtung an der Sittankya Primary School in Misombwa

22.11.2019 // 15:41

KayenYES Erkundungs-Ausreise Woche 1

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Am 14.11.2019 begann die Erkundungs-Ausreise für Regina, Sebastian und mich (Sina) nach Uganda für das KayenYES-Projekt. Während diesem spanenden Abschnitt des Projekts werden wir alle beteiligten Personen kennenlernen und sind nicht mehr nur auf eine Kommunikation über das Internet angewiesen. Wir hofften mit den LehrerInnen, den SchülerInnen und unserem Projektpartner Steven von Suubi Community Projects die Bedürfnisse und Probleme der Menschen vor Ort klären zu können. Gemeinsam wollen wir so über die kommenden drei Wochen erste nachhaltige Lösungsansätze entwickeln und auf Durchführbarkeit überprüfen. Auch wollen wir uns ein Bild von der Infrastruktur an der Kayenje Church of Uganda Primary School machen.

Nach einem mehr oder weniger schlaflosen Flug, mit Zwischenstopp in Dubai, kamen wir am Freitag in Kampala an. Den darauffolgenden Tag haben wir genutzt um unsere Pläne im Detail mit unserem Projektpartner Steven von Suubi Community Projects durchzusprechen und uns mit Zoe von Engineers Without Borders USA auszutauschen.

Sonntag ging es dann gemeinsam mit Steven in die Projektregion. Angekommen an der Kayenje C/U PS konnten wir einen ersten Einblick in die Situation vor Ort erlangen. Am Abend lernten wir außerdem James, den Chairman der Parents-Teachers-Association, und Josephine, eine Lehrerin der Schule, kennen.

Montag konnten wir die Schule und das Gelände dann das erste Mal auf eigene Faust erkunden. Dabei stellten wir fest, dass die dortige Situation nicht der entspricht, wie sie uns im Vorhinein beschrieben wurde. Mit uns wurde eine Wasserversorgung und die Verbesserung der sanitären Anlagen kommuniziert. Nun stellten wir fest, dass die Schule 5 Zisternen und einen Brunnen hat und ans National Water System angeschlossen ist. Das Wasserloch, aus dem laut der Anfrage jeden Tag das Wasser geholt werden muss, wird seit längerer Zeit nicht mehr genutzt. Auch wurden uns vier Latrinen gezeigt, welche im September fertig gestellt wurden. Daraufhin diskutierten wir mit unseren Projektpartner Steven und der Regionalgruppe in Darmstadt, um das weitere Vorgehen zu planen. Insbesondere weil wir die Kompetenz der Regionalgruppe beim Thema Wasser sehen und leistbare Unterstützungen an der Kayenje C/U PS in andere Richtungen gehen. Wir beschlossen gemeinsam, uns von Steven andere Orte zeigen zu lassen, die wir unterstützen könnten.

So holte uns Steven am nächsten Nachmittag wieder ab, um mit uns zurück nach Kampala zu fahren. Vorher verbrachten wir allerdings noch einen schönen Vormittag an der Schule, mit Erkundung der Umgebung und einem kleinen Badminton-Spiel mit dem Lehrer Joseph und einigen SchülerInnen. Bei Steven wurden wir sehr lieb von der ganzen Familie aufgenommen.
An den zwei darauffolgenden Tagen konnten wir dann einige von Suubis Projekten sehen. Darunter zwei Schulen, die Unterstützung bei der Wasserversorgung brauchen und ein Health Center, welches ebenfalls Unterstützung beim Thema Wasser benötigt. Außerdem konnten wir bei der Grabung eines Brunnens zuschauen und einige abgeschlossene Projekte von Suubi sehen.

Wir sehen das Projekt an der Sittankya Primary School in Misombwa Village als sehr vielversprechend an, um es zu unterstützen. Die Schule umfasst derzeit ca. 320 SchülerInnen, 12 LehrerInnen und einen Koch. Das Wasser, welches größtenteils zur Essenszubereitung verwendet wird, wird in der Regenzeit von den SchülerInnen aus einem 500 – 600 m entfernten Wasserloch geholt werden. Dieses Wasser wird zum Kochen unbehandelt verwendet und für die SchülerInnen, die sich kein trinkbares Wasser leisten können, abgekocht zum Trinken rausgegeben. In der Trockenzeit ist kein Wasser an dieser Stelle verfügbar und es wird Wasser aus einem 3 km entfernten Brunnen geholt werden. Dafür verpassen die SchülerInnen oft den gesamten Nachmittagsunterricht.

Die Unterstützung eines Brunnenbaus wäre beispielsweise eine Möglichkeit, wie wir uns an dieser Stelle einbringen könnten. Hierzu Eine Möglichkeit zur Unterstützung, die wir leisten könnten, wäre die Bohrung eines Brunnens. Dazu werden wir in den nächsten Tagen weitere Untersuchungen und Gespräche mit dem Schulleiter, sowie der dort ansässigen Gemeinde durchführen.

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