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Blog des Projekts Uganda: Verbesserung der sanitären Einrichtung an der Kayenje Church of Uganda Primary School

06.01.2020 // 18:43

Erkundung Woche 2

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Nachdem Ende letzter Woche das KayenYES Projekt an die Sittankya Primary School in Misombwa Village, in den Nord-Osten von Kampala, verlegt wurde, war die Erkundung der aktuellen Situation der Schule und der Umgebung diese Woche in vollem Gange! Die Entscheidung den Projektstandort zu verlegen fiel nicht leicht, stellte sich jedoch als notwendig heraus. (siehe dazu: Erkundungs-Ausreise Woche 1). 

 

Die Sittankya Primary School ist eine staatliche Schule mit 320 SchülerInnen, 12 LehrerInnen und einem Koch. Die vorhandene Infrastruktur besteht aus zwei Schulgebäuden, einem Schulgarten, einer Kochstelle und einer Latrine. Die Wasserversorgung setzt sich aus einer nicht funktionsfähigen Zisterne, einem 500m entfernten Wasserloch und einem 3km entfernten Dorfbrunnen zusammen.

Die Projektarbeit hatte diese Woche zwei Schwerpunkte. Zum einen sollte das Projekt durch weitere Gespräche mit den Stakeholdern vorangebracht werden. Zum anderen war es wichtig den gewonnenen Einblick in die aktuelle Situation zu erweitern und die Gegebenheiten zu dokumentieren.

Damit die beteiligten Parteien des Projekts das gleiche Verständnis der jeweiligen Rollen und Verantwortlichkeiten haben, wurde gemeinsam von dem Schulleiter Grace Kintu, dem Projektpartner Steven von Suubi Community Projects und den Ausreisenden, das Memorandum of Understanding (MoU) ausgearbeitet. Dabei werden die Rollen und Verantwortlichkeiten zunächst diskutiert und schlussendlich in Form des MoU verschriftlicht und unterschrieben.

Außerdem fand ein Treffen mit dem District Development Officer statt. Dieses Treffen war wichtig, um uns offiziell im Subcounty vorzustellen und um potenzielle Unstimmigkeiten mit den Behörden zu vermeiden.  Darauf folgte ein Meeting mit der Parent-Teacher-Association und dem School-Management-Committee. Auch diese beteiligten Parteien versicherten dem Projekt ihre Unterstützung.

 

Um im weiteren Verlauf der gemeinsamen Projektarbeit den bestmöglichen Standort für alle eventuell zu erbauenden technischen Umsetzungen ermitteln zu können, wurde mit der Erstellung einer Karte des Schulgeländes begonnen. Hierfür wurden die Grenzen des Grundstücks, alle auf dem Gelände befindenden Gebäude und großen Bäume eingemessen und dokumentiert. Weiterhin wurden die Latrinen der direkten Nachbarn in die Karte eingetragen, da diese Einfluss auf die später zu implementierende Wasserversorgung haben können. Beispielsweise könnte das Grundwasser kontaminiert werden.

Zudem wurden, um erste Erkenntnisse über die Qualität der Wasserversorgung zu gewinnen, Wasserproben genommen. Es wurden Proben von den drei Wasserstellen (Dorfbrunnen, Wasserloch und eingefasste Quelle), die je nach Wasserstand genutzt werden, genommen. Die mikrobiologischen, organoleptischen (Trübung und Geruch) und physikochemischen Eigenschaften (Temperatur, pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit) konnten mithilfe verschiedener Methoden bestimmt werden. Dabei stellte sich heraus, dass das Wasser aus allen Wasserstellen mit verschiedenen Bakterien kontaminiert ist. Zur Bestimmung benötigter chemische Parameter wird kommende Woche das Labor des Unternehmens Chemiphar Uganda Ltd. in Kampala mit der Analyse einer Probe des Dorfbrunnens beauftragt. 

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