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Blog des Projekts Nepal: Wiederaufbauhilfe in Lurpung

18.04.2018 // 15:39

Erdbebensichere Haussanierungen gehen weiter

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Unser Projektleiters Christoph ist am 20. März wohlbehalten wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Ein interessantes Zeitungsinterview über seinen Aufenthalt und die gemachten Erfahrungen findet sich unter folgendem Link:
http://www.nordbayern.de/region/hoechstadt/hemhofener-architekt-hilft-in-nepal-1.7447312.

Seit dem 4. April ist nun unser Prokektteam-Mitglied Jan im Projektdorf Lurpung, um drei Wochen lang den weiteren Innenausbau des Lehrerhauses und die erdbebensicheren Sanierungen weiterer Wohnhäuser zu begleiten. Er war schon im Nov./Dez. 2017 vor Ort und kennt sich daher bereits aus. Begleitet wird er von Dana, die über unseren Projektpartner, die Nepal-Hilfe Biberach, mitreist. Beide haben gerade ihren Bachelor-Abschluss im Bereich Bauingenieurwesen gemacht und können nun wertvolle Erfahrungen für ihren späteren beruflichen Einsatz sammeln. Über ihren bisherigen Aufenthalt berichten sie:

Erste Woche:

Ankunft in Kathmandu. Aufbruch nach Lurpung am folgenden Tag. Kontrolle der bisher erledigten Arbeiten. Im Dorf wird an der Fertigstellung der Ringanker und Dächer gearbeitet. Die bisher ausgeführten Arbeiten sehen ordentlich und richtig ausgeführt aus.
Beginn mit der Installation der Elektroleitungen im Lehrerhaus. Materialaufstellung für den Innenausbau des Lehrerhauses und der Wohnhäuser.

Zweite Woche:

Fahrt nach Kathmandu. Besprechung bei der Baubehörde mit dem Ergebnis, dass wir zuerst eine Genehmigung durch die Wiederaufbaubehörde (NRA) benötigen. Der Termin dort klappt leider nicht. In Kathmandu kaufen wir die benötigten Materialien für Dachstuhl und weiteren Ausbau des Lehrerhauses ein. Außerdem treffen wir eine Projektleiterin von UNOPS, der operativen UN-Unterorganisation. Mit ihr diskutieren wir über das weitere Vorgehen bei unserem Projekt und den Umgang mit der Behörde NRA.

Zurück in Lurpung beginnen die Arbeiten an der Dachkonstruktion der Häuser. Parallel dazu beginnt die Installation der Elektrik im Lehrerhaus. Außerdem treffen wir einen Ingenieur in Lurpung, mit dem wir gerne zusammenarbeiten möchten. Er soll in Zukunft möglichst die Planung und Überwachung der Ausführung übernehmen. Die Verhandlungen darüber dauern noch an.

Das Wetter in Nepal bringt bereits zunehmend Regenfälle - die Monsunzeit kündigt sich an. Es wir daher langsam Zeit, die Außenarbeiten an den zu sanierenden Häusern abzuschließen und die Dächer dicht zu machen.

Dritte und vierte Woche:

Die Elektroinstallation im Lehrerhaus wird fertiggestellt. Die Wände im Bad und die Türen werden eingebaut. Zur Ausführung der Treppe zum Dachgeschoss gibt es unterschiedliche Meinungen - unser örtlicher Partner setzt sich schließlich mit seiner Vorstellung durch.

Wir treffen uns ein weiteres Mal mit UNOPS-Vertretern und besprechen eine weitere mögliche Unterstützung durch sie. Dann wird es langsam Zeit für abschließende administrative Arbeiten, ehe es auf den Rückflug nach Deutschland geht.

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