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Blog der Regionalgruppe Nürnberg

08.03.2016 // 17:13

Energie zum Lernen - Nürnberger Ingenieure engagieren sich für eine Schule in Bangladesch

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19.11.2013 08:53

Bangladesch, Durgapur – Die Ingenieure ohne Grenzen e.V., Regionalgruppe Nürnberg, beginnen ein neues Projekt, das die Grundschule Nomuna in Bangladesch in den Fokus nimmt.

Ziel ist es den Schulneubau mit ausreichend Strom aus Photovoltaik für Licht und fließend Wasser zu versorgen. Bei diesem Projekt arbeiten die Ingenieure mit dem Verein Akankha – Vision für Bangladesch zusammen, der den Unterhalt der Schule gewährleistet.

Die Grundschule Nomuna liegt in der ländlichen Region Jessore District des südasiatischen Staates Bangladesch und wurde im Jahr 2012 mit Unterstützung des Vereins Akankha errichtet.  Sie soll ab Anfang 2014 den regulären Betrieb aufnehmen und über 100 Schulkinder beherbergen. Im November 2013 reisen nun zwei Mitglieder der Regionalgruppe Nürnberg, Richard Koch und René Dmoch, im Rahmen einer Erkundung nach Bangladesch, um sich vor Ort ein Bild der Situation zu machen und die Elektrifizierung der Schule vorzubereiten.

Die Erkundung soll in erster Linie klären, welche Rahmenbedingungen tatsächlich bestehen und welche Probleme für die Schul- und Dorfgemeinschaft vordringlich sind und wie sich die Situation nachhaltig verbessern lässt. Darüber hinaus wird sich das Projektteam viel Zeit dafür nehmen, die Elternbeiräte der Schule kennen zu lernen und Kontakte zu Verwaltungen und Partnervereinen zu knüpfen.

Keine einfache Aufgabe für das Team rund um die Studenten René Dmoch und Richard Koch. Sie müssen tief in eine andere Kultur eintauchen, viele Menschen innerhalb kurzer Zeit kennen lernen und Vertrauen auf- und Vorbehalte abbauen. Zudem ist Bangladesch ein relativ armes Land, dessen Infrastruktur wenig entwickelt ist. So ist die öffentliche Stromversorgung chronisch unzuverlässig – Stromausfälle von sechs Stunden und mehr sind die Regel – und in weiten Teilen des Landes auch gar nicht vorhanden. Auch Kommunikation und Verkehr stellen Herausforderungen dar – Umstände, die viele Ingenieure ohne Grenzen aus ihren Projekten kennen, die aber für die jungen Studenten neu sind.

„Wir haben großen Respekt vor der vor uns liegenden Aufgabe! Vor allem über die kulturellen Hürden und Fallstricke mache ich mir aktuell viele Gedanken. Aber wir wurden durch Workshops zu solarer Energietechnik und Projektmanagement in der Entwicklungszusammenarbeit gut auf unsere Reise vorbereitet. Auch der Austausch mit erfahrenen Projektleitern innerhalb unserer Regionalgruppe hilft.“ So René Dmoch.

Erst nach ihrer Rückkehr aus Bangladesch beginnt die eigentliche Arbeit am Projekt. Dann gilt es zu planen, zu koordinieren, Schulungsunterlagen zu entwickeln und die Geldmittel zu beschaffen. Die Installation der Anlage kann daher frühestens Mitte bis Ende nächsten Jahres erfolgen. Aber für das Schuljahr 2014/2015 soll es dann Licht und eventuell Wasser in den Klassenzimmern von Nomuna geben.

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