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Blog des Projekts Uganda: Wasserversorgung für das „Hope Centre“

25.09.2016 // 10:06

Endlich in Kasala (20.9 bis 23.9)

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Aus Jinja kommend verließen wir am Mittwoch den Bus in Mukono. Hier holte uns Peter, Isaacs Assistent und ebenfalls Mitarbeiter von Beacon of Hope Uganda, an der Hauptstraße ab. Von hier aus ging es zunächst zum Volunteer Guesthouse, wo wir die nächsten Wochen wohnen werden. Dann aber endlich los! Nach Kasala ist es noch etwa eine halbe Stunde Fahrt. Kommt aufs Taxi an. In Kalagi umsteigen auf ein Boda-Boda (Motorradtaxi), dann nochmal ein paar Kilometer Fahrt über die Sandpiste und dann – endlich - das Hope Centre. Schon so viele Bilder gesehen und jetzt endlich live.

Isaac empfängt uns in der Einfahrt und freut sich, so wie wir. Nach der Begrüßung geht’s los dem Kick-Off-Meeting. Während des Gesprächs und des Rundgangs über das Gelände des Hope Centres prasseln die Informationen nur so über uns herein. Das erste Gebäude ist im Betrieb, die Klassenzimmer der Vorschule (Baby-, Middle- und Topschool) sind total bunt und überall liegt Spielzeug (sieht nach Spaß aus). Die Klassenräume der Primaryschool (P1 und P2) sind dagegen etwas trister, da wird man immerhin nicht abgelenkt. Was fehlt sind die Schüler, die haben noch frei bis Montag. Auf dem Gelände gibt es außerdem noch einen Spielplatz, eine traditionelle Küche samt Ausgabe (für Frühstück und Mittagessen) und ein Latrinengebäude. Ein Wohngebäude für die Lehrer ist aktuell im Bau, ein kleiner Stall ist gerade von 2 Volunteers fertiggestellt worden. Hier sollen demnächst Hühner und/ oder Schweine fürs Mittagessen sorgen. Hinter dem Stall ein großer Garten, ebenfalls zur Selbstversorgung.

Dann ging es aber erstmal los zum Chairman, der muss natürlich als einer der ersten getroffen werden.  Er heißt uns sehr herzlich willkommen und dankt uns für das Engagement der Projektgruppe in Darmstadt! Zusammen mit Peter, Isaac und dem Chairman besuchen wir eine Wasserstelle am Rande Kasalas. Zwar schmeckt das Wasser das aus der Quellfassung sprudelt, mittlerweile sind wir allerdings schon einige Kilometer entfernt. Zu beobachten ist, dass ausschließlich Kinder mit Wasserkanistern unterwegs sind, Wasserholen ist wohl Kindersache.

Das Community Meeting passt heute scheinbar nicht mehr in den Tagesplan, kurzerhand ändert der Chairman den Termin. Pläne ändern ist einfach als Chairman! ;)

Zurück im Guesthouse in Mukono hieß es dann erstmal schreiben, schreiben, schreiben. Alle neuen Informationen dokumentieren, neu entstandene Fragen sammeln…

Am nächsten Morgen (22.9) trafen wir uns mit John und Fred, zwei Bauunternehmer, die zusammen schon einige Wasserbauprojekte durchgeführt hatten, vor allem Brunnenbauten. Zwei dieser Projekte (Handpumpe und Solar-Pumpe) besuchten wir gemeinsam. Zurück in Kasala stand als nächstes ein Treffen mit den Community Leaders an. Der Vertreter des Königs, die Frauenvertreterin, der Verteidigungsbeauftagte, der Chairman, dessen Sekretärin/ Frau und Peter als unser Übersetzer waren mit von der Partie. Per Präsentation stellten wir den Verein und das Projekt vor, die Leader stellten das Dorf vor. Anschließend wurde viel diskutiert, über die Probleme, die Dorfgeschichte und das Erreichte.

Heute (23.9) trafen wir den Water District Officer in Mukono. Die Unterhaltung war sehr informativ. Als viel gefragter Mann hat er natürlich nicht unbegrenzt Zeit, da er allerdings in rekordverdächtiger Geschwindigkeit spricht, hatten wir mehr als genug Zeit um auf alle vorbereiteten Fragen eine Antwort zu bekommen. Jetzt gilt es diese Informationen wieder aufzubereiten. Nächstes Update folgt in ein paar Tagen!

Viele Grüße

Philip, Luise und Johannes

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