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Blog des Projekts Nepal: Wiederaufbauhilfe in Lurpung

12.09.2017 // 23:52

Die Decke des Obergeschosses ist fertig!

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Vom 21.08. bis 19.09.2017 hält sich unser Projektleiter Christoph weitere vier Wochen lang in Nepal auf und koordiniert die Arbeiten vor Ort.

Auch in der Monsunzeit gehen die Arbeiten am Lehrerhaus, wie berichtet, weiter voran, auch wenn es wetterbedingt immer wieder Unterbrechungen und Wasser- oder Stromausfall gibt. Die Furt durch den benachbarten Fluss ist wegen des Hochwassers kaum noch passierbar. Material, das dringend benötigt wird, muss dann zu Fuß hochtransportiert werden.

Michael, Leiter unserer Partnerorganisation Himalayan Project (Erdbeben-Hilfe Biberach), ist ebenfalls zeitweise mit vor Ort. Das ist eine gute Gelegenheit, einige anstehende Fragen zum Projekt zu erörtern, vor allem die Konstruktion des Dachstuhls. Dieser soll ja, wie bereits erwähnt, nun als Metallkonstruktion errichtet werden.

Christoph nimmt den Zustand des Baus auf und notiert Punkte, die nachgebessert werden müssen. Insgesamt macht der Bau einen ordentlichen Eindruck. Durch den Regen sind Innenräume teilweise feucht geworden und müssen gezielt gelüftet werden.

Da das Lehrerhaus an einem Hang errichtet wird, werden Daten zusammengestellt, damit von Fachleuten überprüft werden kann, ob evtl. eine Hangsicherung erforderlich ist.

Aufgrund der aktuellen Baustellenbegehung und der getroffenen Beschlüsse wird Material in Kathmandu beschafft und zur Baustelle transportiert.

Christoph trifft sich mit Mr. Pradhan von der Kathmandu University, einem Fachmann für erdbebensicheres Bauen. Mit ihm werden Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit besprochen.

Die nächste Ausreise von Projektmitgliedern, eigentlich geplant für Mitte September, muss wegen des 14tägigen Dashain-Festivals ab 21.09., von dem wir bisher nichts wussten, verschoben werden.

Stand Lehrerhaus:

Für noch fehlende Deckenbalken über dem 1. Stock werden in der Nähe Bäume gefällt, zur Baustelle transportiert und vor Ort fertig bearbeitet und imprägniert. Die Deckenbalken werden sodann verlegt und mit Winkeleisen auf dem Unterzug befestigt. Darauf werden die Deckenbretter verlegt und dann das Mauerwerk zwischen den Deckenbalken eingebracht. Anschließend werden die Gesimsbalken, für die zusätzliches Holz aus Kathmandu besorgt worden ist, von den Arbeitern kunstvoll bearbeitet und eingebaut.
Ein Stahlträger wird mit großem Aufwand von mehreren Arbeitern in das Gebäude transportiert und zur Verstärkung oberhalb des Treppenhauses befestigt. Die Bearbeitung bereitet wegen schlechten Werkzeugs einige Probleme.
Schließlich wird die Bewehrung des (obersten) Kniestock-Ringankers hergestellt und anschließend betoniert.
Der Schlosser beginnt währenddessen mit dem Schweißen zur Vorfertigung des Dachstuhls. Hierfür wurde eine provisorische Elektroverteilung eingerichtet.

Wohnhaussanierung:

Der Wohnhaus-Dachstuhl soll nun ebenfalls, analog zum Lehrerhaus, in Stahl hergestellt werden. Die Warmwasserinstallation wurde vorbereitet. Die Tür zum neuen Bad wurde gangbar gemacht.
Das Erdgeschoss nebst Bad kann bereits wieder benutzt werden. Im Obergeschoss fehlen noch die Zwischenwände, es kann jedoch schon provisorisch benutzt werden. Die Arbeiten am Obergeschoss und am Dach werden nach Ende der Monsunzeit fortgesetzt.

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