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Blog des Projekts Nepal: Wiederaufbauhilfe in Lurpung

22.02.2017 // 13:00

Die Arbeiten in Lurpung beginnen!

Endlich kann es losgehen! Seit unserer Nacherkundung im Dezember 2016 sind die Vorbereitungen für die Implementierung auf Hochtouren gelaufen. Unser Zeitplan sieht vor, dass Ende Februar 2017 als Erstes eine einwöchige Schulung der Arbeiter in erdbebensicherem Bauen sowie ein Sicherheitstraining abgehalten wird. Danach wird die Baustelle eingerichtet und mit dem Neubau des Demonstrationsobjekts für erdbebensicheres Bauen – eines Lehrerhauses aus Naturstein – begonnen. Etwas später sollen auch die Arbeiten für die erdbebensichere Sanierung eines Wohnhauses folgen. Weitere Einzelheiten siehe Neuigkeit vom 23.12.2016.

Das erforderliche Baumaterial wird nach und nach zur Baustelle transportiert. Dabei muss der benachbarte Fluss über eine Furt durchquert und danach ein Höhenunterschied von rd. 600 m auf einem Jeeptrack überwunden werden, der nur mit geländegängigen Fahrzeugen passiert werden kann. So ist es gut, dass zumindest ein großer Teil des Baumaterials vor Ort erzeugt werden kann: die Bewohner werden die erforderlichen Natursteine in der Nähe brechen, bearbeiten und zum Bauplatz bringen. Somit muss hauptsächlich Baustahl, Zement, Sand und Kies für die Beton- und Mörtelherstellung, Holz für den Dachstuhl, die Dacheindeckung, Fenster und Installationsmaterial hochtransportiert werden.

Der verfügbare Zeitrahmen für den Rohbau ist knapp bemessen, denn von etwa Ende Mai bis Ende September ist Monsunzeit – bis dahin soll der Neubau soweit dicht sein, und es sind keine Straßentransporte zur Baustelle mehr möglich.

Parallel zu den Bauarbeiten werden zehn Personen unseres Projektteams wechselweise und überlappend nach Nepal zum Projektort reisen und die Bauarbeiten dort über die geplante Bauzeit von rund 4 Monaten begleiten. Eine besondere Herausforderung dabei ist, dass die Bewohner im Wesentlichen nur ihre lokale Sprache sprechen und verstehen, sodass wir auf die Hilfe eines Übersetzers angewiesen sind.

Ein erster Teil der gesammelten Spendenmittel wird eingesetzt, um die notwendigen medizinischen Reiseuntersuchungen des Projektteams zu finanzieren, Werkzeug und erste Baumaterialien zu kaufen und die Schulung der Handwerker zu bezahlen.

Über den weiteren Arbeitsfortschritt werden wir laufend berichten.

Vielen Dank für Ihre bisherige und weitere Unterstützung unserer Arbeit und ein herzliches Namaste vom Projektteam!

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