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Blog der Regionalgruppe Freiburg

20.03.2016 // 15:19

Beteiligung-an-Zukunftsenergie-Erfindermesse-im-Rahmen-der-GETEC-2016

Im Rahmen der Getec-Messe vom 26.-28.2.2016 haben sich die Ingenieure Ohne Grenzen der Regionalgruppe Freiburg wie im vergangenen Jahr an einem vom Zukunftsenergie e.V. organisierten Gemeinschaftsstand beteiligt.

Wir konnten einige neue Kontakte knüpfen und für unser Wasserprojekt in Haiti werben.

Nachfolgenden ein Bericht über die Messe des Zukunftsenergie e.V.

Freiburg, März 2016
 
Erfolgreiches Konzept für die Energiewende
 
Die Initiatoren der Zukunftsenergie Erfindermesse (Zeem) im Rahmen einer Sonderschau der Getec (26.-28.2.) in Freiburg zeigen sich äußerst zufrieden mit dem Verlauf der Messe.
Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Verein rund um die Verantwortlichen Martin Braun, Marion Braun und Kai Jansen die Zeem. Auf einer um weitere 100m² vergrößerten Fläche im Vergleich zum Vorjahr stellten die ehrenamtlichen Helfer des Zukunftsenergie e.V. ein spannendes Ausstellungsprogramm zusammen. Auf den knapp 300m² Fläche waren neben dem Verein 16 Aussteller vertreten. Für einen kurzweiligen Aufenthalt sorgte auch das Kaffeeangebot von DIKOME-KAMERUN e.V.. In diesem Jahr konnten Besucher der Zeem Energie erlebbar machen, indem sie auf Fahrrädern die nötige Energie erzeugten, die dann über einen so aufgeladenen Akku einen 3D-Drucker antrieb. Die Vereine Solare Zukunft und FREILab beantworteten vor Ort Fragen rund um dieses Thema und welche Aufgaben sie sonst im Bereich Bildung/Aufklärung übernehmen und was es mit der geplanten offenen Werkstatt auf sich hat.

Der Erfinder des ersten Elektroautos in Serie Thomas Albiez stellte einen „Hotzenblitz" aus den 90ern aus, sucht aber eigentlich nach einem Produktionsstandort in Südbaden, um wieder mit einem Fahrzeug in Serie zu gehen. Ein alltagstaugliches und bezahlbares Elektroauto in stabiler Leichtbauweise soll je nach Akku-Ausstattung mit Reichweiten von bis zu 300km aufwarten. Um sein Ziel zu erreichen, nutzte Herr Albiez die Messe im Zentrum Südbadens, um sich die Entscheider aus Wirtschaft und Zuliefererfirmen einzuladen. Die Kombination aus Anwendungen und dem dazugehörigen 48V Akku-Modul präsentierte ein  Firmenkonsortium aus den Firmen Greenpack GmbH, Carla Cargo und Aksel Grupa. Der Greenpack soll einzeln oder gebündelt im Cluster zum neuen Industriestandard werden. Die ausgestellten Anwendungen rund  um Kicktrike (E-Klapproller) und E-Bike wurden ergänzt um den Fahrradlastenanhänger Carla Cargo, der auch als Handwagen verwendet werden kann. Besonders komfortable wird das Transportieren von Lasten bis 150kg mit einem elektrischen Antrieb durch Greenpacks. Die Sicherheit ist dabei durch kräftige Scheibenbremsen trotzdem gewährleistet. Weiter konnte der Zukunftsenergie e.V. erfahren, dass die Messe für ihre Aussteller die erhofften Erfolge brachte. Von Kapital, über Kooperationen mit Unternehmen bis hin zum Knowhow-Transfer konnten die einzelnen Ideen weiter vorangebracht werden.

Alle Aussteller berichteten von interessanten Gesprächen. Ein Unternehmen berichtete davon, dass sie nun sehr positiv in die Zukunft sehen, da sie 11 Millionen Euro Beteiligungskapital erhalten werden und die Entwicklung nun deutlich schneller vorantreiben können.
 
Und auch die Politik ließ es sich nicht nehmen, die Standfläche des Vereins zu besuchen und sich über die einzelnen Teilnehmer zu informieren. Auf Einladung des Vereins Zukunftsenergie e.V. war der Präsident des Landtags von Baden-Württemberg, Herr Klenk, nach Freiburg gekommen. In seiner Eröffnungsrede zur Getec (Anm.: offizielle Eröffnung der Getec am 26.02.) stellte er fest, dass die Herausforderungen des energieeffizienten Bauens und Modernisierens keine einfache Aufgabe für den privaten Bauherren seien und die Getec hier mit dem umfangreichen Angebot eine wichtige Hilfestellung biete. Der Oberbürgermeister von Freiburg, Herr Dr. Salomon unterstrich die Worte von Herrn Klenk und führte weiter aus, dass die Energiewende ein Thema über alle Parteigrenzen hinweg sei. Er ging sogar so weit zu sagen, dass sie kein  parteipolitisches Thema, sondern ein gesellschaftspolitisches Thema sei.
 
Unterstützt wird der Verein Zukunftsenergie durch innovationsaufgeschlossene Sponsoren. Diese sind die Firmen Zahoransky, S. Burger Bauunternehmen und die badenova. Die positive Rückmeldung der Aussteller über alle drei Messetage stimmt die Verantwortlichen positiv, dass das Konzept der Zukunftsenergie Erfindermesse aufgeht und in Zukunft weiter ausgebaut werden kann.

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